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Dynamo verlässt die Aufstiegsränge

Dresden verliert das Ostduell gegen Halle deutlich mit 0:3. Es war eine der schwächsten Saisonleistungen. Der Liveticker zum Nachlesen.

Torwart Kevin Broll kann das Tor zum 0:1 nicht verhindern. Am Ende verliert Dynamo im Ostduell 0:3.
Torwart Kevin Broll kann das Tor zum 0:1 nicht verhindern. Am Ende verliert Dynamo im Ostduell 0:3. © dpa/Robert Michael

Dresden. Für Nostalgie oder gar Ostalgie ist diesmal weder Platz noch Zeit, die Themen dieser Tage sind andere. Corona, Quarantäne, Aufstieg - in dieser Reihenfolge hätte es Dynamo Dresden gerne. Doch im Heimspiel gegen den Halleschen FC zeigten die Schwarz-Gelben eine der schwächsten Saisonleistungen und verlassen damit vorerst die Aufstiegsränge. Die Mannschaft von Markus Kauczinski ist mit zwei Spielen Rückstand nun Vierter. Zwei Punkte fehlen den Dresdnern auf den Relegationsplatz, vier Punkte auf Platz zwei. Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen:

Abpfiff: Dynamo verliert und wartet nun seit vier Ligaspielen auf einen Sieg. Und wäre das nicht schon schlimm genug, punktet die Konkurrenz jeweils dreifach. Rostock gewinnt 3:2 gegen Meppen, Ingolstadt 3:2 gegen Zwickau und 1860 München siegt 2:0 auswärts in Mannheim. Das war kein guter Spieltag für die Schwarz-Gelben.

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90. Minute: Max Burda pfeift das Spiel pünktlich ab. Dynamo verliert 0:3 im Ostduell gegen Halle. Das war eine sehr schwache Leistung der Dresdner.

85. Minute: Dynamo muss aufpassen, dass sie hier nicht das 0:4 kassieren. Julian Derstroff läuft alleine mit dem Ball aufs Tor und will zu Terence Boyd passen. Doch Kevin Broll ahnt das und kann den Pass auf den Ex-Leipziger Boyd verhindern. Das hätte das 4:0 für Halle sein müssen.

81. Minute: Markus Kauczinski nimmt seinen letzten Wechsel vor. Er bringt den 19-jährigen Jonas Kühn und nimmt dafür den erschöpften Chris Löwe aus dem Spiel.

80. Minute: Panagiotis Vlachodimos ersetzt den schwachen Marvin Stefaniak. Ob der Deutsch-Grieche die Dynamo-Offensive noch einmal beleben kann, bleibt aber fraglich.

Halles Braydon Manu zieht humorlos ab und erzielt gegen Kevin Broll das Tor zum 0:3.
Halles Braydon Manu zieht humorlos ab und erzielt gegen Kevin Broll das Tor zum 0:3. © dpa/Robert Michael

78. Minute: Halle kontert und erzielt das 3:0. Nachdem Terence Boyd den Ball durchs Mittelfeld treibt, kommt Braydon Manu 16 Meter vor dem Tor an den Ball und zieht einfach ab. Der Ball schlägt direkt unter der Latte ein. Kevin Broll kann bei diesem Abschluss nur hinterherschauen.

75. Minute: Eine Viertelstunde hat Dynamo noch Zeit, hier mindestens zwei Tore zu erzielen. Aber bisher kommen die Dresdner kaum zu Torchancen.

69. Minute: Markus Kauczinski versucht noch einmal etwas. Er bringt Justin Löwe und Agyemang Diawusie. Für die beiden Offensivkräfte verlassen Luka Stor und der heutige Kapitän Yannick Stark den Platz.

