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Dresdner SC verkündet zweiten Neuzugang

Aus Straubing kommt Libero Sophie Dreblow. Damit ist der Meister nach dem Karriereende von Lenka Dürr auf dieser Position komplett.

Sophie Dreblow wird künftig für den Dresdner SC Bälle abwehren.
Sophie Dreblow wird künftig für den Dresdner SC Bälle abwehren. © imago

Dresden. Der deutsche Volleyballmeister Dresdner SC hat die zweite Neuverpflichtung für die kommende Spielzeit bekanntgegeben. Wie bereits vermutet kommt Libero Sophie Dreblow vom Liga-Rivalen Straubing – und unterzeichnete zunächst einen Einjahresvertrag.

Damit ist das Team von Trainer Alexander Waibl auf dieser Position in der Abwehr komplett – zuvor hatte die 20-jährige Nationalspielerin Linda Bock einen Zweijahreskontrakt in Dresden erhalten. Weltklasse-Libero Lenka Dürr hatte ihre Karriere nach dem Meistertitel mit dem DSC beendet. „Ich wollte nach drei Jahren in Straubing mit sehr viel Spielerfahrung für mich in einen guten Verein gehen, um auch auf Trainingsebene viel zu lernen“, sagte die 22-jährige Dreblow bei einer Videopressekonferenz. „International mit Dresden zu spielen, ist eine Riesenehre“, erklärt sie. Die Rollen auf der Liberoposition sind klar verteilt – Bock als Nummer eins, Dreblow dahinter als nahezu gleichwertiger Back-up.

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„Das ist aber nicht auf Dauer in Granit gemeißelt. Beide haben das Potenzial, Weltklassespielerinnen auf ihrer Position zu sein. Ich bin über die Konstellation, die wir jetzt haben, mehr als glücklich“, stellte Waibl klar. "Ich bin in Straubing immer selbstsicherer und auch Führungsspielerin geworden, deswegen ist der Schritt nach Dresden für mich richtig, um mich spielerisch weiter zu entwickeln. Champions League wird eine supercoole Erfahrung", sagte Dreblow, die im brandenburgischen Pinnow aufgewachsen ist.

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Mit der Verpflichtung von Dreblow, die Heilpädagogik an einer Fernuni studiert, stehen mittlerweile neun Profis beim Meister unter Vertrag. "Wir müssen auf der Position im Mittelblock noch etwas tun, auf der Diagonalen und im Außenangriff", erklärte Waibl die noch offenen Baustellen. "Ich bin aber ganz zufrieden mit dem, wie unser Stand jetzt ist. In den nächsten fünf, sechs Wochen wollen wir für uns klar sein." Den Spielerinnen-Etat will der DSC mindestens konstant halten „und vielleicht noch eine kleine Schippe drauflegen. Wir wollen weiter angreifen, an die Meisterschaft anknüpfen“, sagte Geschäftsführerin Sandra Zimmermann.

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