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Eine Französin verstärkt die Dresdner Volleyballerinnen

Mit Juliette Fidon-Lebleu hat der Dresdner seinen zweiten Neuzugang präsentiert. Die Angreiferin kommt vom Liga-Kontrahenten VfB Suhl. Ihre Verpflichtung ist ein Novum in der DSC-Geschichte.

Von Michaela Widder
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"Sie ist eine Kämpferin, hat Mentalität, und das passt zu uns." Sagt Alexander Waibl über seine neue Spielerin Juliette Fidon-Lebleu.
"Sie ist eine Kämpferin, hat Mentalität, und das passt zu uns." Sagt Alexander Waibl über seine neue Spielerin Juliette Fidon-Lebleu. © Picture Alliance/Pressefoto Baum

Dresden. Juliette Fidon-Lebleu wird in der nächsten Saison für die Dresdner Volleyballerinnen angreifen. Die 26-Jährige kommt vom Liga-Konkurrenten VfB Suhl, erhält einen Einjahresvertrag und ist nach US-Amerikanerin Tia Jimerson die zweite Neuverpflichtung beim Meisterschaftsdritten.

"Unsere Entscheidung ist auf Juliette gefallen, weil sie eine sehr komplette Außenangreiferin ist. Sie ist eine groß gewachsene Athletin, hat aber auch ein gutes Gefühl für die Annahme. Sie ist eine Spielerin, die viele Lösungen parat hat und kluge Entscheidungen trifft. Außerdem ist sie eine Kämpferin, hat Mentalität und das passt zu uns", wird Trainer Alexander Waibl in der Pressemitteilung zitiert.

Mit Erfahrung in der Champions League

Zum ersten Mal hat der DSC eine Französin verpflichtet. Fidon-Lebleu bringt viel Erfahrung mit. Die ehemalige Spielführerin der Nationalmannschaft spielte unter anderem beim französischen Topteam Béziers Angels, den beiden polnischen Spitzenmannschaften Legionovia Legionowo und DevelopRes Rzeszów sowie beim griechischen Erstligisten PAOK Thessaloniki. Sie kann auf Einsätze in der Champions League mit Béziers und Rzeszów verweisen und wurde in der Saison 2021/2022 im CEV-Cup als beste Annahmespielerin ausgezeichnet.

„Es wird eine neue Herausforderung für mich. Ich freue mich auch darauf, Dresden zu erkunden, bislang kenne ich in Deutschland ja eher die kleineren Orte. Ich kann es kaum erwarten, das neue Team und neue Menschen kennenzulernen“, erklärt die 1,85 Meter große Angreiferin.

In den nächsten Tagen und Wochen wird der DSC weitere Neuverpflichtungen bekannt geben. Neun Spielerinnen haben den Klub nach der Saison verlassen, der Abgang von Eigengewächs Monique Strubbe nach Stuttgart tat vor allem Trainer Waibl weh. Neben Strubbe wechselte auch Kayla Haneline zum Meister.

"Der Wechsel der beiden Mittelblockerinnen nach Stuttgart sollte Ansporn sein, dass wir Rahmenbedingungen schaffen, dass solche Wechsel einfach nicht attraktiv sind", hatte der 55-Jährige im Interview mit Sächsische.de gesagt und angekündigt, in der nächsten Saison mehr Erfahrung auf den wesentlichen Positionen zu haben.