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Sport

Dresdens Rekordspieler macht Schluss

Steven Rupprich beendet mit 32 Jahren seine Eishockey-Karriere. Die Eislöwen wollen den Berliner aber weiter im Verein halten.

Rekordspieler unter Corona-Bedingungen. Steven Rupprich, der Mann mit Rückennummer 34, wird den Eislöwen in anderer Funktion erhalten bleiben.
Rekordspieler unter Corona-Bedingungen. Steven Rupprich, der Mann mit Rückennummer 34, wird den Eislöwen in anderer Funktion erhalten bleiben. © Thomas Heide

Dresden. Der Mann hat sich eine Art Kult-Charakter erarbeitet: Steven Rupprich hat 361 Pflichtspiele für die Dresdner Eislöwen bestritten - so viele wie kein anderer. Nun ist klar, es werden keine weiteren Partien dazukommen. Mit 32 Jahren beendet Rupprich seine Karriere - verletzungsbedingt. Eine Schulterverletzung zwingt den Berliner dazu. „Die Karriere auf diese Art und Weise zu beenden ist brutal, vor allem weil ich mich auch nicht von unseren Fans auf dem Eis verabschieden konnte", sagt Rupprich.

2014 wechselte Rupprich von den Nürnberg Ice Tigers aus der DEL zu den Eislöwen. Seither erzielte er 51 Treffer und bereitete 69 Tore vor. Der dreifache Familienvater will aber trotz des aufgezwungenen Karriere-Endes in seiner Wahlheimat Dresden bleiben. Auch der Klub ist offenbar daran interessiert, vom Erfahrungsschatz des Rekordspielers zu profitieren und will ihn unter anderem in die Nachwuchsarbeit einbinden. In welcher Funktion genau, ist noch offen.

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"Ich bin überglücklich, dass ich den Eislöwen und dem Standort hier erhalten bleiben und meine Erfahrungen überall mit einbringen kann. Meine Familie und ich fühlen uns wohl hier, und mein Sohn spielt auch bei den Eislöwen Juniors. Es ist eine Herzensangelegenheit im Nachwuchs zu helfen, Dresdner Talente auszubilden und zu fördern. Darüber hinaus freue ich mich, dass ich den Profis zur Seite stehen kann", erklärt der Publikumsliebling.

Steven Rupprich und seine Familie. Dazu gesellte sich Anfang Februar noch Tochter Maila.
Steven Rupprich und seine Familie. Dazu gesellte sich Anfang Februar noch Tochter Maila. © dpa/Sebastian Kahnert

„Ab dem Zeitpunkt, als sich das Karriereende von Steven angedeutet hat, war für uns klar, wir wollen ihn hier an unserem Standort halten. Er hat jahrelang seine Knochen für uns hingehalten, ist ein grundsympathischer Mensch und wertvoll für den Klub", betont Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf. "Das Ziel ist es natürlich, dass er seine Erfahrungen in unserem neuen Team, aber eben auch im Nachwuchs einbringen kann", sagt er.

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