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Dresden gewinnt das Löwen-Duell

Die Eislöwen müssen auch gegen Frankfurt wieder in die Verlängerung. Die Lausitzer Füchse zollen in Landshut ihrem Verletzungspech Tribut.

Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt sicherte den Dresdnern gegen die Löwen Frankfurt den zweiten Saisonsieg.
Eislöwen-Kapitän Jordan Knackstedt sicherte den Dresdnern gegen die Löwen Frankfurt den zweiten Saisonsieg. © Christian Juppe

Dresden/Landshut. Am Ende hatte René Kramer gut lachen. Schließlich hatten seine Eislöwen doch noch gegen die Löwen Frankfurt gewonnen. Im hart umkämpften fünften Saisonspiel ging es für die Dresdner zum dritten Mal in die Verlängerung, und dort nutzte Kapitän Jordan Knackstedt nach 93 Sekunden eine Überzahl der Gastgeber zum entscheidenden 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0). Kramer selbst brachte die Mannschaft von Trainer Rico Rossi nach zehn Minuten in Führung.

Im ersten Überzahlspiel der Partie hatte der 33-Jährige seinen ersten Torschuss noch verzogen, bekam den Puck aber noch einmal aufgelegt und schlenzte ihn diesmal ins rechte obere Toreck. „Das es nicht im ersten Versuch geklappt hat, war schon etwas peinlich“, meinte Kramer, der die ersten 20 Minuten als die bisher besten der noch jungen Spielzeit bezeichnete. Und auch die zweiten waren vielversprechend.

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Elvijs Biezais drückte in der 28. Minute die Scheibe zum 2:0 über die Linie. Danach ließen die Blau-Weißen aber zahlreiche Gelegenheiten aus, was vor allem am Frankfurter Torhüter Bastian Kucis lag. Der23-Jährige machte alle Die Eislöwen müssen auch gegen Frankfurt wieder in die Verlängerung. Dort entscheidet der Kapitän das Spiel.

Großchancen zunichte und hielt sein Team im Spiel. Und so kam, was kommen musste: dem Aufstiegsfavoriten der Deutschen Eishockey-Liga 2 gelang noch vor der zweiten Sirene der Anschlusstreffer (38.). Entsprechend motiviert traten die Hessen im Schlussabschnitt auf.

Gleich die nächste Strafe gegen die Eislöwen nutzen sie zum Ausgleich (43.). Doch selbst ein Torschussverhältnis von 21:4 sowie eine zwischenzeitliche 5:3-Überzahl konnte der Hauptrundensieger der Vorsaison nicht zu seinen Gunsten nutzen. Mit Glück, Geschick und Moral hielten die Eislöwen dagegen. Für die erneut zu vielen Strafzeiten wurden sie diesmal nicht bestraft. Stattdessen nutzten sie am Ende eine für die Frankfurter zu ihren Gunsten. Kramers Fazit nach aufregenden 62 Minuten: „Das Zusammenspiel und die Struktur wird immer besser.“

Weißwasser erstmals ohne Punkt

Die Lausitzer Füchse holten dagegen im vierten Saisonspiel erstmals keinen Punkt. Sie unterlagen am Sonntagabend stark ersatzgeschwächt dem EV Landshut mit 4:2 (1:0, 2:1, 1:0). Die Treffer für die Weißwasseraner markierten Stephane Döring (40., in Unterzahl) und Tomas Andres (53.). 

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Nach dem 4:3 am Freitag gegen Kassel musste Weißwassers Coach Corey Neilson verletzungsbedingt auf die Verteidiger Ondrej Pozivil und Jakub Kania sowie Bennet Roßmy verzichten, die das bereits von Nick Walter, Feodor Boiarchinov und Rylan Schwartz bevölkerte Lazarett vergrößern. Zudem forderten die Eisbären Berlin Sebastian Streu und Nino Kinder an.

Schon nach drei Spieltagen ist die Spielerdecke damit erheblich ausgedünnt. (mit fth)

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