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Dynamo: Löwe trainiert mit der Mannschaft

Fast fünf Monate musste Chris Löwe wegen einer Knieverletzung pausieren. Nun ist der Linksverteidiger zurück, für einen Einsatz am Samstag reicht es aber noch nicht.

Das Bild stammt von Mitte Oktober. Beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau verletzte sich Chris Löwe (am Boden) schwer.
Das Bild stammt von Mitte Oktober. Beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau verletzte sich Chris Löwe (am Boden) schwer. © dpa/Robert Michael

Dresden. Es ist ein Moment, den Chris Löwe herbeigesehnt hatte. Für manchen kommt er zu diesem Zeitpunkt trotzdem überraschend. Nach monatelanger Verletzungspause konnte der Verteidiger am Dienstag erstmals wieder den Großteil des Mannschaftstrainings absolvieren. Am 20. Oktober hatte er sich beim Heimspiel gegen den FSV Zwickau nach einem harten Foul schwer am Knie verletzt. Die Befürchtung, dass sich der 31-Jährige das Kreuzband gerissen hatte, wurde durch die Diagnose zwar nicht bestätigt. Dennoch waren die Beschädigungen gravierend und der Heilungsverlauf verzögerte sich.

„Der ein oder andere Ball hatte heute noch eine gewisse Streuung, aber die Genauigkeit beim Passspiel kommt mit der Trainingsroutine in den kommenden Wochen wieder zurück", war Löwe nach seiner ersten Einheit mit den Mitspielern überzeugt. „Ich hätte es im Oktober nicht für möglich gehalten, dass ich so lange ausfallen werde." Das Außenband im Knie war komplett durchgerissen und wuchs nicht so schnell zusammen wie erhofft. Manche Ärzte rieten sogar zu einer Operation, damit er seine Karriere fortsetzen kann. "Das war so eine 50:50-Entscheidung", sagte er. Sportdirektor Ralf Becker hatte zwischenzeitlich sogar erklärt, dass unklar sei, ob Löwe in dieser Saison überhaupt noch mal auf dem Platz stehen könnte - und als Ersatz in der Winterpause Leroy Kwadwo verpflichtet. Letztlich entschied sich Löwe gegen eine OP und machte in den letzten Wochen große Fortschritte.

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Während seiner Reha wurde zudem bekannt, dass er seine Karriere bis 2022 fortsetzen will. Ob sein Vertrag verlängert wurde oder er ihn damit lediglich erfüllt, blieb unklar. Spekulationen über ein zeitnahes Comeback, vielleicht sogar schon am Samstag beim Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken, zerstreute er jedoch. "Ich werde noch etwas Zeit brauchen, bis ich wieder voll belastbar bin und Zweikämpfe führen kann“, erklärte Löwe. In dieser Saison kam er lediglich auf sechs Einsätze. Neben ihm fehlen derzeit noch Marco Hartmann, Patrick Weihrauch und Robin Becker - und das noch länger.

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