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Dynamo: Schon 3.050 Karten verkauft

Seit Mittwoch bietet der Verein online Tickets für das Pokalspiel gegen den Hamburger SV an. Die Nachfrage ist groß, aber es gibt auch eine Warnung.

Mit 30.753 Zuschauern war das Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion zuletzt am 8. März ausverkauft, Dynamo gewann das Sachsenderby gegen Aue. Nun kehren die Fans zurück.
Mit 30.753 Zuschauern war das Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion zuletzt am 8. März ausverkauft, Dynamo gewann das Sachsenderby gegen Aue. Nun kehren die Fans zurück. © dpa/Robert Michael

Dresden. Das geht fix. Gleich in der ersten Runde des Vorverkaufs für Dynamos Pokalspiel am Montagabend gegen den Hamburger SV wurden bereits  3.050 Tickets verkauft, damit sind trotz Einhaltung der im Hygienekonzept festgelegten Abstände erst 4.000 Plätze belegt. Theoretisch hätten knapp 7.000 Inhaber einer Jahreskarte aus der Vorsaison in der ersten Phase Zugriff auf ein Ticket gehabt. Sie können weiterhin Karten für die Partie bestellen.

Zudem haben Dynamos Fanclubs seit Mittwoch die Möglichkeit, Stehplatzkarten für den K-Block zu kaufen. Diese Kontingente waren nicht Teil des allgemeinen Verkaufs, sondern können ausschließlich von Fanclubs, die als Mitglieder und Vorjahreskarteninhaber ebenfalls die Voraussetzungen erfüllen, erworben werden.

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Das Rudolf-Harbig-Stadion hat eine Kapazität von regulär 32.249 Zuschauern. Insgesamt sollen gegen den HSV mehr als 10.000 Besuchern dabei sein können, sofern sich sogenannte "Infektionsgemeinschaften" von bis zu zehn Personen die Karten sichern. Dafür infrage kämen zum Beispiel Familie, Partner, Freundin, WG-Mitbewohner oder der enge Freundeskreis, hatte Dynamo bereits am Montag mitgeteilt.

Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Schutz

Bereits am Donnerstag startet die zweite Verkaufsphase für alle weiteren Vereinsmitglieder sowie Inhaber einer Vorjahreskarte. Letztere müssen die darauf aufgedruckte zehnstellige Seriennummer als Passwort nutzen, teilte der Verein am Mittwochabend mit.

Dynamo weist erneut darauf hin, dass von jeder Person, die das Stadiongelände betritt, verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die vorgegebenen Abstandsregeln zwingend einzuhalten sind. Dies gilt vom Betreten bis zum Verlassen des Stadiongeländes für ausnahmslos jede Besucherin und jeden Besucher ab einem Alter von  sechs Jahren.

Der Verein stellt klar, dass auch für Personen, die aus medizinischen Gründen oder aufgrund ihrer eigenen Einstellung zu den Corona-Regeln keine Maske tragen, derzeit kein Stadionbesuch in Dresden möglich ist. Dabei gebe es keine Ausnahme, heißt es, denn: "Die Einhaltung dieser Verhaltensregeln sind eine notwendige Grundbedingung, andernfalls wird die Zuschauerrückkehr bei künftigen Drittliga-Spielen riskiert!"

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Für Dynamo soll die Partie gegen den favorisierten Zweitligisten HSV das erste Spiel vor Zuschauern seit dem 2:1-Erfolg im Sachsenderby gegen den FC Erzgebirge vor sechs Monaten werden. Was die Vergabe der Tickets betrifft, hatte eine Umfrage der Fangemeinschaft Dynamo ein differenziertes Meinungsbild gezeigt. Das große Dilemma für die Fußball-Fans: Die favorisierte Variante, alle oder keiner, lässt sich wegen der Corona-Pandemie nicht umsetzen. Deshalb rief auch Robert Pohl, Mitglied des Vorstandes der FG, im Interview der SZ zu Kompromissen auf.

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