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Eislöwen: Fast eine Million Euro für Aufstieg

Der Dresdner Eishockey-Zweitligist verfolgt nach wie vor ehrgeizige Ziele. Dazu gehört eine Bürgschaft für einen möglichen DEL-Aufstieg.

Die Energieverbund-Arena soll bald erstligatauglich sein.
Die Energieverbund-Arena soll bald erstligatauglich sein. © kairospress

Dresden. Knapp vier Monate vor dem Start in die neue Saison der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse haben die Dresdner Eislöwen ihren Plan für eine erfolgreiche Zukunft mit Fakten unterlegt. Und mit viel Geld. Der Tabellen-13. der Vorsaison hat die geforderte Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro bei der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hinterlegt. Die Summe ist die Sicherheitsleistung für das Lizenzierungsverfahren bei einem möglichen sportlichen Aufstieg von der DEL2 in die DEL. In der Vorsaison hatten die Eislöwen noch Corona-bedingt auf diesen Schritt verzichtet.

"Ein großer wichtiger Schritt ist damit gegangen, um grundlegend von der DEL in Dresden sprechen zu können", erklärte Maik Walsdorf, kaufmännischer Geschäftsführer der Eislöwen. Mithilfe von sieben Bürgen - Sponsoren des Profiteams - und den Gesellschaftern der BG ESCD Dresden mbH konnte die Summe aufgebracht werden.

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Maik Walsdorf, kaufmännischer Geschäftsführer der Eislöwen, freut sich über einen entscheidenden Schritt in Richtung DEL.
Maik Walsdorf, kaufmännischer Geschäftsführer der Eislöwen, freut sich über einen entscheidenden Schritt in Richtung DEL. © Ronald Bonß

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Entscheidend dafür war letztlich der finanzielle Einsatz des neuen Gesellschafters Jens Hewald, der Betreiber des Parkhotels Dresden. Als nächstes wollen die Eislöwen die Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison bewerkstelligen. Zudem will die Stadt Dresden im Sommer mit dem Einbau eines modernen flexiblen Bandensystems beginnen, die Energieverbund-Arena Schritt für Schritt erstligatauglich zu machen. Die Zuschauerkapazität in der Halle soll später von derzeit 4.400 Besuchern auf 4.750 aufgestockt werden und ein Videowürfel über der Eisfläche installiert werden. Damit wären weitere Auflagen der DEL erfüllt.

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