Luka Stor fällt zu Boden. Es ist einer der wenigen Zweikämpfe, die der Slowene gewinnt oder mit einem Foul gestoppt werden muss. Ansonsten ist der Stürmer sehr harmlos.
Luka Stor fällt zu Boden. Es ist einer der wenigen Zweikämpfe, die der Slowene gewinnt oder mit einem Foul gestoppt werden muss. Ansonsten ist der Stürmer sehr harmlos. © dpa/Robert Michael

69. Minute: Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Halle hat die Riesenchance auf das 3:0. Doch Antonios Papadopoulos bolzt den Ball aus sieben Metern mehr oder weniger aufs Tor, sodass Kevin Broll nur die Arme hochreißen muss. Das hätte das 3:0 für die Hallenser sein können. So bleibt Dynamo noch im Spiel.

65. Minute: Dynamo hat 17 Meter zentral vor dem Tor eine sehr gute Freistoßposition. Marvin Stefaniaks Schuss landet aber in der Mauer. Das ist zu ungefährlich. Von den Schwarz-Gelben muss jetzt deutlich mehr kommen.

61. Minute: Und plötzlich führt Halle 2:0. Nach einem Angriff über die rechte Seite steht am Elfmeterpunkt der Hallenser Michael Eberwein völlig frei und schließt mit links ab. Kevin Broll ist chancenlos. Jetzt hat Dynamo ein richtiges Problem.

Das tut weh: Christoph Daferner verliert den Zweikampf gegen Halles Jannes Vollert. Dynamo liegt 0:2 zurück.
Das tut weh: Christoph Daferner verliert den Zweikampf gegen Halles Jannes Vollert. Dynamo liegt 0:2 zurück. © dpa/Robert Michael

53. Minute: Dynamo ist nun viel besser im Spiel. Sie gehen aggresiv in die Zweikämpfe - allen voran Chris Löwe. Er war in der ersten Halbzeit noch einer der besseren auf Seiten von Dynamo. In der zweiten Hälfte bestätigt der Rückkehrer diesen Eindruck.

48. Minute: Die erste Offensivaktion gehört aber erneut den Gästen aus Halle. Aber Terence Boyd schießt einen Freistoß aus 20 Metern deutlich über das Tor. Kevin Broll muss nicht eingreifen.

46. Minute: Schiedsrichter Max Burda hat die zweite Halbzeit angepfiffen. Dynamo wird nun mit drei nominellen Stürmern spielen. Volle Offensive also.

Halbzeit: Markus Kauczinski wird wechseln. Er bringt Philipp Hosiner und nimmt Paul Will vom Feld. Damit wird Dynamo deutlich offensiver in die zweite Hälfte gehen. Halles Trainer Florian Schnorrenberg wird keine Wechsel vornehmen.

Pause: Dynamo liegt verdient 0:1 zurück

Halbzeit: Max Burda beendet die erste Halbzeit nach zwei Minuten Nachspielzeit. Dynamo liegt 0:1 zurück. Die Führung für die Gäste aus Halle geht absolut in Ordnung. Die Schwarz-Gelben wirken bisher nicht frisch, sind oft einen Schritt zu spät. In der zweiten Hälfte muss von Markus Kauczinskis Mannschaft mehr kommen, wollen sie heute noch punkten.

45. Minute + 1: Dynamo hat noch einmal Freistoß. Chris Löwe bringt den Ball aus dem rechten Halbfeld in Richtung Strafraum. Doch Halle kann den Ball klären und wird wahrscheinlich mit der Führung in die Pause gehen.

38. Minute: Sieben Minuten vor der Pause kommt Dynamo zu seiner mit Abstand besten Chance. Nach einem gut vorgetragenen Angriff ist Marvin Stefaniak auf der linken Seite frei und schlägt eine gute Flanke in Richtung Fünfmeterraum. Dort setzt sich Christoph Daferner gegen seinen Gegenspieler durch und kommt mit dem Kopf an den Ball. Doch sein Flugkopfball wird noch abgefälscht und geht knapp neben das Tor.

