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Sport

Dresdens Serie reißt im Spitzenspiel

Nach zwölf Siegen verlieren die DSC-Volleyballerinnen unerwartet deutlich in Stuttgart, bleiben aber Tabellenführer.

Lena Stigrot attestierte dem MTV Allianz Stuttgart ein nahezu perfektes Volleyballspiel - ausgerechnet gegen ihre Dresdnerinnen.
Lena Stigrot attestierte dem MTV Allianz Stuttgart ein nahezu perfektes Volleyballspiel - ausgerechnet gegen ihre Dresdnerinnen. © Arcvhiv: Matthias Rietschel

Stuttgart. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben das Spitzenspiel in der 1. Bundesliga beim Verfolger MTV Allianz Stuttgart deutlich verloren. Das Team von Trainer Alexander Waibl musste sich nach zwölf Ligasiegen nacheinander in Schwaben mit 0:3 (19:25, 19:25, 20:25) geschlagen geben.

An der Tabellenspitze bleiben die Dresdnerinnen dennoch – die punktgleichen Stuttgarterinnen verzeichnen das geringfügig schlechtere Satzverhältnis. Gegen Stuttgart hatte Dresden am 4. November seine letzte Bundesliganiederlage kassiert ebenfalls 0:3.

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Stigrot: "Haben viele Möglichkeiten liegen lassen"

Der deutsche Meister von 2019 war am Mittwochabend in vielen Belangen überlegen. Mit ihren variablen Aufschlägen setzte Stuttgart die Gäste unter Dauerdruck. Die US-Amerikanerin Krystal Rivers war mit 19 Punkten die überragende Spielerin auf dem Feld.

Bei den in der Annahme ungewohnt unsicheren DSC-Damen erzielte Maja Storck die meisten Zähler (13). „Stuttgart hat heute nahezu perfekten Volleyball gespielt“, sagte Dresdens Spielführerin Lena Stigrot und legte selbstkritisch nach: „Für unsere Verhältnisse haben wir aber viele Möglichkeiten liegen lassen. Das müssen wir auswerten.“

Zwischen Stuttgart und dem DSC entscheidet sich nun an den letzten beiden Spieltagen der Hauptrunde, wer als Erster und wer als Zweiter in die Play-offs zieht. „Wenn es nicht zu einem Sieg reicht, dann können wir sehen, was wir noch besser machen müssen“, hatte Waibl vor dem Duell orakelt. Nach Mittwochabend ist das nicht wenig. (ald)​

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