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Eislöwen verlieren zweites Sachsenduell

In Crimmitschau fällt die Entscheidung in der Verlängerung zugunsten der Gastgeber. Weißwasser zittert sich parallel zum Heimerfolg gegen Kassel.

Bedient: Eislöwen-Verteidiger Alexander Dotzler. Der Dresdner Eishockey-Profi unterlag am Freitagabend mit seinem Team Crimmitschau nach Verlängerung.
Bedient: Eislöwen-Verteidiger Alexander Dotzler. Der Dresdner Eishockey-Profi unterlag am Freitagabend mit seinem Team Crimmitschau nach Verlängerung. © Archiv/kairospress

Crimmitschau/Weißwasser. Im zweiten Sachsenduell der noch jungen Saison haben die Eislöwen die erste Niederlage kassiert. Bei den Eispiraten Crimmtischau verloren die Dresdner nach Verlängerung mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 0:1). 

Am vergangenen Sonntag hatte sich das Team von Trainer Rico Rossi noch mit 5:4 – ebenfalls in der Overtime – gegen die Lausitzer Füchse durchgesetzt

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Im Crimmitschauer Sahnpark gingen die Eislöwen nach acht Minuten durch Dennis Swinnen in Führung. Ab da stand die Defensive, auch zwei Unterzahlsituationen überstanden die Blau-Weißen schadlos. 

Die dritte war dann aber eine zu viel – nach Vorarbeit des in der vorigen Saison noch für die Gäste angreifenden Petr Pohl glich Timo Gams (47.) aus. In der Verlängerung waren noch zwei Sekunden zu spielen, als Scott Timmins die Partie entschied.

Füchse drehen Spiel gegen die Huskies

Die einzige DEL 2-Begegnung, die am Freitagabend dagegen in der regulären Spielzeit entschieden wurde, fand in Weißwasser statt. Dort setzten sich die gastgebenden Lausitzer Füchse mit 4:3 (1:1, 3:0, 0:2) gegen die favorisierten Kassel Huskies durch. Im Mitteldrittel zogen die Gastgeber mit drei Toren davon, aber im Schlussabschnitt wurde es noch einmal extrem spannend. 

Der ehemalige Fuchs Clarke Breitkreutz bracht die Gäste zwar in Führung (17.), doch die Mannschaft von Trainer Corey Neilson nutzte die nächste Überzahlgelegenheit und glich nur zweieinhalb Minuten später aus. 

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In den zweiten 20 Minuten schien dann nach Treffern von Ondrej Pozivil ((25.), Robert Farmer (37., Überzahl) und Kale Kernashian (39.) die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Lois Spitzner (42.) und Marcel Müller (51.) ließen die Huskies noch einmal aufkommen. Es begann eine Abwehrschlacht der Lausitzer Füchse, die sich mit viel Einsatz und nicht ungeschickt gegen den Ausgleichstreffer wehrten.  (SZ)

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