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Die Bayern gewinnen auch bei RB Salzburg

Die Münchner Fußballer bleiben in der Champions League auf Erfolgskurs. Trainer Hansi Flick freut sich über den Sieg zum Jahrestag. Doch es gibt auch Ärger.

Bayerns Torschützen Lucas Hernández (links), Leroy Sané (Mitte) und Robert Lewandowski feiern den Erfolg bei RB Salzburg.
Bayerns Torschützen Lucas Hernández (links), Leroy Sané (Mitte) und Robert Lewandowski feiern den Erfolg bei RB Salzburg. © dpa/Andreas Schaad

Von Klaus Bergmann und Wolfgang Müller

Salzburg. Nach dem Vertrags-Theater um David Alaba haben die Fußballer des FC Bayern Hansi Flick zum Jahrestag als Trainer den nächsten Erfolg in der Champions League geschenkt. Der Titelverteidiger mühte sich am Dienstagabend beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg erst dank später Tore von Verteidiger Jérôme Boateng (79.), Joker Leroy Sané, Torjäger Robert Lewandowski (88.) und Lucas Hernández (90.+2) zu einem 6:2 (2:1). Damit können die Bayern als souveräner Tabellenführer der Gruppe A nach einem Neun-Punkte-Start für das Achtelfinale im nächsten Jahr planen.

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"Wenn man nur auf das Ergebnis schaut, sieht es souverän aus, aber wir haben uns ein bisschen schwer getan", sagte Sané. Nach dem frühen Rückstand durch Mergim Berisha (4.) wendete der Triple-Sieger im leeren Stadion die Partie erst durch einen Foulelfmeter von Robert Lewandowski (21.) und ein von Thomas Müller mit einer scharfen Flanke erzwungenes Eigentor von Verteidiger Rasmus Kristensen (44.). Masaya Okugawa traf zum 2:2 (66.), doch der starke Boateng mit seinem ersten Champions-League-Tor seit 2015, Sané mit einem Schlenzer, erneut Lewandowski und Hernández sorgten für die späte Entscheidung.

"Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hatten gute Phasen, aber auch schlechte. Am Ende haben wir gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten und am Ende auch verdient gewonnen", sagte Boateng. Vor dem Bundesliga-Spitzenspiel am Samstagabend beim punktgleichen Tabellenzweiten Borussia Dortmund konnte Flick seinen 44. Sieg im 48. Pflichtspiel bejubeln. "Wir waren sehr erfolgreich", sagte Flick zu seinem ersten Bayern-Jahr als Trainer.

Jérôme Boateng (links) freut sich mit Joshua Kimmich über sein erstes Champions-League-Tor seit 2015.
Jérôme Boateng (links) freut sich mit Joshua Kimmich über sein erstes Champions-League-Tor seit 2015. © dpa/Andreas Schaad

Die Partie begann mit einer Schweigeminute für die Terroropfer von Wien. Beide Mannschaften spielten mit Trauerflor. Im Dauerregen hatte Alaba nach dem Wirbel um seine Zukunft viel zu tun, um die Abwehr der Münchner zu organisieren. Direkt vor dem Anpfiff hatte Sportvorstand Hasan Salihamidzic in recht deutlichen Worten über den wohl bevorstehenden Abschied gesprochen. "Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen", sagte Salihamidzic. "Jetzt müssen wir uns damit beschäftigen, dass uns David verlassen wird." Trotz der Debatten wirkte der 28-Jährige bei seinem ersten Champions-League-Spiel in seiner österreichischen Heimat aber nicht beeindruckt oder unkonzentriert.

Flick hatte erneut auf seine derzeit bestmögliche Formation gebaut und musste auf Niklas Süle (positiver Corona-Test) und Leon Goretzka (Wadenbeschwerden) verzichten. Lewandowski zählte zu den fünf Veränderungen in der Startelf im Vergleich zum 2:1 in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln. Neben dem Torjäger und Alaba kamen Hernández, Corentin Tolisso und Kingsley Coman ins Team. Lewandowski trat übrigens zum zehnten Mal zu einem Strafstoß für die Bayern in der Champions League an - und traf zum zehnten Mal. Einen vermeintlichen Foulelfmeter für sie nahm der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie nach Intervention des Videobeweises zurück (12.). (dpa)

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