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Dynamo

Ingolstadt zieht an Dynamo vorbei

Die Dresdner rutschen auf Relegationsplatz drei. Doch die Konkurrenz kommt nur mühsam voran - sowohl Rostock als auch der FCI lassen Punkte liegen.

Die Profis von Hansa Rostock sind bedient: In Überzahl haben sie ein sicher geglaubten Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden noch aus der Hand gegeben.
Die Profis von Hansa Rostock sind bedient: In Überzahl haben sie ein sicher geglaubten Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden noch aus der Hand gegeben. © Archiv: dpa/Danny Gohlke

Lübeck/Rostock/Meppen. Hansa Rostock hat im Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga einen schmerzhaften Tiefschlag in letzter Minute kassiert. Der Traditionsklub kam am 33. Spieltag gegen den SV Wehen Wiesbaden nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, der Ausgleich durch Florian Carsten fiel in der sechsten Minute der Nachspielzeit - obwohl Hansa die letzten Augenblicke der Partie in Überzahl absolviert hatte. Wiesbadens Phillip Tietz sah wegen groben Foulspiels Rot (90.+5). Bentley Baxter Bahn (51.) hatte per Handelfmeter für Rostock getroffen.

Damit vergab der Spitzenreiter die große Chance, die ebenfalls strauchelnde Konkurrenz zu distanzieren. Hansa (62 Punkte) hat weiter nur zwei Zähler Vorsprung auf den FC Ingolstadt, die zweitplatzierten Schanzer kamen beim stark abstiegsbedrohten VfB Lübeck nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und sind nun schon vier Spiele ohne Sieg. Tobias Schröck (74.) rettete für Ingolstadt immerhin einen Punkt, zuvor hatte Sebastian Hertner (64.) für die Gastgeber getroffen.

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Dynamo Dresden (59) rutschte auf Relegationsplatz drei ab, hat aber noch zwei Spiele weniger absolviert. Schon am Dienstag hatte der vierte Aufstiegsanwärter 1860 München (58) beim 1:1 gegen Viktoria Köln Punkte liegen lassen - Ex-Dynamo René Klingenburg sorgte mit seinem Treffer dafür, dass die Löwen weiter hinter dem früheren Verein des 27-jährigen Offensivspielers verharren.

Ex-Dresdner Atik führt Magdeburg zum nächsten Sieg

In den gefährlichen Tabellenregionen arbeitet sich der 1. FC Magdeburg weiter nach oben und feierte auch dank des früheren Dresdners Baris Atik, der den ersten Treffer vorbereitete und den zweiten selbst markierte, einen 2:1 (0:0)-Sieg beim direkten Konkurrenten SV Meppen. Magdeburg stellte mit nun 41 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld her, Meppen (37) dagegen hat nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Am Tabellenende geht das Licht für die SpVgg Unterhaching (28) allmählich aus. Der frühere Bundesligist verlor im Derby gegen Türkgücü München mit 0:1 (0:1) und hat bei noch fünf ausstehenden Spielen sieben Punkte Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze. Im Mittelfeldduell fertigte der 1. FC Saarbrücken Waldhof Mannheim mit 5:0 (2:0) ab und ist als Fünfter nun erster Verfolger des Spitzenquartetts - allerdings mit einem Abstand von sieben Punkten. (sid)

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