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Dynamo verliert deutlich gegen Paderborn

Im Pokal gewann Dresden noch. In der Liga siegen diesmal die Gäste aus Paderborn und das verdient mit 3:0. Der Liveticker zum Nachlesen.

Sebastian Mai verliert nicht nur das Laufduell gegen Sven Michel. Dynamo muss sich gegen Paderborn mit 0:3 geschlagen geben.
Sebastian Mai verliert nicht nur das Laufduell gegen Sven Michel. Dynamo muss sich gegen Paderborn mit 0:3 geschlagen geben. © dpa/Robert Michael

Von Timotheus Eimert und Adrian Leyser

Dresden. Irgendwann musste es passieren. Am Sonntag war es dann so weit. Alexander Schmidt und Dynamo Dresden verliert nach zwölf Pflichtspielen ohne Niederlage, den Sachsenpokal ausgeklammert, mal wieder ein Fußballspiel. Gegen den SC Paderborn zeigen die Schwarz-Gelben vor 16.000 eine schwache Leistung und verlieren verdient mit 0:3. Der Liveticker zum Nachlesen:

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Abpfiff: Diese Niederlage ist absolut verdient. Paderborn reichte eine überragende erste Hälfte, um heute als Sieger vom Platz zu gehen. Dynamo ließ heute die Leichtigkeit der vergangenen Wochen vermissen und verliert seit April mal wieder ein Ligaspiel.

90. Minute: Der anschließende Freistoß kurz vor dem Strafraum geht neben das Tor. Kurz darauf pfeift Deniz Aytekin die Partie ab. Dynamo verliert verdient 0:3. Es ist nach der Niederlage im Sachsenpokal gegen Lok Leipzig vergangene Saison die zweite Pflichtspielniederlage für Alexander Schmidt als Dynamo-Trainer.

Robin Becker wird nach seiner Roten Karte von Trainer Alexander Schmidt getröstet. NIcht mal eine Minute war er auf dem Feld.
Robin Becker wird nach seiner Roten Karte von Trainer Alexander Schmidt getröstet. NIcht mal eine Minute war er auf dem Feld. © dpa/Robert Michael

89. Minute: Das war ein kurzes Debüt. Nicht mal eine Minute stand Robin Becker auf dem Feld, ehe er Marco Stiepermann als letzter Mann foult. Deniz Aytekin zeigt dem Verteidiger zu Recht die Rote Karte.

89. Minute: Der letzte Wechsel aufseiten von Dynamo. Robin Becker bekommt noch ein paar Minuten. Michael Akoto verlässt dafür den Platz.

88. Minute: Dresden kommt noch einmal, aber das ist alles zu ungefährlich.

80. Minute: Zehn Minuten sind noch zu spielen. Paderborn ist mit dem Ergebnis zufrieden, Dynamo hat sich mehr oder weniger aufgegeben. Es wird sehr wahrscheinlich die erste Pflichtspielniederlage von Alexander Schmidt als Dynamo-Trainer.

74. Minute: Kai Pröger läuft alleine auf Kevin Broll zu und erzielt das 4:0 für Paderborn. Doch der Video-Assitent schaltet sich ein, Pröger stand beim Pass von Dennis Srbeny im Abseits. Es bleibt somit beim 3:0.

72. Minute: Alexander Schmidt wechselt noch einmal. Paul Will kommt für Morris Schröter in die Partie.

70. Minute: Die offzielle Zuschauerzahl wurde eben im Stadion bekannt gegeben: 16.000 Menschen verfolgen das Spiel heute im Stadion. Das Stadion ist damit unter Corona-Bedingungen ausverkauft.

66. Minute: Sven Michel prüft aus 13 Metern Kevin Broll, der den Schuss aber entschärfen kann. Paderborn ist hier näher am 4:0 als Dynamo am Anschlusstreffer.

Kai Pröger setzt sich gegen Dynamos Michael Sollbauer durch.
Kai Pröger setzt sich gegen Dynamos Michael Sollbauer durch. © dpa/Robert Michael

65. Minute: Derzeit deutet nichts darauf hin, dass Dynamo hier noch einmal zurückkommt. Doch im Fußball kann bekanntlich alles passieren. Wenn Dynamo heute noch einen Punkt holt, zahlen wir für diesen Spruch gern ins Phrasenschwein ein.

