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Dynamo gewinnt souverän gegen Lübeck

In den vergangenen zwei Spielen gelang Dynamo nur ein Tor, gegen den Tabellenletzten lief das deutlich besser. Der Liveticker zum Nachlesen.

Niklas Kreuzer (Nr. 22) wird nach seinem Tor von seinen Mitspielern gefeiert.
Niklas Kreuzer (Nr. 22) wird nach seinem Tor von seinen Mitspielern gefeiert. © dpa/Robert Michael

Dresden. Absteiger gegen Aufsteiger, Erster gegen Letzter oder Dynamo gegen Lübeck - selten war die Ausgangslage vor einem Spiel der Dresdner in dieser Saison so eindeutig. An der Konstellation wollte auch Markus Kauczinski vor dem Spiel nicht rütteln. „Natürlich sind wir der Favorit, und ich erwarte, dass die Mannschaft entsprechend auftritt“, erklärte er. Seiner Forderung ließ die Mannschaft am Sonntag Taten folgen. Gegen das Tabellenschlusslicht von der Ostsee gewann Dresden souverän mit 3:1 und bleibt weiterhin Tabellenführer. Der Liveticker zum Nachlesen:

Schlusspfiff: Die Partie ist beendet. Dynamo gewinnt souverän mit 3:1. Einer der besten Spieler heute war Niklas Kreuzer. Er ersetzte heute den gesperrten Ransford-Yeboah Königsdörffer und zeigte ein klasse Spiel. Über die rechte Seite war er sehr aktiv und krönte seine Leistung noch mit dem Tor zum 3:0. „Er hat ein geiles Spiel gemacht“, lobte ihn Markus Kauczinski im Anschluss an die Partie.

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90. Minute + 2: Maximilian Großer darf noch ein paar Sekunden mitspielen. Er kommt für Pascal Sohm in die Partie.

90. Minute: Schiedsrichter Robert Schröder zeigt die Nachspielzeit an: Drei Minuten wird es geben.

85. Minute: Niklas Kreuzer darf nach 85 Minuten das Spielfeld verlassen. Es war ein starkes Debüt des Rückkehrers, bei dem er sogar als Torschütze erfolgreich war. Justin Löwe wird ihn ersetzen.

80. Minute: Dynamo spielt es mittlerweile sehr souverän. Hinten lassen sie fast nichts zu, nach vorne machen sie nur noch das Nötigste. Zehn Minnuten sind noch zu spielen.

In der zweiten Halbzeit ist das Spiel zwischen Dynamo Dresden und VfB Lübeck sehr umkämpft. Hier setzt sich Paul Will gegen Lübecks Thorben Deters durch.
In der zweiten Halbzeit ist das Spiel zwischen Dynamo Dresden und VfB Lübeck sehr umkämpft. Hier setzt sich Paul Will gegen Lübecks Thorben Deters durch. ©  Foto: dpa/Robert Michael

74. Minute: Markus Kauczinski nimmt den ersten Wechsel vor. Er bringt Luka Stor für Christoph Daferner ins Spiel. Er soll noch einmal neuen Schwung ins Offensivspiel bringen.

72. Minute: Es ist jetzt ein sehr umkämpftes Spiel. Lübeck versucht nach dem Anschlusstreffer Dresden weiter unter Druck zu setzen. Bisher kann Dynamo gut dagegen halten.

66. Minute: Leroy Kwadwo erhält auf Seiten von Dynamo die erste Gelbe Karte. Diese hat aber keine Auswirkung, denn es ist erst seine zweite in der Saison.

62. Minute: Jetzt geht es Schlag auf Schlag, denn Lübeck bekommt den nächsten Elfmeter zugesprochen. Julius Kade foult im Strafraum Cyrill Akono. Dieses Mal tritt Ersin Zehir für die Lübecker an. Er bleibt cool und trifft sicher unten links ins Eck - der Anschlusstreffer für den Tabellenletzten von der Ostsee.

