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Dresden gibt Derbysieg aus der Hand

In Weißwasser unterliegen die Eislöwen trotz zwischenzeitlicher Zwei-Tore-Führung. Trainer Brockmann ist bedient - und die Play-offs sind außer Reichweite.

Hatte in Weißwasser einigen Grund zum Ärgern:  Eislöwen-Coach Andreas Brockmann.
Hatte in Weißwasser einigen Grund zum Ärgern: Eislöwen-Coach Andreas Brockmann. © Thomas Heide

Weißwasser. Die Chance bestand, die ohnehin nur noch kleine Hoffnung auf die Play-off-Teilnahme in der DEL2 am Leben zu erhalten, doch nach 60 Minuten stellte Eislöwen-Trainer Andreas Brockmann ernüchtert fest: „Wir schaffen es immer wieder einen Weg zu finden ein Spiel zu verlieren.“ Am Montagabend unterlagen die Dresdner beim Erzrivalen in Weißwasser mit 3:5 (3:1, 0:2, 0:2).

Im ersten Drittel konnte die Blau-Weißen das Fehlen von Leistungsträgern wie Kapitän Jordan Knackstedt und dessen Sturmkollegen Elvijs Biezais und Evan Trupp kompensieren. Toni Ritter sorgte in der dritten Minute für die Gästeführung, und auch den postwendenden Ausgleich durch Tim Detig (4.) steckten die Eislöwen gut weg. Dank starker Überzahlspiele und den Treffern von Kevin Lavallée (11.) und Steve Hanusch (16.) schien ein Derbyerfolg im Bereich des Möglichen zu sein.

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Doch im Mitteldrittel kam Weißwasser wieder auf, glich durch zwei Treffer von Andrew Clark (28., 34.) aus und ging im Schlussabschnitt durch Clarks dritten Treffer (57.) erstmals in Führung. Als die Dresdner alles auf eine Karte setzten, und Torwart David Miserotti-Böttcher zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahmen, entschied Clark die Partie mit seinem vierten Tor (59.) endgültig.

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