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Sport

Klatsche für Eislöwen, Erfolg für Füchse

Für die Dresdner Eishockey-Profis endet die jüngste Erfolgsserie mit einem 2:10. Dagegen können die Lausitzer einen dringend benötigten Auswärtssieg feiern.

Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann war nach der Heimklatsche gegen Frankfurt bedient.
Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann war nach der Heimklatsche gegen Frankfurt bedient. © Archiv: Ronald Bonß

Dresden/Landshut. Waren die guten Nachrichten in dieser Woche zu viel? Am Donnerstag beschlossen die Gesellschafter der DEL 2, den Abstieg in die Oberliga in dieser Spielzeit auszusetzen, am Freitag wurde Eislöwen-Angreifer Steven Rupprich zum dritten Mal Vater. Ein Sieg gegen die Löwen Frankfurt hätte das Glück für die Dresdner also perfekt machen können.

Doch stattdessen setzte es in der Energieverbund-Arena eine deftige Niederlage – 2:10 (0:5, 1:2, 1:3) hieß es am Ende. Damit fand auch die Serie von fünf Siegen ein Ende. Die Tore für die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann machte Jordan Knackstedt. Der Eislöwen-Kapitän traf zum 1:5 (24. Minute) und 2:8 (48.).

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Der Coach war entsprechend bedient. "Der Frankfurter Goalie dürfte kaum ein Dresdner Trikot bei sich ums Tor rum gesehen haben. Ich hoffe nicht, dass das wieder das wahre Gesicht der Mannschaft war", sagte Brockmann, der seinen Frust nicht verbergen konnte: "Nach fünf Spielen ohne Niederlage hieß es hier ja schon wieder: Wir sind wieder da, wir gehören zu den Top-Mannschaften. Nein, gehören wir nicht. Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen nach Hause gehen, in den Spiegel schauen und sich fragen, ob sie wirklich alles gegeben haben."

Am Sonntag können die Eislöwen bei den Eispiraten Crimmitschau ihrem Trainer beweisen, dass sie es besser können.

Erfolgreiches Trainerdebüt für Weißwasser

Dagegen feierten die Lausitzer Füchse endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Nach neun Niederlagen in den letzten zehn Spielen setzten sich die Weißwasseraner unter ihrem neuen Chefcoach Chris Straube in Landshut mit 4:3 (2:0, 1:1, 1:2) durch.

Jakub Kania (14.), Jonathon Martin (15.) und zweimal Andrew Clark (40., 57.) machten die Tore für die Lausitzer, die am Sonntag auf Tabellenführer Kassel treffen. (SZ/cdh)

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