59. Minute: Kaum spielt Dynamo wieder nach vorn, wird es gefährlich. Julius Kade schickt Christoph Daferner auf der linken Seite, dieser dringt in den Strafraum vor. Dort flankt er über Lukas Raeder hinweg zu Niklas Kreuzer, der den Ball direkt nimmt - 3:0 für Dynamo. Damit krönt der Rückkehrer seine gute Leistung.

Niklas Kreuzer steht nach seiner Rückkehr erstmals in der Startelf. Bisher ist er über die rechte Seite sehr aktiv und macht ein gutes Spiel.
Niklas Kreuzer steht nach seiner Rückkehr erstmals in der Startelf. Bisher ist er über die rechte Seite sehr aktiv und macht ein gutes Spiel. © dpa/Robert Michael

55. Minute: In Halbzeit zwei läuft vor allem Dynamo hinterher. Lübeck übernimmt immer mehr die Spielkontrolle. Zu schnell verliert Dresden nun die Bälle, ewig wird das nicht gut gehen.

51. Minute: Kevin Broll hält die 2:0-Führung mit einer klasse Parade fest. Nach einer missglückten Kopfballabwehr von Knipping kommt der Lübbecker Deters aus fünf Distanz frei zum Abschluss, doch Broll taucht blitzschnell ab und verhindert mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer.

46. Minute: Es geht weiter im Rudolf-Harbig-Stadion. Lübeck-Trainer Rolf Landerl nimmt einen Wechsel vor. Markus Kauczinski schickt die gleiche Elf wie zum Ende der ersten Hälfte aufs Feld.

Halbzeit: Dynamo spielt dominant und führt verdient

Pause: Schiedsrichter Robert Schröder pfeift die erste Hälft ab. Dynamo führt mit 2:0. Es war ein dominanter Auftritt der Dresdner. Markus Kauczinski dürfte mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden sein. Der Pausentee wird den Schwarz-Gelben also sicherlich sehr gut schmecken.

40. Minute: Kevin Broll hat in seiner Karriere zehn von 22 Elfmeter gehalten. Heute muss er aber nicht eingreifen, denn Yannick Deichmann schießt den Ball deutlich übers Tor in Richtung K-Block. So führt Dynamo weiterhin 2:0.

39. Minute: Und plötzlich gibt es Elfmeter für Lübeck. Tim Knipping springt Ersin Zehir mit dem Arm voran in den Rücken. Diesen Strafstoß kann man geben, muss man aber nicht. Solche Zweikämpfe gibt es bei jedem Eckball.

34. Minute: Dynamo kontrolliert das Spiel nach belieben. Wenn die Mannschaft von Markus Kauczinski das Spiel schnell macht, wird es sofort gefährlich. Bisher läuft Lübeck Ball und Gegner hinterher.

Dynamos Paul Will erzielt mit seinem Fernschuss aus 17 Metern das verdiente 2:0.
Dynamos Paul Will erzielt mit seinem Fernschuss aus 17 Metern das verdiente 2:0. © dpa/Robert Michael

24. Minute: Der Druck für Lübeck wird zu groß. Dynamo führt 2:0. Eine Flanke von Niklas Kreuzer kann Lukas Raeder nur in die Mitte klären, dort steht Paul Will, der einen Gegenspieler aussteigen lässt und aus 17 Metern abzieht. Der Ball schlägt unten rechts im Tor ein. Der Mittelfeldspieler krönt damit seine bisher starke Leistung.

20. Minute: Dresden wird in den ersten 20 Minuten seiner Favoritenrolle gerecht. Sie dominieren Spiel und Gegner. Führungsspieler Paul Will ist Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels. Auch Niklas Kreuzer ist über die rechte Seite sehr aktiv. Das sieht alles bisher sehr gut aus.