61. Minute: Michael Sollbauer erhält für ein klares Foul knapp vor dem Strafraum die Gelbe Karte. Sollbauer hatte den Arm herausgehalten und so Jasper van der Werff gestoppt, der sonst frei durch gewesen wäre. Der anschließende Freistoß bringt nichts ein.

60. Minute: Paderborn hat das Spiel wieder etwas beruhigt und kontrolliert das Spiel. Dynamo findet keinen richtigen Zugriff.

53. Minute: Daferner hat nach einer Flanke aus dem Halbfeld die nächste Chance. Er bekommt aber keinen Druck hinter seinen Kopfball. Jannik Huth kann den Ball deswegen ohne größere Probleme halten.

Der verletzte Tim Knipping verfolgt das Spiel auf einem Stuhl neben der Ersatzbank, sein Trikot hängt symbolisch an der Bank.
Der verletzte Tim Knipping verfolgt das Spiel auf einem Stuhl neben der Ersatzbank, sein Trikot hängt symbolisch an der Bank. © dpa/Robert Michael

51. Minute: Die Schwarz-Gelben setzen sich in der gegnerischen Hälfte fest. Wieder gibt es einen Eckball für Dresden. Nach der Hereingabe von Morris Schröter landet der Kopfball von Michael Sollbauer knapp neben dem Tor.

48. Minute: Dynamo kommt gut aus der Pause, hat gleich zu Beginn zwei Eckbälle. Beide bringen aber zunächst nichts ein. Den Dresdnern ist dennoch anzumerken, dass sie dieses Spiel noch nicht aufgegeben haben.

46. Minute: Schiedsrichter Deniz Aytekin eröffnet die zweite Hälfte mit einem lauten Piff. Dynamo hat Anstoß.

Pause: Alexander Schmidt muss in der zweiten Hälfte etwas anders machen, will er heute noch etwas Zählbares mitnehmen. Er wird deswegen Philipp Hosiner und Pascal Sohm ins Spiel bringen. Ransford-Yeboah Königsdörffer und Panagiotis Vlachodimos bleiben in der Kabine.

Halbzeit: Paderborn überrollt Dresden und führt 3:0

45. Minute + 3: Nach drei Minuten Nachspielzeit beendet Schiedsrichter Deniz Aytekin die erste Hälfte. Dynamo liegt 0:3 zurück. Die Führung von Paderborn ist dabei noch nicht einmal unverdient. Dresden war in vielen Aktionen nicht wach, Paderborn gedanklich einfach schneller. Von der Dresdner Leichtigkeit der vergangenen Wochen ist nichts mehr zu sehen. In Halbzeit zwei müssen sich einige Dinge aufseiten von Dynamo ändern.

40. Minute: Fünf Minuten sind es noch bis zur Pause. Und die scheint Dynamo dringend zu brauchen. Es gelingt fast nichts mehr im Spiel nach vorn. Sinnbildlich dafür eine Aktion von Chris Löwe, dessen Pass an der linken Außenlinie über fünf Meter nicht zum Mitspieler kommt.

Die Fans sind wieder zurück im Rudolf-Harbig-Stadion, der K-Block wieder gefüllt. Rund 16.000 Zuschauer verfolgen heute das Spitzenspiel der 2. Bundesliga.
Die Fans sind wieder zurück im Rudolf-Harbig-Stadion, der K-Block wieder gefüllt. Rund 16.000 Zuschauer verfolgen heute das Spitzenspiel der 2. Bundesliga. © dpa/Robert Michael

37. Minute: Die Defensive steht nach der Mai-Einwechselung wieder etwas sicherer. Doch nach vorne geht auch jetzt nichts. Von der Leichtigkeit der vergangenen Wochen ist bei Dynamo im Moment nichts zu sehen.

33. Minute: Alexander Schmidt reagiert mit seiner ersten Auswechslung. Er bringt Sebastian Mai für Heinz Mörschel. Der Kapitän rückt in die Innenverteidigung. Michael Akoto auf die rechte Außenverteidigerposition und Morris Schröter spielt ab sofort im rechten Mittelfeld.

30. Minute: Wie reagiert die Mannschaft von Alexander Schmidt jetzt? Es ist wahrscheinlich die erste wirklich kritische Phase in der noch jungen Saison.

