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Corona: Nächste Absage für Bischofswerda

Auch im Landespokal darf der Fußball-Regionalligist vorerst nicht mitspielen, nachdem es einen positiven Fall gab. Der Trainer fürchtet weitere Konsequenzen.

Der Abstand beim Mannschaftsfoto passt, den positiven Coronafall im Team des Regionalligisten Bischofswerda gibt es trotzdem.
Der Abstand beim Mannschaftsfoto passt, den positiven Coronafall im Team des Regionalligisten Bischofswerda gibt es trotzdem. © Rocci Klein

Bischofswerda. Nächste Spielabsage für den Fußball-Regionalligisten Bischofswerdaer FV: Die Mannschaft darf auch im Landespokal am Sonntag nicht spielen. Grund ist ein mit Corona infizierter Spieler. Nachdem daraufhin bereits das Punkspiel am vergangenen Sonntag gegen Carl Zeiss Jena nicht stattfinden konnte, wurde nun auch das für diesen Sonntag angesetzte Drittrundenspiel beim Siebentligisten Radefelder SV vom Sächsischen Fußball-Verband abgesagt. 

Das Spiel soll am 14. oder 15. November nachgeholt werden. Derzeit befinden sich insgesamt sieben Spieler und zwei Funktionäre in häuslicher Quarantäne, das Training wurde bis auf Weiteres abgesagt. Die Gesundheitsämter hatten die häusliche Quarantäne angeordnet. Das betrifft jene Spieler, die beim Auswärtsspiel am 27. September in Berlin im Mannschaftsbus im Umkreis von zwei Metern des Infizierten gesessen hatten. 

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Auch das nächste Ligaspiel droht auszufallen

Cheftrainer Erik Schmidt, der eine Woche mit der Familie im Urlaub auf Sardinien war und daher nicht mit im Mannschaftsbus saß, glaubt nicht an eine schnelle Rückkehr seiner Mannschaft auf den Platz. "Ich halte es für unmöglich, dass wir am 11. Oktober unser Landespokalspiel bestreiten können. Auch das Punktspiel eine Woche später sehe ich gefährdet", sagte Schmidt am Wochenende und sieht sich nun bestätigt. Zudem befürchtet er eine Wettbewerbsverzerrung. "Wir kommen aus dem Rhythmus, haben Trainingsrückstand, und demnächst stehen die Spiele gegen die Vereine an, die mit uns auf Augenhöhe sind." Der Verein machte den positiven Corona-Fall vergangene Woche publik.

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Dabei handelte es sich um die erste coronabedingte Spielabsage für den Nordostdeutschem Fußballverband. "Es war klar, dass das Coronavirus keinen Halt vor den Vereinen und Spielern der Regionalliga Nordost macht", sagte Wilfried Riemer, Spielleiter der Regionalliga Nordost, und er erklärte: "Ich möchte mich insbesondere beim Bischofswerdaer FV 08 für die gute und schnelle Zusammenarbeit bedanken. Wir sind tagtäglich mehrmals in Kontakt gewesen und haben am Ende gemeinsam die richtige Entscheidung getroffen. Die Gesundheit der Spieler, Schiedsrichter und Teamoffiziellen steht in solch einer Situation an erster Stelle."

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