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Dynamo

Ex-Dynamo Schubert verlässt Schalke

Den Konkurrenzkampf als Nummer eins hat der Torwart verloren, nun verleiht ihn Schalke nach Frankfurt. Einen Stammplatz gibt es auch dort nicht.

Wortloser Abgang aus Schalke: Markus Schubert wechselt für ein Jahr zu Eintracht Frankfurt. Einen Stammplatz hat er auch dort nicht, ganz im Gegenteil.
Wortloser Abgang aus Schalke: Markus Schubert wechselt für ein Jahr zu Eintracht Frankfurt. Einen Stammplatz hat er auch dort nicht, ganz im Gegenteil. © Eibner

Dresden/Gelsenkirchen. Nach nur einem Jahr hat Markus Schubert den FC Schalke 04 schon wieder verlassen, vorerst jedenfalls. Der 22-Jährige wurde jetzt für eine Saison an den Bundesliga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Im Tausch enttäuschter Torhüter wechselte indes Frederik Rönnow, Frankfurts bisherige Nummer zwei, nach Schalke. In Gelsenkirchen hatte Schubert den Kampf um den Stammplatz im Tor gegen den gebürtigen Chemnitzer Ralf Fährmann  verloren.

Schubi, wie er in Dresden von den Fans genannt wurde, wechselte 2019 von Dynamo zu Schalke. Zuvor schaffte er es aus Dynamos Jugend zu den Profis, gab bereits 2015 im Alter von 17 Jahren sein Debüt. Später stieg der gebürtige Freiberger zum Stammtorwart auf, bevor er seinen 2019 auslaufenden Vertrag nicht verlängerte und Dresden ablösefrei verließ.

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Auf Schalke spielte er in der vergangenen Saison insgesamt neun Mal – zunächst als Vertretung für Alexander Nübel, der mittlerweile zu Bayern München gewechselt ist. Doch Schubert konnte dabei nicht überzeugen, wie er in einem Interview nach der vergangenen Spielzeit einräumte. Nach Nübels Abgang gab es ein Torwart-Duell um den Platz in der Startaufstellung mit Fährmann, das Schubert verlor - und deshalb auch erst einmal nicht mehr in die U21-Nationalmannschaft berufen wurde. Nun ließ er sich für ein Jahr nach Frankfurt ausleihen. "Davon erhoffen wir uns einen positiven Effekt für alle Beteiligten", sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider.

Die Hessen verpflichten Schubert als "Nummer zwei", wie Eintracht-Sportchef Fredi Bobic betont. Schubert sei ein entwicklungsfähiger Torhüter, der bereits Bundesliga-Niveau nachgewiesen habe. "Markus erhält in Frankfurt alle Möglichkeiten, an der Seite von Kevin Trapp weiter zu reifen", so Bobic. Die Entscheidung für den Ex-Dynamo als neuen Ersatztorwart sei einstimmig gefallen.

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