Kevin Broll macht sich lang, kann das Tor zum 0:3 nicht verhindern.
Kevin Broll macht sich lang, kann das Tor zum 0:3 nicht verhindern. © dpa/Robert Michael

26. Minute: Was ist hier den los? Paderborn führt 3:0. Wieder ist Kai Pröger der Torschütze für Paderborn. Vom linken Strafraumeck zirkelt er den Ball in die lange Ecke, Broll macht sich lang, kommt aber nicht mehr an den Ball.

24. Minute: Und als Dynamo wieder etwas besser wird, schlägt Paderborn eiskalt zu. Kai Pröger erzielt nach einem schlimmen Fehler von Michael Sollbauer das 2:0 für die Ostwestfalen. Sollbauer kann den Ball nicht kontrollieren, Pröger setzt den Österreicher unter Druck, erobert 25 Meter vor dem Strafraum den Ball und läuft dann alleine auf Broll zu. Sollbauer kann nicht mehr folgen, Broll im Dresdner Kasten hat keine Chance.

20. Minute: Dynamo musste sich nach dem Gegentreffer in der 8. Minute erst einmal etwas schütteln. Paderborn fand danach besser ins Spiel.

Panagiotis Vlachodimos muss sich gegen Paderborns Robin Yalcin behaupten.
Panagiotis Vlachodimos muss sich gegen Paderborns Robin Yalcin behaupten. ©  dpa/Robert Michael

16. Minute: Alexander Schmidt behält auch nach der Verletzung von Tim Knipping sein Spielsystem bei. Er lässt ein 4-3-3 spielen: Broll – Schröter, Akoto, Sollbauer, Löwe – Mörschel, Stark, Kade – Königsdörffer, Daferner, Vlachodimos.

14. Minute: Dynamo hat einen Freistoß 30 Meter vor dem Paderborner Tor an der rechten Außenlinie. Chris Löwe schlägt den Ball in die Mitte, doch Paderborn kann den Ball ohne Probleme klären.

Paderborns Sven Michel feiert seinen Treffer zum 1:0 vor dem Gästeblock.
Paderborns Sven Michel feiert seinen Treffer zum 1:0 vor dem Gästeblock. © dpa/Robert Michael

8. Minute: Was für ein Beginn! Denn plötzlich führt Paderborn 1:0. Nach einer Flanke von Julian Justvan mit dem linken Außenriss von der rechten Seite kommt Sven Michel völlig frei zum Kopfball. Der Ball fliegt über Kevin Broll ins Dresdner Gehäuse.

Sven Michel erzielt gegen Michael Sollbauer und Morris Schröter das 1:0 für Paderborn.
Sven Michel erzielt gegen Michael Sollbauer und Morris Schröter das 1:0 für Paderborn. ©  dpa/Robert Michael

5. Minute: Dynamo beginnt sehr druckvoll, versucht sofort das Spiel an sich zu reißen und den Gegner über die Außenbahnen zu überrennen - ein starker Beginn der Dresdner.

3. Minute: Daferner hat die nächste Chance. Diesmal wird der Ball von Morris Schröter von der rechten Seite in die Mitte geflankt. Daferner scheitert mit seinem Schuss wieder an Jannik Huth.

2. Minute: Christoph Daferner hat die erste dicke Gelegenheit für Dynamo. Nach einer Flanke von Vlachodimos von der linken Seite kommt der Top-Torjäger im Fünfmeterraum völlig frei an den Ball und scheitert an Paderborns Schlussmann Jannik Huth.

Anstoß: Das Spiel läuft. Dynamo hat die Seitenwahl verloren und spielt so zunächst von der Dixie-Dörner-Tribüne auf den K-Block.

Emotionaler Abschied von Marco Hartmann

13.28 Uhr: Beide Teams betreten das Spielfeld. Yannick Stark führt Dynamo Dresden heute als Kapitän aufs Feld. Der etatmäßige Spielführer Sebastian Mai sitzt zunächst auf der Bank, Ersatzkapitän Tim Knipping hatte sich vergangene Woche das linke Kreuzband sowie das Innenband und den Innenmeniskus gerissen.