33. Minute: Dynamo wirkt durch den Rückstand weiter verunsichert. Halle spielt weiter wie bisher. Die Gäste sind energisch, laufen mehr und gewinnen vor allem die Zweikämpfe. Dresden nimmt diese bisher nicht an.

Marvin Stefaniak, hier im Zweikampf gegen Halles Lukas Boeder, ist noch nicht wirklich im Spiel. Er wirkt oft viel zu behäbig und zu langsam.
Marvin Stefaniak, hier im Zweikampf gegen Halles Lukas Boeder, ist noch nicht wirklich im Spiel. Er wirkt oft viel zu behäbig und zu langsam. © dpa/Robert Michael

27. Minute: Es hatte sich angedeutet. Halle geht 1:0 in Führung. Nach einem Angriff über den Ex-Dynamo Niklas Landgraf kommt Braydon Manu auf der rechten Seite aus zehn Metern zum Abschluss. Seinen Schuss kann Kevin Broll noch zur Seite klären. Doch dort ist Antonios Papadopoulos. Auf der Grundlinie stehend schießt der Hallenser den Ball mit einem Kunstschuss ins Tor. Die Führung für Halle geht in Ordnung.

25. Minute: Halle ist bisher die etwas bessere Mannschaft. Sie gewinnt die Zweikämpfe im Mittelfeld, sind wach und versuchen auch nach vorn, Chancen zu erspielen. Dresden kommt bisher nicht wirklich ins Spiel.

22. Minute: Dynamo kommt zu seiner ersten Halbchance. Nach einer Flanke von Niklas Kreuzer von der rechten Seite kommt Christopf Daferner mit dem Kopf an den Ball. Doch sein Kopfball aus elf Metern ist für Halles Torwart Sven Müller kein Problem.

Dynamos Luka Stor setzt sich gegen Halles Jannes Vollert durch. Es ist einer der wenigen Zweikämpfe, die der Slowene bisher gewinnt.
Dynamos Luka Stor setzt sich gegen Halles Jannes Vollert durch. Es ist einer der wenigen Zweikämpfe, die der Slowene bisher gewinnt. © dpa/Robert Michael

18. Minute: Die Gäste aus Sachsen-Anhalt haben bisher mehr Aktionen unmittelbar vor dem Strafraum. Doch wirkliche Torgefahr strahlen auch sie nicht aus. Dynamo hat mehr Ballbesitz, kann daraus aber nicht viel machen.

15. Minute: In der ersten Viertelstunde lässt Dynamo nichts zu und hält Halle weg vom eigenen Tor. Selbst zu Chancen kommen die Dresdner aber bisher noch nicht, denn auch Halle ist in der Defensive sehr stabil.

8. Minute: Die Schwarz-Gelben versuchen das Spiel zu kontrollieren und über Ballbesitz ins Spiel zu finden. Halle hält bisher gut dagegen und geht energisch in die Zweikämpfe.

Drin oder draußen? Halles Jonas Nietfeld reklamiert, dass der Ball im Aus ist. Dynamos Marvin Stefaniak spielt einfach weiter.
Drin oder draußen? Halles Jonas Nietfeld reklamiert, dass der Ball im Aus ist. Dynamos Marvin Stefaniak spielt einfach weiter. © dpa/Robert Michael

7. Minute: Dynamo ist im Moment auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht. Da die Konkurrenten Ingolstadt und 1860 München in ihren Spielen in Führung gegangen sind. Ingostadt führt 1:0 gegen Zwickau und München ebenfalls 1:0 in Mannheim.

5. Minute: Nach fünf Minuten hat Dynamo den erste Eckball der Partie. Die Hereingabe von Marvin Stefaniak bringt aber nichts ein. Halle kann den Ball souverän klären.

1. Minute: Dynamo spielt heute in den gewohnten schwarz-gelben Trikots. Die Gäste aus Halle laufen ganz in Weiß auf.

Anpfiff: Der Ball rollt im Rudolf-Harbig-Stadion. Schiedsrichter Max Burda hat die Partie angepfiffen. Er wird heute assistiert von Pascal Wien (Schildow) und Tim Kohnert (Ballenstedt).

