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Sport

Ski-Weltcup soll trotz Corona stattfinden

Noch sind die Rennen im Dezember in Dresden weit weg, doch schon jetzt gehen die Planungen los. Und die Weltcupmacher hoffen auf Zuschauer.

Langläuferin Nadine Herrmann beim Sprint am Elbufer im Januar dieses Jahres.
Langläuferin Nadine Herrmann beim Sprint am Elbufer im Januar dieses Jahres. © Sven Ellger

Dresden. In 99 Tagen soll sich das Dresdner Königsufer wieder in eine spannende Ski-Loipe verwandeln. Wie die Veranstalter mitteilten, gehen der Internationale Skiverband FIS und der DSV als nationaler Skiverband trotz der Corona-Pandemie von einem normalen Sportwinter aus. Was soviel bedeutet wie: Alle Weltcup-Veranstaltungen sollen wie geplant stattfinden.

Dresden ist in dieser Saison früher dran als bei den vergangenen Malen. Nicht erst im Januar, sondern schon am 19. und 20. Dezember 2020 kämpfen dann bereits zum vierten Mal die besten Skilangläufer um Weltcup-Punkte.

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Die Fachmesse "all about automation" findet am 23. und 24. September 2020 in Chemnitz statt - mit einem umfassenden Hygienekonzept.

Langläuferin Nadine Herrmann, Gesicht des Dresdner Weltcups und Schwester der Biathlon-Weltmeisterin Denise Herrmann, freut sich in diesem Jahr besonders auf die Rennen: "Der Weltcup in Dresden war schon immer etwas Besonderes. Aber jetzt, am 4. Advent, das ist nochmal ein ganz anderes Gefühl. Ich selbst habe am Montag danach Geburtstag und Weihnachten steht vor der Tür. Ich konnte seit Jahren nicht auf einen Weihnachtsmarkt gehen, da ich sonst immer unterwegs war. Von daher wäre es natürlich toll, mal den Striezelmarkt in Dresden live zu erleben. Ich liebe Weihnachten nämlich sehr und darauf würde ich mich so richtig freuen!"

Schulen können sich für Training bewerben

Derzeit arbeiten der DSV und der Deutsche Olympische Sportbund DOSB an einem Grundlagen-Hygiene-Konzept, das bereits zertifiziert ist und für die jeweiligen Weltcup-Standorte als Pfeiler für das eigene Vor-Ort-Hygiene-Konzept dienen soll. 

Weil vor allem im Fußball wieder Zuschauer in die Stadion dürfen, hoffen auch die Weltcupmacher darauf, die Wettkämpfe vor Zuschauern austragen zu können.

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Schon jetzt können sich interessierte Schulen, Lehrer und Eltern für das Projekt Schulsport auf Ski, bei dem Grundschüler der Klassen 1 bis 3 eine Sportstunde mit Olympiamedaillen-Gewinner Tobias Angerer absolvieren, bewerben. Alle Infos gibt es unter www.skiweltcup-dresden.de. (SZ)

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