17. Minute: Die Schwarz-Gelben spielen richtig gut auf. Nach einem Diagonalball von Paul Will kommt Jonathan Meier im Strafraum an den Ball und legt sofort quer zu Pascal Sohm. Der Stürmer rutscht aber am Ball vorbei. Das hätte das 2:0 sein können.

Christoph Daferner ist mit dem rechten Vollspann am zweiten Pfosten zur Stelle. Das 1:0 war sein siebenter Saisontreffer.
Christoph Daferner ist mit dem rechten Vollspann am zweiten Pfosten zur Stelle. Das 1:0 war sein siebenter Saisontreffer. © dpa/Robert Michael

11. Minute: Und plötzlich steht es 1:0 für den Favoriten. Nach einem Eckball von Paul Will segelt der Ball an Freund und Feind durch den Fünfmeterraum. Am zweiten Pfosten lauert Christoph Daferner, der den Ball mit dem rechtem Vollspann über die Linie drückt.

10. Minute: Dynamo setzt den Gegner früh unter Druck. Für VfB-Torwart Lukas Raeder wird der etwas zu groß, und er drischt den Ball auf die Tribüne.

5. Minute: In den ersten Minuten ist es eine sehr zweikampfbetonte Partie. Sowohl Lübeck als auch Dresden ist sehr aggressiv in den Zweikämpfen. Das bekommt Heinz Mörschel sofort zu spüren und muss nach einem Foul am Fuß behandelt werden.

Anstoß: Schiedsrichter Robert Schröder aus Hannover pfeift die Partie an. Dynamo spielt im gewohnten Schwarz-Gelb, Lübeck ganz in Weiß.

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski sprach bei Magenta-Sport auch über die Verletzung von Yannick Stark. „Es ist möglich, dass es wieder ein längerer Ausfall sein wird“, meinte er.
Dynamo-Trainer Markus Kauczinski sprach bei Magenta-Sport auch über die Verletzung von Yannick Stark. „Es ist möglich, dass es wieder ein längerer Ausfall sein wird“, meinte er. © dpa/Robert Michael

13.50 Uhr: Markus Kauczinski ist zu Gast bei den TV-Kollegen von Magenta-Sport. Dort spricht er auch über die Verletztung von Yannick Stark. „Es könnte eine schlimmere Verletzung an der Schulter sein. Das müssen wir die nächsten Tage abklären. Es ist möglich, dass es wieder ein längerer Ausfall sein wird.“

Auch zu Starks Ersatz Niklas Kreuzer äußerte er sich: „Niklas ist ein ballsicherer Spieler. Ich erwarte von ihm, dass er das auch im Spiel zeigt und über die Außenbahn aktiv ist.“

Im Rudolf-Harbig-Stadion rollt ab 14 Uhr der Ball. Dynamo Dresden trifft auf den VfB Lübeck.
Im Rudolf-Harbig-Stadion rollt ab 14 Uhr der Ball. Dynamo Dresden trifft auf den VfB Lübeck. © Jens Maßlich

13.40 Uhr: Die Mannschaften machen sich warm. Der Platz schaut gut aus. Wie die Spieler mit dem Geläuf zurechtkommen, wird sich aber erst im Spiel zeigen.

13.20 Uhr: Auf der Ersatzbank nehmen zunächst Platz: Patrick Wiegers, Agyemang Diawusie, Marvin Stefaniak, Philipp Hosiner, Maximilian Großer, Justin Löwe, Luka Stor. Dort ist auch die Teammangerin Marie Jenhardt während des Spiels zu finden. Sie ist bei Dynamo für alle der „der kleine Sonnenschein“, wie sie unter der Woche verraten hat.

45 Minuten sind es noch bis zum Anstoß im Rudolf-Harbig-Stadion.
45 Minuten sind es noch bis zum Anstoß im Rudolf-Harbig-Stadion. © Jens Maßlich

13.15 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Und in Dynamos Startelf findet sich ein alter Bekannter wieder. Niklas Kreuzer feiert nach der Rückkehr sein Startelfdebüt im schwarz-gelben Trikot. Markus Kauczinski beginnt mit folgender Formation: Broll - Knipping, Ehlers, Kwadwo - Kreuzer, Will, Kade, Meier - Daferner, Sohm, Mörschel.

