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Eriksen vor Karriere-Ende in Italien

Bei der EM brach der dänische Fußballspieler Christian Eriksen zusammen. Ihm wurde ein Defibrillator implantiert. Ein Problem für seinen Verein.

Eriksen von Dänemark war im Juni zu Beginn der Europameisterschaft in Kopenhagen während des Spiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden.
Eriksen von Dänemark war im Juni zu Beginn der Europameisterschaft in Kopenhagen während des Spiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. © Getty Pool/AP

Berlin. Der dänische Fußball-Nationalspieler Christian Eriksen wird seine Karriere bei Meister Inter Mailand in der italienischen Serie A mit seinem implantierten Defibrillator nicht fortsetzen können. "Nur wenn ihm der Defibrillator entfernt wird und ein Spezialist zeigen kann, dass es ihm körperlich wieder gut geht, kann er wieder für Inter spielen", sagte Francesco Braconaro, Mitglied der wissenschaftlichen Kommission beim italienischen Verband FIGC, am Donnerstag dem italienischen Radio Kiss Kiss. Eine Erteilung einer Spielgenehmigung für einen Profi mit eingesetztem Defibrillator sei in Italien nicht möglich.

Eriksen war im Juni zu Beginn der Europameisterschaft in Kopenhagen während des Spiels gegen Finnland auf dem Rasen zusammengebrochen und musste wiederbelebt werden. Danach wurde dem 29-Jährigen ein Defibrillator implantiert, der Herzrhythmusstörungen erkennt und im Notfall Schocks auslöst. Sein Vertrag bei Inter läuft bis Sommer 2024.

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Christian Eriksen von Dänemark wird nach einem Zusammenbruch medizinisch behandelt.
Christian Eriksen von Dänemark wird nach einem Zusammenbruch medizinisch behandelt. © AP Pool

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In Italien gelten diesbezüglich deutlich strengere Regeln als in anderen europäischen Ligen. Zum Beispiel spielt der ehemalige niederländische Nationalspieler Daley Blind (Ajax Amsterdam) mit einem Defibrillator.

Der neue Inter-Trainer Simone Inzaghi hofft derweil auf eine Rückkehr seines dänischen Topstars. "Er braucht Zeit, sich zu erholen. Aber natürlich werden wir ihn mit offenen Armen wieder bei uns begrüßen", sagte Inzaghi. (dpa)

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