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Dynamo

So verlor der Spitzenreiter in München

Nach dem 0:1 bei 1860 und vor dem Gipfelduell gegen Hansa schmilzt der Vorsprung. Warum die Dresdner ausrutschten - hier zum Nachsehen.

Trainer Markus Kauczinski war nach der Niederlage in München sauer.
Trainer Markus Kauczinski war nach der Niederlage in München sauer. © Foto: dpa-Zentralbild

"Traurig" aber unaufgeregt hat Markus Kauczinski die 0:1-Niederlage im Spitzenspiel bei 1860 München aufgenommen. Zwar war der Trainer von Dynamo Dresden von der fehlenden Kaltschnäuzigkeit seiner Mannschaft enttäuscht. Der Blick auf die Tabelle der 3. Fußball-Liga ließ beim 51-Jährigen jedoch keine Panik aufkommen.
"Wir sind noch einen Punkt vor, haben das nächste Spitzenspiel vor der Brust. Wir haben noch einen harten Weg zu gehen, das hat man auch in München gesehen. Es bleibt umkämpft bis zum Schluss", erklärte Kauczinski. "Die ersten drei Mannschaften sind weg", stimmte ihm München-Trainer Michael Köllner bei MagentaTV zu.

Tatsächlich scheinen Tabellenführer Dresden mit zehn Punkten sowie Hansa Rostock und der FC Ingolstadt mit neun Punkten Vorsprung auf die viertplatzierten Löwen enteilt. Doch der Aufstiegskampf der 3. Liga hat durch die siebte Dresdner Niederlage wieder deutlich an Spannung gewonnen. Denn trotz einer Serie von zuvor acht ungeschlagenen Spielen ist Dynamos Vorsprung in den vergangenen Wochen zusammengeschmolzen.
Nach intensiven Wochen mit anstrengenden Duellen gegen die Top-Sechs der Liga haben die Sachsen viel Kraft gelassen. Umso besser für Kauczinski, dass seine Mannschaft vor dem nächsten Spitzenspiel gegen den Zweiten Hansa Rostock in der Länderspielpause wieder Kraft tanken konnte.

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Dynamo steht eine spannende Schlussphase bevor. Doch daran, dass der Tabellenführer noch strauchelt, glauben wohl nur wenige. Neben der individuellen Klasse spricht vor allem auch die mentale Stärke für die Sachsen. Das hat auch schon der kommende Gegner in dieser Spielzeit erfahren müssen. Denn auch in der Hinrunde stand Dresden nach zuvor mäßigen Auftritten unter Druck. Unruhe schien im Umfeld aufzukommen. Doch dann lieferte die Kauczinski-Elf beim 3:1-Sieg in Rostock eine der besten Saisonleistungen ab und sprang erstmals auf einen der drei Aufstiegsränge, die sie seitdem nicht mehr verlassen hat. "Wir sind zu Hause richtig gut und haben jetzt mehr Wut als zuvor. Daher werden wir Rostock alles abverlangen", kündigte Dynamo-Kapitän Sebastian Mai an. (dpa)

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