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Sport

Eislöwen prüfen rechtliche Schritte

Nachdem die DEL den Dresdner Eishockey-Zweitligisten nicht für einen möglichen Aufstieg berücksichtigt, zeigt sich Geschäftsführer Maik Walsdorf verwundert.

Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf ist verwundert und kann sich die Ablehnung durch die Liga nicht erklären.
Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf ist verwundert und kann sich die Ablehnung durch die Liga nicht erklären. © Archiv: Ronald Bonß

Dresden. Die Dresdner Eislöwen prüfen Schritte gegen eine Entscheidung der Deutschen Eishockey Liga. Die Ligagesellschaft hat den sächsischen Zweitligisten nicht für einen möglichen sportlichen Aufstieg in die DEL zur Saison 2022/2023 berücksichtigt. Wie die Dresdner am Donnerstag mitteilten, wurden die eingereichten Lizenzunterlagen aufgrund einer verpassten Frist abgelehnt.

Die Unterlagen seien sowohl per E-Mail als auch per Post versendet worden. Die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung der Dresdner in Höhe in Höhe von 816.000 Euro wurde von der DEL dagegen bestätigt.

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"Wir haben die Sicherheitsleistung hinterlegt und bestätigt bekommen. Der formlose Antrag im Falle der Meisterschaft in der kommenden Saison dann zur Spielzeit 2022/2023 in der DEL spielen zu wollen, ist aber offenbar nicht angekommen", erklärte Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf am Donnerstag in einer Vereinsmitteilung. "Das ärgert uns selbst am meisten, vor allem gegenüber unseren Bürgen, unseren Sponsoren, unseren Unterstützern, unseren Spielern und natürlich unseren Fans. Wir prüfen weitere Schritte gegen die Entscheidung der DEL." (dpa)

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