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Bengalo-Empfang für Aufsteiger Dynamo

Rund 1.000 Fans feiern den Drittliga-Meister am Samstagabend in Dresden - ohne Abstand und mit viel Pyrotechnik. Hier auch im Video.

Dynamos Spieler werden von Fans vor dem Trainingszentrum nach dem Gewinn der Drittliga-Meisterschaft und der Ankunft aus Wiesbaden mit Bengalos empfangen.
Dynamos Spieler werden von Fans vor dem Trainingszentrum nach dem Gewinn der Drittliga-Meisterschaft und der Ankunft aus Wiesbaden mit Bengalos empfangen. © dpa-Zentralbild

Dresden. Es fing schon auf der Heimreise aus der hessischen Landeshauptstadt an, wo Dynamo Dresden mit 1:0 beim SV Wehen Wiesbaden gewonnen und sich damit nach dem Aufstieg auch den Meisterpokal der 3. Liga gesichert hat. Auf der Autobahn wurde der Mannschaftsbus zeitweise von mehreren Autos eskortiert. Nahe der Autobahn-Raststätte Altenburger Land standen dann die ersten Fans auf einer Brücke über die A4.

Bei der Ankunft der Mannschaft in Dresden dann die Überraschung, die eigentlich kaum anders zu erwarten gewesen ist: Als der Mannschaftsbus um 22.48 Uhr das Ostragehege erreichte und auf den Messering einbog, begrüßten rund 1.000 Fans die Aufsteiger - mit Bengalos und lauten Gesängen. Der Hit des Abends: "Nie mehr 3. Liga, nie mehr, nie mehr".

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Sebastian Mai präsentiert den Fans vor dem Trainingszentrum nach dem Gewinn der Drittliga-Meisterschaft und der Ankunft aus Wiesbaden den Pokal.
Sebastian Mai präsentiert den Fans vor dem Trainingszentrum nach dem Gewinn der Drittliga-Meisterschaft und der Ankunft aus Wiesbaden den Pokal. © dpa-Zentralbild
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Nach der Einfahrt des Mannschaftsbusses ins Trainingszentrum, präsentierten sich Spieler, Trainer und Betreuer auf dem Balkon, die Party nahm ihren Lauf. Vorneweg und Oberkörper frei: Kapitän Sebastian Mai, auf dessen blanker Brust der Schriftzug "Dynamo" stand. Die Massen jubelten, sangen und erlebten im Rauch der Pyrotechnik auch das Comeback des Abends: Ex-Ultra-Anführer Stefan "Lehmi" Lehmann als Vorsänger auf dem Zaun.

Vor dreieinhalb Jahren hatte er sich aus der aktiven Fanszene verabschiedet, unter anderem mit einem in Fankreisen durchaus Aufsehen erregenden Buch. Nun kehrte er zurück, zumindest eine Nacht lang.

Mittendrin: Heiko Scholz, der eigentlich gar nicht feiern wollte. Das jedenfalls sagte Dynamos Co-Trainer direkt nach dem Sieg in Wiesbaden. Dann kam es aber eben doch anders. Scholz' Bilanz nach einer aufregenden Saison: "Diese Stadt ist schwarz-gelb. Ich bin total glücklich, dass wir es in dieser Saison geschafft haben, gleich wieder in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Jetzt wünsche ich mir nur eines: Dass die Fans zurück ins Stadion kommen können. Dieses Publikum fehlt uns."

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Und Scholz blickte schon mal voraus: "Wir werden hart arbeiten, dass wir den Klassenerhalt in der zweiten Liga schaffen. Aber jetzt haben die Jungs erst mal zwei Wochen frei, danach geht es langsam wieder los." Er selbst werde jetzt in den Urlaub fahren und am Lagenfeuer genießen.

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