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Sport

Dresdner Volleyball-Frauen müssen in Quarantäne

Nach einer Partie in Polen wird eine Spielerin des Gegners positiv auf Corona getestet. Die Mannschaft reist vorzeitig zurück und muss nun zuhause bleiben.

Trainer Alexander Waibl kann Anweisungen in den nächsten Tagen nur noch per Telefon oder Videokonferenzen geben.
Trainer Alexander Waibl kann Anweisungen in den nächsten Tagen nur noch per Telefon oder Videokonferenzen geben. © Ronald Bonß

Dresden. Das war ein kurzer Ausflug ins Trainingslager nach Polen: Erst am Mittwoch waren die Volleyball-Frauen des Dresdner SC nach Police gereist, um sich mit dem mehrfachen Meister und Pokalsieger Chemik Police auf die neue Saison vorzubereiten. Bereits einen Tag später trat die Mannschaft die Rückreise an und befindet sich nun in Dresden in Quarantäne. 

Im Rahmen eines Testspiels gegen Police hatte die Mannschaft von Alexander Waibl Kontakt zu einer Spielerin, die später positiv auf den Corona-Virus getestet wurde. "Der polnische Erstligist hatte die Verantwortlichen des Dresdner SC umgehend informiert, als er von der Infektion der Spielerin erfuhr", heißt es in einer Mitteilung des DSC. 

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Das Dresdner Gesundheitsamt erließ "eine Quarantänepflicht für den Bundesligakader", wie es weiter heißt. Spielerinnen und Trainer seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt symptomfrei, es gehe ihnen gut. In der nächsten Woche soll die gesamte Mannschaft von Teamarzt Tino Lorenz getestet werden. "Wir haben in den vergangenen Wochen sehr vorsichtig im Trainingsalltag agiert und organisatorisch sowie  personell einen großen Aufwand betrieben, um alle medizinischen Maßnahmen und Hygieneregeln konsequent umzusetzen", erklärt DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. "Fakt ist, dass wir ab sofort nicht trainieren können."

Das ist deshalb besonders ärgerlich, weil erst vor einer Woche mit Naya Crittenden der letzte Neuzugang ins Mannschaftstraining einsteigen konnte und der Pokalsieger erstmals komplett seine Einheiten bestreiten kann. 

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