13.25 Uhr: Marco Hartmann wird vor dem Spiel verabschiedet. Mit dabei sind seine Frau Julia und seine beiden Kindern. Auf den Rängen müssen einige Zuschauer eine Träne verdrücken. Auch Marco Hartmann kann die Tränen nicht zurückhalten. Zum Abschied erhält der ehemalige Kapitän zwei Bilder und einen Blumenstrauß überreicht.

Dynamos ehemaliger Spieler Marco Hartmann weint bei seiner Verabschiedung.
Dynamos ehemaliger Spieler Marco Hartmann weint bei seiner Verabschiedung. © dpa/Robert Michael

13.18 Uhr: Die Mannschaften gehen nach der Erwärmung noch einmal in die Kabine. In zwölf Minuten wird das Spiel angepfiffen. Schiedsrichter der heutigen Partie ist der Fifa-Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach). Er wird assistiert von Christian Dietz (Kronach) und Nikolai Kimmeyer (Karlsruhe). Vierter Offizieller ist Nico Fuchs (Bergisch Gladbach), Video-Assistent Pascal Müller (Löchgau).

12.50 Uhr: Die Mannschaften machen sich mittlerweile warm. Dynamo hat dafür besonderen T-Shirts an. Zu Ehren von Marco Hartmann tragen alle Spieler die Nummer sechs. Auf der Brust prangt außerdem ein Foto vom ehemaligen Kapitän, der heute vor dem Spiel verabschiedet wird.

Die Spieler tragen beim Aufwärmen ein T-Shirt mit der Sechs und den Namen Hartmann. Der ehemalige Kapitän wird heute vor dem Spiel verabschiedet.
Die Spieler tragen beim Aufwärmen ein T-Shirt mit der Sechs und den Namen Hartmann. Der ehemalige Kapitän wird heute vor dem Spiel verabschiedet. © Jens Maßlich

12.42 Uhr: Auf der Bank nehmen neben Mai zunächst Platz: Mitryushkin, Giorbelidze, Sohm, Diawusie, Hosiner, Becker, Seo und Will.

12.40 Uhr: Alexander Schmidt überrascht mit seiner Aufstellung. Nach der Verletzung von Tim Knipping beim 3:1-Auswärtssieg gegen Hansa Rostock hatten viele Sebastian Mai in der Startelf erwartet. Doch der Kapitän sitzt zunächst auf der Bank. Aufgrund seiner Stauchung am Knie unter der Woche scheint der Trainer kein Risiko eingehen zu wollen. Dafür startet aber Panagiotis Vlachodimos von Anfang an. Der Deutsch-Grieche hatte sich in den letzten Wochen nach seinen Einwechselungen für einen Einsatz in der Startelf empfohlen. Dynamo startet mit folgender Elf: Broll – Schröter, Akoto, Sollbauer, Löwe – Stark, Kade – Königsdörffer, Mörschel, Vlachodimos – Daferner.

Alexander Schmidt schenkt heute Panagiotis Vlachodimos das Vertrauen von Anfang an. Wieder im Kader ist nach seiner Verletzung Robin Becker.
Alexander Schmidt schenkt heute Panagiotis Vlachodimos das Vertrauen von Anfang an. Wieder im Kader ist nach seiner Verletzung Robin Becker. © Jens Maßlich

12.33 Uhr: Radeberger ist auch der neue Biersponsor von Dynamo und folgt damit auf Feldschlößchen. Die Dresdner Brauerei hatte nach dem Bier-Streit auf juristische Schritte verzichtet. So wird heute Radeberger im Stadion ausgeschenkt. Die Brauerei setzt ausschließlich auf sein Export-Pilsner. Das alkoholfreie Bier sowie Radler kommt von Freiberger, das zur Radeberger Gruppe gehört, die mittlerweile in Frankfurt am Main sitzt und eine Tochtergesellschaft der Oetker AG ist.

