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Gelungenes Minge-Debüt in Halle

In der 3. Fußball-Liga hat der Hallesche FC mit 4:0 gegen Wiesbaden gewonnen - sehr zur Freude des neuen Sportdirektors.

Ralf Minge erlebt zum Einstand in Halle gleich einen Sieg.
Ralf Minge erlebt zum Einstand in Halle gleich einen Sieg. © Archivbild: Matthias Rietschel

Halle. Unter den Augen vom neuen Sportdirektor Ralf Minge konnte der Hallesche FC sein letztes Heimspiel in dieser Saison überzeugend gewinnen. Die Schützlinge von Trainer Florian Schnorrenberg bezwangen am Sonntag den SV Wehen Wiesbaden mit 4:0 (2:0). Die Treffer zum höchsten HFC-Saisonsieg erzielten Michael Eberwein (21.) und Julian Derstroff (22.) innerhalb von nicht einmal 60 Sekunden. Terrence Boyd (60., 64.) schraubte mit seinem Doppelpack das Ergebnis in die Höhe. Die Hallenser liegen nach dem 13. Erfolg vor dem letzten Punktspiel nur noch einen Punkt hinter dem Landesrivalen 1. FC Magdeburg.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Benedict Hollerbach stellte in der dritten Minute HFC-Schlussmann Tim Schreiber, der für die verletzt fehlende Nummer Eins Sven Müller spielte, auf die Probe. Nach einer Viertelstunde fanden die Hausherren ihren Rhythmus. Eberwein (17.) jagte den Ball freistehend aus zwölf Metern über den Balken, erzielte aber vier Minuten später nach glänzender Vorarbeit von Jannek Sternberg das 1:0. Nicht einmal eine Minute später legte Eberwein für Julian Derstroff auf, der das Leder aus 15 Metern einschoss.

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Nach dem Wechsel erhöhte Wiesbaden den Druck. Gustaf Nilsson (52.) scheiterte per Kopf am glänzend reagierenden Schreiber. Mitten in die Drangphase der Gäste erhöhte Boyd nach einer feinen Einzelleistung auf 3:0. Der Schuss des HFC-Stürmers, der seinen 17. Saisontreffer erzielte, landete genau im Winkel. Vier Minuten später platzierte der US-Amerikaner den Ball per Kopf in die lange Ecke zum 4:0. In den letzten zwölf Minuten standen die Hausherren nach der Roten Karte gegen Niklas Kastenhofer nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz, ließen aber dank des zweimal glänzend haltenden Schreiber (86., 87.) kein Gegentor zu. (dpa)

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