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EM 2021: So stark sind die Gegner der deutschen Elf

Das ist eine Hammer-Gruppe. Weltmeister, Titelverteidiger und Geheimtipp – die Gegner der deutschen Elf in der Vorrunde.

Sie wollen Deutschland schlagen: Frankreichs Antoine Griezmann (l.), Portugals Cristiano Ronaldo (r.o.) und Ungarns Willi Orban und Peter Gulacsi (r.u.; v.l.).
Sie wollen Deutschland schlagen: Frankreichs Antoine Griezmann (l.), Portugals Cristiano Ronaldo (r.o.) und Ungarns Willi Orban und Peter Gulacsi (r.u.; v.l.). © dpa (3)

Dresden. Am 11. Juni startet die Fußball-Europameisterschaft. Die deutsche Nationalmannschaft trifft dabei in Gruppe F neben dem vermeintlichen Außenseiter Ungarn auch auf Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal. Es sind zwei Top-Favoriten des Turniers. Doch auch Ungarn hat eine starke Mannschaft und gilt als Geheimtipp. Sächsische.de stellt die deutschen Gruppengegner vor.

Frankreich: Der Sturm des Weltmeisters ragt heraus

Mit breiter Brust und überbordendem Selbstbewusstsein präsentiert sich Weltmeister Frankreich vor dem Auftakt gegen Deutschland. „Wir sind da, wo wir sein müssen“, sagte Nationaltrainer Didier Deschamps nach dem 3:0-Sieg gegen Bulgarien bei der Generalprobe am Dienstag.

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Sein Star-Ensemble verkörpert sowohl in der Spitze als auch in der Breite Weltklasse. Ob bei Real Madrid, dem FC Barcelona, dem FC Bayern, Juventus Turin, Chelsea oder natürlich Paris Saint-Germain – die Franzosen spielen bei den besten Klubs des Kontinents.

Zwei Superstars ragen dabei heraus, die meist Seite an Seite im Sturm-Duo agieren: Antoine Griezmann vom FC Barcelona und Kylian Mbappé von Paris St. Germain. Die Berufung von Altstar Karim Benzema war eine Überraschung – der 33-Jährige reist mit der Empfehlung einer starken Saison bei Real Madrid an.

Portugal: Europameister mit Fülle an Weltklassespielern

Die Offensive um Cristiano Ronaldo ist herausragend. Unterstützt wird der ehemalige Weltfußballer von João Félix (Atlético Madrid), Bernardo Silva (Manchester City) oder Bruno Fernandes (Manchester United). Je weiter man aber nach hinten geht, desto größer werden die Leistungslöcher. In der gealterten Defensive gibt es mit Ruben Dias (24) aber einen Hoffnungsträger.

Kurios: Der Titelverteidiger schaffte beim EM-Triumph 2016 etwas Einzigartiges. Nur mit drei Unentschieden in der Gruppenphase kam Portugal in die K.-o.-Phase, setzte sich dann in der Verlängerung und im Elfmeterschießen durch, ehe im Halbfinale gegen Wales der erste Sieg in der regulären Spielzeit gelang. Auch das Finale gegen Frankreich wurde in der Verlängerung gewonnen.

Ungarn: Geheimtipp mit Leipziger Achse

Das Team sicherte sich in einem spannenden Play-off-Finish gegen Island die zweite EM-Teilnahme in Serie. Der EM-Dritte von 1964 setzt auf die Leipziger Achse um Peter Gulacsi und Willi Orban. Er wurde in Kaiserslautern als Vilmos Tamas Orban geboren und hatte bereits zwei Spiele für die deutsche U21 absolviert.

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Wegen der besseren Chancen entschied er sich im Oktober 2018 aber für einen Wechsel zum Heimatland seines Vaters. Der dritte Leipziger Dominik Szoboszlai, ein Leistungsträger seines Teams, fällt verletzt aus. Die Ungarn gelten auch aufgrund ihres Heimvorteils als ein Geheimtipp. (dpa)

Alles Wichtige zur deutschen Mannschaft und zur Fußball-EM 2021 - kompakt und übersichtlich im EM-Newsblog.

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