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Gute Nachricht für Dynamos Top-Stürmer

Gegen 1860 München musste Christoph Daferner verletzt vom Platz. Nach der Untersuchung steht fest: Lange ausfallen wird der Angreifer nicht.

Das tat weh: Münchners späterer Torschütze Philipp Steinhart und Christoph Daferner rasseln bei einem Zweikampf aneinander. Dynamos Stürmer lässt sich später auswechseln.
Das tat weh: Münchners späterer Torschütze Philipp Steinhart und Christoph Daferner rasseln bei einem Zweikampf aneinander. Dynamos Stürmer lässt sich später auswechseln. © PICTURE POINT

Dresden. Die gute Nachricht zuerst: Gerissen ist nichts. Zu befürchten war das durchaus. Christoph Daferner hatte am Montagabend bei der 0:1-Niederlage gegen 1860 München nach einem harten Zweikampf Schmerzen im linken Sprunggelenk und signalisierte kurz vor der Pause selbst, dass er ausgewechselt werden muss. "Dass er nicht weitermachen konnte, ist kein gutes Zeichen", orakelte Cheftrainer Markus Kauczinki direkt nach dem Schlusspfiff.

Doch bei einer MRT-Untersuchung am Dienstagabend in Dresden wurde eine sogenannte Distorsion diagnostiziert, also eine Stauchung des Gelenks sowie die Dehnung der Bänder. Gerissen sind sie nicht, das verkürzt die Ausfallzeit erheblich. Darüber ist auch Daferner froh. "Es hat in meinem Sprunggelenk ordentlich gescheppert in der Szene. Ich bin froh, dass die erste Diagnose nun erst einmal keine schwerwiegendere Verletzung bedeutet", wird der 23-Jährige in einer Pressmitteilung des Vereins vom Mittwoch zitiert. "Ich muss meinem Sprunggelenk jetzt erst einmal ein paar Tage Ruhe gönnen und dann schauen, wie schnell ich wieder belasten kann."

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Die Länderspielpause kommt dem Stürmer also ganz gelegen, "um die Verletzung auskurieren zu können“. Sehr wahrscheinlich kann Daferner beim Gipfeltreffen am Ostersonntag gegen Hansa Rostock, wenn der Tabellenerste den Zweiten empfängt, wieder auflaufen. Der Ausfall wäre für Dynamo besonders schmerzlich, schließlich ist der Angreifer mit bisher zehn Saisontoren und sieben Vorlagen der gefährlichste Profi bei den Schwarz-Gelben.

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