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Die Bayern sind fast am Ziel

Im Meisterschaftskampf ist nach der RB-Pleite in Köln endgültig die Luft raus, die erste Entscheidung der Bundesliga fällt aber im Tabellenkeller.

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"Die Schale holen wir gleich", scheint Thomas Müller hier anzeigen zu wollen, nachdem Joshua Kimmich gerade den zweiten Münchner Treffer gegen Leverkusen erzielt hat.
"Die Schale holen wir gleich", scheint Thomas Müller hier anzeigen zu wollen, nachdem Joshua Kimmich gerade den zweiten Münchner Treffer gegen Leverkusen erzielt hat. © Christof Stache/AFP Pool/dpa

Berlin. Die erste Saison-Entscheidung in der Fußball-Bundesliga ist gefallen. Der FC Schalke 04 steigt zum vierten Mal nach 1981, 1983 und 1988 ab. Nach dem 0:1 (0:0) bei Arminia Bielefeld zum Auftakt des 30. Spieltages am Dienstagabend ist der Sturz des Clubs in die Zweitklassigkeit amtlich. Bei noch vier Spieltagen haben die Schalker 13 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Schon am kommenden Samstag steht die nächste Entscheidung an. Mit einem Sieg bei Mainz 05 könnte Bayern München seinen neunten Meistertitel in Serie feiern. Der Titelverteidiger baute seinen Vorsprung in der Tabelle auf seinen ärgsten Rivalen RB Leipzig durch das 2:0 (2:0) gegen Bayer Leverkusen auf zehn Punkte aus. Zuvor hatten die Roten Bullen überraschend beim Tabellenvorletzten 1. FC Köln mit 1:2 (0:0) verloren und ihre ohnehin vage Chance verspielt.

Gegen die Leverkusener machten die Münchner schon früh alles klar. Eric Maxim Choupo-Moting (8.) und Nationalspieler Joshua Kimmich (13.) trafen gleich in der Anfangsphase. Danach agierten die Gastgeber lange Zeit souverän.

Pure Enttäuschung: Die Schalker Ersatzspieler beim Spiel in Bielefeld.
Pure Enttäuschung: Die Schalker Ersatzspieler beim Spiel in Bielefeld. © dpa/Friso Gensch

Nach dem Überraschungscoup der Kölner mussten die Schalker in Bielefeld unbedingt gewinnen, um abzuwenden, was kaum noch abzuwenden war. Die Gäste zeigten auch nicht mehr den letzten Überlebenswillen. Fabian Klos (50.) sorgte mit seinem Treffer dafür, dass seine Bielefelder ihre Chance auf den Klassenverbleib wahrten. Sein vergebener Foulelfmeter (80.) fiel nicht mehr ins Gewicht.

Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang Eintracht Frankfurt gegen den FC Augsburg nach turbulenten Tagen ein wichtiger Sieg. In der vergangenen Woche hatte Trainer Adi Hütter seinen Abschied zum Saisonende angekündigt, dann folgte am Samstag die 0:4-Niederlage der Hessen bei seinem künftigen Verein Borussia Mönchengladbach.

Durch das 2:0 (1:0) gegen die Augsburger verbesserten sich die Frankfurter zumindest bis zum Mittwoch auf Platz drei. Martin Hinteregger (38.) und André Silva (58.) erzielten die Treffer. Augsburgs Alfred Finnbogason (73.) vergab einen Handelfmeter. (dpa)