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Dynamo verschärft die Corona-Regeln

Maskenpflicht, Sitzordnung, Abstand - Dynamo reagiert auf die angespannte Corona-Situation. Wer sich nicht an die Maßnahmen hält, muss Strafe zahlen.

Von Tino Meyer
 2 Min.
Dynamo reagiert mit neuen Regeln auf die angespannte Corona-Lage. "Wir nehmen das Thema sehr ernst", sagt Cheftrainer Alexander Schmidt.
Dynamo reagiert mit neuen Regeln auf die angespannte Corona-Lage. "Wir nehmen das Thema sehr ernst", sagt Cheftrainer Alexander Schmidt. © dpa-Zentralbild

Dresden. Während die sächsische Landesregierung die Corona-Regeln im Freistaat zeitnah lockern möchte, hat Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden seine Maßnahmen im Kampf gegen das Covid-19-Virus noch einmal verschärft. "Wir nehmen das Thema sehr ernst, weil wir genau wissen, dass diese Sache entscheidend sein kann für den weiteren Saisonverlauf. Und natürlich wollen wir auch alle unsere Spieler und Mitarbeiter schützen", sagte Cheftrainer Alexander Schmidt am Freitag und sprach von verschärften Maßnahmen.

Demnach wird die Mannschaft jetzt beim Athletiktraining im Innenraum in zwei Gruppen eingeteilt, auch beim Essen in der Kantine des Trainingszentrums ist die Sitzordnung neu geregelt worden. Zudem dauern sämtliche Besprechungen nur noch maximal zehn Minuten.

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Und ab sofort gilt im Trainingszentrum für alle Personen eine Maskenpflicht. "Wer sich nicht daran hält, zahlt 20 Euro Strafe", erklärte Schmidt. Regelmäßiges Handdesinfizieren und das Beachten von Mindestabständen sei laut Cheftrainer ohnehin selbstverständlich.

Derzeit hat Dynamo einen Corona-Fall im Profikader. Außenverteidiger Robin Becker hatte sich in der Weihnachtspause mit dem Virus infiziert und befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. In der Hinrunde waren außerdem Außenverteidiger Chris Löwe betroffen, der trotz doppelter Impfung keinen milden Verlauf hatte, sowie Innenverteidiger Kevin Ehlers und Mittelfeldspieler Luca Herrmann.

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