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RB Leipzig feiert Sechs-Tore-Gala gegen Hertha

RB Leipzig hat am sechsten Spieltag eindrucksvoll gegen Hertha BSC gewonnen. Der VfL Wolfsburg patzte gegen Hoffenheim. Der Spieltag im Überblick.

Leipzigs Christopher Nkunku trifft das Tor beim Freistoß zum 5:0.
Leipzigs Christopher Nkunku trifft das Tor beim Freistoß zum 5:0. © dpa-Zentralbild

Leipzig. Vizemeister RB Leipzig hat mit einem 6:0-Heimsieg eindrucksvoll nicht nur die eigene Schwächephase gestoppt, sondern auch das kurze Hoch von Hertha BSC nach den zwei vorangegangenen Siegen der Berliner. Das Spiel war nach Toren von Christopher Nkunku (16.), Youssuf Poulsen (23.) und Nordi Mukiele (45.+3) quasi schon zur Pause entschieden. Danach wurde es durch Emil Forsberg per Foulelfmeter (60.), erneut Nkunku (70.) und Amadou Haidara (77.) ein fürchterlicher Tag für die Berliner.

Damit erwies sich die Hertha wieder einmal als Lieblingsgegner für die Sachsen, die gegen keine andere Bundesliga-Mannschaft mehr Siege und mehr Tore erzielten. Für das Team von Trainer Pal Dardai war es bereits die vierte Saisonpleite und der zweite Komplett-Ausfall nach dem 0:5 in München.

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Leipzigs Yussuf Poulsen (r) schießt gegen Herthas Niklas Stark (M) und Torwart Alexander Schwolow das Tor zum 2.0.
Leipzigs Yussuf Poulsen (r) schießt gegen Herthas Niklas Stark (M) und Torwart Alexander Schwolow das Tor zum 2.0. © dpa-Zentralbild

Wolfsburg verliert den Anschluss

Der VfL Wolfsburg verliert unterdessen den Anschluss zum FC Bayern München. Die Niedersachsen kassierten am Samstag mit dem 1:3 (1:1) bei der TSG 1899 Hoffenheim die erste Saison-Niederlage und liegen damit in der Tabelle der Fußball-Bundesliga nun drei Zähler hinter den Münchnern. Die Bayern hatten bereits am Freitag mit einem 3:1 bei der SpVgg Greuther Fürth vorgelegt.

Wolfsburg ging zwar durch Nationalspieler Ridle Baku in Führung (25.), doch André Kramaric (45.+2), Christoph Baumgartner (74.) und Pavel Kaderabek (81.) drehten das Spiel. Enttäuschend war erneut die Kulisse in Sinsheim. Mit 8.523 Besuchern blieben die Hoffenheimer erneut deutlich unter der zugelassenen Marke von 15.075 Fans. Schon in den ersten beiden Heimspielen war die TSG nicht über die Marke von 10.000 Zuschauern gekommen.

Historisches Tor für Leverkusen Youngster

Ein historisches Tor erzielte Leverkusens Youngster Florian Wirtz. Durch das 1:0 gegen Mainz ist er der jüngste Spieler in der Liga-Geschichte mit zehn Toren. Wirtz war am Samstag 18 Jahre und 139 Tage alt. Den bisherigen Rekord hielt Weltmeister Lukas Podolski, der 2004 bei seinem zehnten Tor 18 Jahre und 353 Tage alt war.

Podolskis Ex-Club Köln zeigte sich auch in Frankfurt als unangenehmer Gegner und ging durch Ellyes Shkiri sogar in Führung (14.), doch Neuzugang Rafael Santos Borré brachte die Eintracht mit seinem Premieren-Treffer zurück ins Spiel (45.+6). Zu der Zeit war Luca Kilian nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Torhüter Timo Horn schon nicht mehr im Spiel. Es war eine von zahlreichen Verletzungsunterbrechungen in einem umkämpften Spiel.

Heftig erwischte es auch Union-Spieler Timo Baumgartl, der sich möglicherweise schwerer am Kopf oder Nacken verletzte. Der 25 Jahre alte Abwehrspieler war mit Bielefelds Angreifer Fabian Klos zusammengeprallt und musste mehrere Minuten auf dem Platz behandelt werden. Kurzzeitig soll er sogar bewusstlos gewesen sein. Anschließend wurde er mit einer Nackenstütze um den Hals auf einer Trage vom Platz gebracht. So bekam er den umjubelten Siegtreffer von Kevin Behrens nicht mehr mit (88.). (dpa)

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