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Klare Sache bei Bayern, Dramatik in Manchester

Die Bayern schlagen Dynamo Kiew locker 5:0, Wolfsburg verpasst gegen Sevilla den Sieg knapp und Manchester United feiert einmal mehr Cristiano Ronaldo.

Kiews Wladyslaw Suprjaha (l-r) in Aktion gegen Münchens Thomas Müller und Lucas Hernandez.
Kiews Wladyslaw Suprjaha (l-r) in Aktion gegen Münchens Thomas Müller und Lucas Hernandez. © Sven Hoppe/dpa

Der FC Bayern München stürmt in der Champions League zielstrebig Richtung Achtelfinale. Beim 5:0 (2:0) am Mittwoch gegen Dynamo Kiew setzte Robert Lewandowski mit einem verwandelten Handelfmeter (12. Minute) und nach einem perfekten Pass von Thomas Müller (27.) seine Trefferserie in Europas Königsklasse fort.

Schon beim 3:0 zum Auftakt gegen den FC Barcelona hatte der Pole zweimal getroffen. 25 000 Zuschauer durften in der Münchner Arena weitere Tore durch Serge Gnabry (68.), Leroy Sané (74.) und Eric Maxim Choupo-Moting (87.) bejubeln.

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„Wir haben es relativ gut gemacht, haben im Endeffekt wieder unsere Dominanz gezeigt“, sagte der starke Sané. Leon Goretzka schwärmte von einem „schönen Fußballabend“, an dem „vieles gut“ gewesen sei.

In ihrem ersten Europapokal-Heimspiel vor Publikum seit fast zwei Jahren festigte die haushoch überlegene Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann die Führungsposition in Gruppe E. In drei Wochen können die Bayern bei Benfica Lissabon dem Gruppensieg schon naherücken, die Portugiesen besiegten parallel Barcelona ebenfalls klar mit 3:0.

Deutlich spannender verlief das zweite Spiel der Wolfsburger gegen den FC Sevilla. Am Ende stand für den Bundesligisten wie schon beim 0:0 zum Auftakt in Lille ein Punkt. Der VfL war nach dem Treffer von Renato Steffen in der 48. Minute dem Sieg sogar nahe, doch in der Schlussphase wurde der Druck der Gäste immer größer.

Trotzdem kam der Ausgleich durchaus glücklich zustande. Nach einem Zweikampf im Wolfsburg-Strafraum ging der Schiedsrichter zum Videobeweis und entschied zum Entsetzen der Gastgeber auf Elfmeter für Sevilla und Gelb-Rot für Josuha Guilavogui. Ivan Rakitic ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:1-Endstand.

Ronaldo trifft für ManU in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Sieg.
Ronaldo trifft für ManU in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Sieg. © Jon Super/AP/dpa (Archiv)

Im Parallelspiel der Gruppe G bezwang RB Salzburg den OSC Lille 2:1. Erneut erhielten die Österreicher dabei zwei Elfmeter zugesprochen, im ersten Spiel in Sevilla waren es sogar deren drei - von denen allerdings zwei verschossen wurden. Diesmal behielten die Salzburger in person von Karim Adeyemi die Nerven und kamen so zum ersten Sieg in dieser Gruppenphase.

In einem phasenweise hochklassigen Duell bezwang Juventus Turin Titelverteidiger FC Chelsea 1:0. Das Tor des Tages erzielte Europameister Federico Chiesa nur zehn Sekunden nach Wiederanpfiff. Juve führt damit die Gruppe H mit zwei Siegen an, in der Champions League läuft es für die Italiener deutlich besser als in der heimischen Serie A.

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Das dramatischste Spiel gab es am Mittwoch allerdings im altehrwürdigen Old Trafford, wo Manchester United gegen den FC Villarreal eigentlich das schwächere Team war, am Ende aber doch gewann. Und natürlich war es Cristiano Ronaldo, der in der Nachspielzeit den umjubelten 2:1-Siegtreffer erzielte. (SZ/mit dpa)

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