Dynamo trifft um 13.30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion auf den SC Paderborn. Es ist das Spitzenspiel in der 2. Bundesliga.
Dynamo trifft um 13.30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion auf den SC Paderborn. Es ist das Spitzenspiel in der 2. Bundesliga. © Jens Maßlich

12.25 Uhr: Dynamo spielt heute im Rudolf-Harbig-Stadion. Das ist keine überraschende Nachricht. Seit Dezember 2018 heißt Dynamos Spielstätte wieder so. Das war möglich, weil mit den regionalen Unternehmen Drewag und Konsum zwei Partner gefunden wurden, die eine mittlere sechsstellige Summe pro Jahr geben bzw. gaben, aber dafür lediglich mit ihren Logos am und nicht im Stadionnamen präsent sein wollten. Doch durch den Rückzug von Konsum war ein Teil vakant. Der neue Partner Radeberger Pilsner verspricht nun, dass der Stadionname „Rudolf-Harbig-Stadion“ bleibt.

Die Konstellation vor dem Spiel

Wer hätte das gedacht: Dynamo bestreitet das Spitzenspiel am fünften Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga. Der Aufsteiger empfängt am heutigen Sonntag den SC Paderborn im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Bis zu 16.000 Zuschauer können live dabei sein, im Vorverkauf waren bis Freitag bereits 14.000 weg, sodass mit einem unter Corona-Bedingungen ausverkauften Haus gerechnet werden kann.

Die Konstellation: Dynamo steht mit zehn Punkten auf Platz zwei in der Tabelle, hat zuletzt das Ost-Duell bei Hansa Rostock mit 3:1 gewonnen. Aber auch der Gegner ist gut in diese Saison gestartet. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok hat als Dritter zwei Punkte weniger, aber zuletzt gegen den FC St. Pauli ebenfalls mit 3:1 gewonnen, zuvor Bundesliga-Absteiger Werder Bremen mit 4:1 bezwungen.

"Der Gegner kommt auch mit breiter Brust, 7:2 Tore bei zwei Siegen über namhafte Gegner", sagt deshalb auch Dynamos Cheftrainer Alexander Schmidt. Wie schon vor dem Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokals, das die Dresdner mit 2:1 gegen Paderborn gewonnen haben, warnt er vor einer taktisch flexiblen, sehr laufstarken Mannschaft, sagt aber auch diesmal: "Wir sind auf alles vorbereitet, auch auf verschiedene System."

Fans ziehen wieder in den K-Block

Dennoch wünscht er sich eine große Unterstützung von den Rängen. "Wir brauchen am Sonntag wieder jeden Fan, dann werden wir Paderborn gescheit einheizen." Zum ersten Mal seit dem Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue am 8. März 2020, also nach gut 540 Tagen, wird die Stimmung wieder im K-Block gemacht. Das Gesundheitsamt hat auch für die Stehplätze eine Auslastung von bis zu 50 Prozent genehmigt, sodass rund 4.500 Anhänger dorthin dürfen. Damit wird die aktive Fanszene mit dem Stimmungsblock wieder von der Dixie-Dörner-Tribüne auf die gegenüberliegende Seite ziehen.

So feierten die Dresdner nach dem 2:1-Sieg gegen Paderborn in der ersten DFB-Pokal-Runde. Am Sonntag geht es um Punkte in der zweiten Liga.
So feierten die Dresdner nach dem 2:1-Sieg gegen Paderborn in der ersten DFB-Pokal-Runde. Am Sonntag geht es um Punkte in der zweiten Liga. ©  dpa/Robert Michael

Schmidt muss auf die Langzeitverletzten Brandon Borrello (Mittelfußbruch), , Patrick Weihrauch (Sprunggelenk-OP), Patrick Wiegers (Kreuzbandriss) und seit dieser Woche auch Tim Knipping verzichten. Der Innenverteidiger riss sich beim Spiel in Rostock das Innen- und Kreuzband im rechten Knie, erlitt außerdem einen Meniskusschaden. Inzwischen wurde er in Köln erfolgreich operiert. Schmidt will den 28 Jahre alten Vize-Kapitän aus den eigenen Reihen ersetzen. "Wir haben Spieler, die das einigermaßen können", sagte der Chefcoach, räumte aber ein: "Ganz werden wir es nicht können, das ist jedem bewusst."

Erste Option für die nun vakante Stelle in der Innenverteidigung wäre Sebastian Mai, aber der Kapitän hatte im Training diese Woche einen Schlag aufs linke Knie bekommen und musste aussetzen. Hinter seinem Einsatz am Sonntag steht deshalb ein Fragezeichen. Schmidt gab sich aber bei er Pressekonferenz am Donnerstag optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass der dabei ist."

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