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Zittau

Corona: Sportler sehen "Zeit für Neustart"

Die beiden Kreissportbünde in Ostsachen rufen alle Vereine vom 28. bis 30. Mai zum Sporttreiben auf. Auch haben sie Vorschläge für Lockerungen.

Unter dem Hashtag #sportvereint sollen die Aktionen digital beworben werden, die unter anderem die Kreissportbund-Präsidenten Stephan Meyer und Torsten Pfuhl auf dem Banner zeigen.
Unter dem Hashtag #sportvereint sollen die Aktionen digital beworben werden, die unter anderem die Kreissportbund-Präsidenten Stephan Meyer und Torsten Pfuhl auf dem Banner zeigen. © Kreissportbund

Die Kreissportbünde Bautzen und Oberlausitz haben die Initiative "Zeit für den Neustart" gestartet. Sie rufen vom 28. bis 30. Mai alle Sportvereine auf, auf ihre Weise aktiv zu sein - um zu zeigen, dass es sie noch gibt. "Wir wollen auf die prekäre Situation hinweisen", sagt Stephan Meyer, Präsident des Sportbundes an der Neiße. In Ostsachsen betrifft das über 80.000 Menschen, die in rund 700 Vereinen Mitglied sind. "Es ist Zeit, den Sport endlich als einen Teil der Lösung zu erkennen und zu nutzen", so Stephan Meyer.

Ziel des Aktionswochenendes ist es, aber nicht nur den organisierten Vereinssport zu präsentieren, sondern auch auf die zwingend notwendigen Öffnungsschritte hinzuweisen. Als Präsident des Kreissportbundes Bautzen fordert Torsten Pfuhl die Gleichstellung der Lebensbereiche, wie Kultur, Religion und Gastronomie. Hier sollte der Sport eine adäquate Berücksichtigung in den jeweiligen Öffnungsschritten bei den Inzidenzen unter 100 und 50 in der Corona-Schutzverordnung des Freistaates finden. Es müsse zwingend eine Nachbesserung passieren, so Torsten Pfuhl.

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Das Problem: Bei einer Inzidenz unter 100 ist nur das gemeinsame Sporttreiben von zwei Haushalten zulässig. Kirchgänge, Biergartenbesuche, Stadtführungen, Kinobesuche und anderes sind hingegen unter Auflagen, aber ohne eine derartige Beschränkung möglich. Die Vereine seien mit ihren Ideen und Hygienekonzepten gut vorbereitet und erhalten jede Hilfestellung durch die Kreissportbünde, heißt es von beiden Präsidenten.

Vereine sollen am letzten Mai-Wochenende kreativ werden und im Rahmen der Vorschriften für sich werben. Dies kann beispielsweise durch Lauf-Challenges, kleine digitale Wettbewerbe oder auch humorvolle Aktionen passieren. Begleitet wird die Aktion online auf den diversen Kanälen wie Facebook, Instagram, Whats-App oder der eigenen Internetseite. Dazu haben die Sportbünde den Hashtag #sportvereint ins Leben gerufen. Dieser spreche für sich und die Dynamik des Sports, auf die es besonders jetzt ankomme, heißt es. (SZ)

Vorschläge für mögliche Öffnungsschritte:

Inzidenz unter 100 nach 7 Tagen:

  • Kontaktfreier Außensport möglich
  • Kontaktfreier Innensport in Kleingruppen bis 10 Personen möglich
  • Kontaktsport mit Negativtest

Inzidenz nach 14 Tagen unter 50:

  • Sportbetrieb ohne weitere Einschränkungen möglich

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