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Aue-Trainer spricht von einem Privileg

Dirk Schuster ist dankbar dafür, dass die Saison im Profi-Fußball fortgesetzt werden kann - und erinnert an andere Branchen, die ihren Job derzeit nicht machen dürfen.

Aues Trainer Dirk Schuster hat kein Problem damit, dass es nach dem Jahreswechsel in der zweiten Liga sofort weitergeht.
Aues Trainer Dirk Schuster hat kein Problem damit, dass es nach dem Jahreswechsel in der zweiten Liga sofort weitergeht. ©  dpa/Robert Michael

Aue. Trainer Dirk Schuster von Zweitligist FC Erzgebirge Aue sieht die Fortsetzung des Spielbetriebs im Profifußball in der Coronavirus-Pandemie nicht als selbstverständlich an. "Wir wollen überhaupt nicht jammern, sondern diese Situation auch als Chance sehen. Wir haben das Privileg, unserem Beruf nachgehen zu dürfen. Das sollten wir nie vergessen", sagte Schuster auf der Pressekonferenz nach der kurzen Weihnachtspause am Freitag. Seine Mannschaft trifft im ersten Spiel des neuen Jahres am Sonntag, 13.30 Uhr, auf Eintracht Braunschweig.

Schuster verwies auf viele andere Arbeitnehmer, die aus verschiedenen Gründen ihren Job derzeit nicht machen dürfen. Der Verzicht auf Urlaub, eine Pressekonferenz am 1. Januar durchzuführen oder zwischen Weihnachten und Neujahr zu trainieren, seien Dinge, die "man als junger Mensch auch wegstecken kann", betonte der 53-Jährige: "Es werden wieder Weihnachtsfeste kommen, wo man sich auch den schönen Dingen widmen kann. Wir werden die Mannschaft so professionell vorbereiten, dass sie im ersten Spiel voll auf Betriebstemperatur ist."

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Die Auer rangieren mit 19 Punkten im vorderen Tabellenmittelfeld und gehen gegen die abstiegsgefährdeten Braunschweiger als Favorit in die Partie. Schuster warnt vor der guten Mentalität der Niedersachsen, die vom ehemaligen Aue-Trainer Daniel Meyer trainiert werden. "Sie haben sich defensiv stabilisiert und sind in vielen Spielen nach Rückständen wieder zurückgekommen. Braunschweig ist inzwischen in der 2. Liga angekommen. Wir müssen alles abrufen, um gegen Eintracht bestehen zu können", erklärte Schuster. (dpa)

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