Dynamo Dresden trifft heute auf den Halleschen FC. 14 Uhr ist Anstoß im Rudolf-Harbig-Stadion.
Dynamo Dresden trifft heute auf den Halleschen FC. 14 Uhr ist Anstoß im Rudolf-Harbig-Stadion. © Jens Maßlich

13.58 Uhr: In wenigen Minuten wird das Spiel angepfiffen. Derzeit kommen die Mannschaften langsam auf das Feld. Die Kapitäne Yannick Stark und Jonas Nietfield sind zur Platzwahl bei Schiedsrichter Max Burda.

13.54 Uhr: Kurz vor dem Spiel erlebt Vereinslegende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner noch einen besonderen Moment. Die Tribüne gegenüber des K-Blocks trägt ab sofort seinen Namen. Er wusste von diesem Moment bisher noch nichts und war sichtlich stolz.

Vor dem Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem Halleschen FC wurde die Tribüne an der Parkstraße in Hans-Jürgen-„Dixie“-Dörner-Tribüne umbenannt. Eine besondere Ehre für Vereinslegende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner.
Vor dem Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem Halleschen FC wurde die Tribüne an der Parkstraße in Hans-Jürgen-„Dixie“-Dörner-Tribüne umbenannt. Eine besondere Ehre für Vereinslegende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner. © Jens Maßlich

13.47 Uhr: Dynamos Kapitän Sebastian Mai muss heute eine Gelb-Sperre absitzen. Dafür ist er als TV-Experte bei Magenta-Sport zu Gast. Er sagt: „Der Platz ist super, das Wetter ist toll und ich habe gefühlt seit 100 Jahren kein Fußball gespielt. Ich wäre heute gern dabei gewesen.“

13.32 Uhr: Vor dem Spiel wird Vereinslegende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner besonders gewürdigt. Er steht für die Tradition von Dynamo Dresden, ist der Rekordhalter als Spieler und Kapitän, sitzt seit 2013 im Aufsichtsrat. Im Januar hatte er den runden Geburtstag im familiären Kreis gefeiert, der Verein und seine Fans hätten gerne eine große Party veranstaltet. Daraus wird nichts, aber immerhin kann der offizielle Festakt nun nachgeholt werden.

Der Rasen im Rudolf-Harbig-Stadion scheint in einem hervorragenden Zustand zu sein.
Der Rasen im Rudolf-Harbig-Stadion scheint in einem hervorragenden Zustand zu sein. © Jens Maßlich

13.20 Uhr: Markus Kauczinski fehlen heute heute gleich elf Spieler. Neben den Langzeitverletzten Marco Hartmann, Patrick Weihrauch, Robin Becker, Patrick Wiegers und Maximilian Großer, die in dieser Saison nicht mehr spielen können, fallen mit Jonathan Meier, Leroy Kwadwo und Heinz Mörschel drei weitere Spieler mit Muskelfaserrissen aus. Zudem fehlen die positiv auf das Coronavirus getesteten Ransford Königsdörffer und Pascal Sohm. Darüber hinaus ist Sebastian Mai in der Partie gegen seinen Ex-Verein aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt.

Die Dynamoms Spieler um Paul Will (2.v.l.) und Yannick Stark machen sich warm. 14 Uhr beginnt das Spiel gegen Halle.
Die Dynamoms Spieler um Paul Will (2.v.l.) und Yannick Stark machen sich warm. 14 Uhr beginnt das Spiel gegen Halle. © dpa/Robert Michael

13.15 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Markus Kauczinski beginnt mit folgender Formation: Kevin Broll – Kevin Ehlers, Paul Will, Tim Knipping – Niklas Kreuzer, Yannick Stark, Julius Kade, Chris Löwe – Marvin Stefaniak – Christoph Daferner, Luka Stor.

