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Aue kassiert klare Niederlage beim HSV

Der Fußball-Zweitligist verliert das Nachholspiel deutlich. Erfreulich aus seiner Sicht ist einzig das Comeback von Steve Breitkreuz nach langer Verletzungspause.

Pascal Testroet steht mit Erzgebirge Aue in Hamburg auf verlorenem Posten - und mit leeren Händen da.
Pascal Testroet steht mit Erzgebirge Aue in Hamburg auf verlorenem Posten - und mit leeren Händen da. © dpa/Christian Charisius

Von Sebastian Wutzler

Hamburg. Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat beim Hamburger SV seine erste Saisonniederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster verlor am Mittwochabend die Nachholpartie des dritten Spieltages mit 0:3 (0:1). Manuel Wintzheimer (17. Minute), Sonny Kittel (57.) und Khaled Narey (72.) trafen vor 1.000 Zuschauern für den HSV, der nach dem vierten Erfolg im vierten Spiel die Tabellenspitze übernahm. Die Sachsen bleiben Dritter mit sieben Punkten.

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"Das Ergebnis ist enttäuschend. Wenn ich mir die Gegentore anschaue, wird mir teilweise schlecht dabei. Wir haben mit haarsträubenden Fehlern diese Treffer begünstigt", sagte Schuster.

Bei den Sachsen feierte Steve Breitkreuz nach langer Pause sein Comeback. Der 28-jährige Innenverteidiger hatte am 5. Mai 2019 sein bisher letztes Spiel für die Veilchen absolviert. Anschließend musste er aufgrund einer komplizierten Knieverletzung pausieren. Seit Mitte September trainierte Breitkreuz wieder mit der Mannschaft.

Im Volksparkstadion ersetzte der Rückkehrer Florian Ballas, der angeschlagen fehlte. Die neu zusammengestellte Abwehrkette hielt dem Druck der Gastgeber nur 17 Minuten stand. Dann ging es über die rechte Seite der Hanseaten sehr schnell. Kittel bediente mit der Hacke Narey, der ohne Gegenwehr in den Strafraum der Gäste lief. Seine flache Eingabe verwertete im Zentrum Wintzheimer zum 1:0 für die Norddeutschen.

HSV-Profi Aaron Hunt (links) und Steve Breitkreuz, der sein Comeback nach einer langen Pause gibt.
HSV-Profi Aaron Hunt (links) und Steve Breitkreuz, der sein Comeback nach einer langen Pause gibt. © dpa/Christian Charisius

Die Platzherren kontrollierten danach das Geschehen, kamen bis zur Pause aber nur noch zu einer weiteren Torchance. Einen Schuss von Narey aus Nahdistanz wehrte Aues Torhüter Martin Männel mit dem Knie zur Ecke ab (42.). Die Veilchen blieben in den ersten 45 Minuten offensiv komplett harmlos. Außerdem hatte der als rechter Verteidiger aufgebotene Malcolm Cacutalua große Probleme mit Bakery Jatta.

Schuster reagierte und brachte für den zweiten Durchgang mit Ben Zolinski und Tom Baumgart zwei frische Kräfte. Die erste gefährliche Torannäherung verbuchte aber der HSV. Wintzheimer scheiterte mit einem Schlenzer an Männel (55.). Nur zwei Minuten später war der Kapitän des FC Erzgebirge geschlagen. Wintzheimer behauptete sich im Strafraum gegen drei Auer und legte im Fallen zu Kittel ab, der mit einem Flachschuss Männel zum 2:0 überwinden konnte.

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Auch danach blieb ein Aufbäumen des Schuster-Teams aus. Der HSV hatte leichtes Spiel und kam noch zum dritten Treffer. Nachdem Aaron Hunt einen Freistoß an den rechten Pfosten gesetzt hatte, staubte Narey aus halbrechter Position zum Endstand ab. (dpa)

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