Wie Dynamo Dresden über Twitter mitteilt ist Yannick Stark im Abschlusstraining am Sonnabend auf die Schulter gefallen und fällt damit kurzfristig aus. Damit ist Dynamos Vize-Kapitän nach Patrick Weihrauch, Robin Becker, Marco Hartmann und Chris Löwe der nächste wichtige Spieler, der den Dresdnern fehlt. Wie schlimm die Verletzung ist, wird am Montag im Universitätsklinikum eingehend untersucht.

13.00 Uhr: Die Mannschaften schauen sich im Moment den Platz an. Der Rasen sieht gut aus. Der erste Test ist bestanden.

Im Spiel gegen den Tabellenletzten wird vor allem Dynamos Offensive gefordert sein. Und die war bei den Schwarz-Gelben zuletzt eher das Sorgenkind. Ein Tor in zwei Partien sind nicht gerade eine fette Ausbeute. "Wir müssen uns im Spiel nach vorn steigern, vor allem bei der Präzision und der Durchschlagskraft", erklärte der Trainer nach dem 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg. Der war mehr erkämpft als erspielt und der Treffer von Winterneuzugang Heinz Mörschel nicht die Folge einer feinen Kombination oder eines gefährlichen Standards, sondern ein Zufallsprodukt nach einem kapitalen Fehler eines Magdeburger Verteidigers. "Wir müssen zu unseren alten Stärken zurückfinden", lautet die Forderung.

Verantwortlich für die wenigen herausgespielten Chancen macht Kauczinski aber nicht allein die Offensivabteilung. Die Ursache sieht er eher beim Defensivpersonal, das die Angriffe einleitet. In der Abwehr musste zuletzt wegen Sperren und Verletzungen viel umgestellt werden. Gegen Magdeburg feierte Mittelfeldspieler Paul Will sein Debüt als Innenverteidiger, Winter-Neuzugang Leroy Kwadwo hat noch Abstimmungsprobleme mit seinen Nebenleuten. Gegen Lübeck kehrt nun Kevin Ehlers nach seiner Rot-Sperre zurück, hat auch seine Rückenprobleme überwunden. Und Niklas Kreuzer könnte eine Option sein - zumindest als Einwechsler. Sebastian Mai ist keine, der Kapitän muss nach seiner Unsportlichkeit gegen Türkgücü München noch zwei Spiele pausieren.

Der Zweitliga-Absteiger und Tabellenführer Dynamo empfängt den Drittliga-Aufsteiger und Tabellenletzten Lübeck - größer könnten die Unterschiede kaum sein.
Der Zweitliga-Absteiger und Tabellenführer Dynamo empfängt den Drittliga-Aufsteiger und Tabellenletzten Lübeck - größer könnten die Unterschiede kaum sein. © osnapix

Doch egal, wer in der Abwehr spielt und ob der Trainer eine Dreier- oder Viererkette aufbietet: Einen Spaziergang gegen den Tabellenletzten erwartet Kauczinski keinesfalls. Das werde wieder eng, wie die vergangenen Spiele der Lübecker, vermutet er. Und wie beim Hinspiel im Oktober, als Dynamo durch ein Tor von Philipp Hosiner 1:0 gewann. Einen gemütlichen Nachmittag gäbe es ohnehin nur ganz selten. "Ich bin 30 Jahre Trainer. Die Spiele, in denen ich mich nach 20 Minuten entspannt zurückgelehnt habe, kann ich an einer Hand abzählen", erklärte er. Vielleicht muss er am Sonntagnachmittag dann aber doch seine zweite Hand zur Hilfe nehmen.

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