Philipp Hosiner sitzt überraschenderweise zunächst auf der Bank. Neben ihm werden folgende Spieler Platz nehmen: Ersatztorwart Stefan Kiefer, Panagiotis Vlachodimos, Agyemang Diawusie, Jonas Kühn, Justin Löwe und Max Kulke.

Luka Stor steht überraschenderweise für Philipp Hosiner in der Startelf.
Luka Stor steht überraschenderweise für Philipp Hosiner in der Startelf. © Jens Maßlich

13.11 Uhr: Trotz der langen Liste von Spielern, die heute gegen den Halleschen FC nicht zur Verfügung stehen, verbreitet Markus Kauczinski vor der Partie auffallend gute Laune und sieht keine Parallelen zum Vorjahr. Damals musste seine Mannschaft nach der Saisonunterbrechung fast nahtlos für 14 Tage in Quarantäne und kämpfte schließlich in vielen englischen Wochen vergeblich gegen den Abstieg. Die Diskussion über ihn scheint fast vergessen.

13.04 Uhr: Erst am Freitag durfte Dynamo nach kurzer Quarantäne und vier Tagen Individual- und Kleingruppentraining wieder als Mannschaft zusammen trainieren. „Wir sind wieder da und freuen uns auf das Spiel“, sagte Cheftrainer Markus Kauczinski bei der Spieltagspressekonferenz am Freitag.

13.00 Uhr: Die Mannschaften sind im Rudolf-Harbig-Stadion angekommen und schauen sich zunächst den Rasen an. Er scheint in einem hervorragenden Zustand zu sein. In einer Stunde ist Anpfiff zwischen Dynamo und dem Halleschen FC.

Elf Dynamo-Spieler fallen im Ostduell aus

Dynamo ist derzeit Tabellendritter - mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Rostock, einem Zähler hinter Ingolstadt und zwei Nachholspielen in der Hinterhand. Die Ausgangslage ist diesmal jedoch eine besonders knifflige. Nach turbulenten anderthalb Woche mit zwei Corona-Fällen (Königsdörffer, Sohm), einer verkürzten Quarantäne am vergangenen Wochenende sowie eingeschränktem Training (O-Ton Cheftrainer: "Einzeln, aber gut!") lässt sich die Frage nach der körperlicher Verfassung und sportlicher Form schwer beantworten. Markus Kauczinski gibt sich betont optimistisch.

Zusammenhalt ist das Gebot der Stunde bei Dynamo nicht zuletzt angesichts der langen Ausfallliste. Gleich elf Spieler fehlen im Ostduell gegen den Halleschen FC.
Zusammenhalt ist das Gebot der Stunde bei Dynamo nicht zuletzt angesichts der langen Ausfallliste. Gleich elf Spieler fehlen im Ostduell gegen den Halleschen FC. © dpa-Zentralbild

Dabei sieht es auch personell nichts gut aus, wie der Cheftrainer am Freitag bei der Spieltagspressekonferenz erklärte: Gleich elf Spieler fallen diesmal aus. Die Mannschaft stellt sich damit de facto von selbst auf - und könnte so aussehen: Broll - Ehlers, Will, Knipping - Kreuzer, Kade, Stark, Löwe - Stefaniak - Hosiner, Daferner. Geht man allein nach den Namen, eine echte Top-Elf.

Das Hinspiel in Halle hatte Dynamo weitgehend problemlos mit 3:1 gewonnen, und auch diesmal sind die Dresdner der Favorit - trotz Quarantäne-Training zuletzt. Der HFC bangt indes immer noch um den Klassenerhalt, als Tabellen-13. trennt die Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg vier Plätze und fünf Punkte von der Abstiegszone. Zuletzt spielte man am Dienstag im Heimspiel gegen den starken SC Verl immerhin 1:1, verlor zuvor bei Viktoria Köln jedoch 0:2. Die Saison gleicht einer Achterbahnfahrt.

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