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Dynamo und Hansa trennen sich torlos

Dresden hat die Tabellenführung in der 3. Liga erfolgreich verteidigt. Gegen Rostock kam die Mannschaft aber nicht über ein 0:0 hinaus. Der Liveticker zum Nachlesen.

Viele Zweikämpfe, wenig Speilfluss. Dynamos Heinz Mörschel verliert das Kopfballduell gegen Rostocks Jan Löhmannsröben.
Viele Zweikämpfe, wenig Speilfluss. Dynamos Heinz Mörschel verliert das Kopfballduell gegen Rostocks Jan Löhmannsröben. © dpa/Robert Michael

Dresden. Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock – Tabellarisch war dieses Ostduell ein absolutes Topspiel in der 3. Fußball-Liga: Der Tabellenführer traf auf den direkten Verfolger. Mit einem Sieg hätte Rostock an Dynamo vorbeiziehen könne, nur ein Punkt trennte beide Teams. Und das ist auch nach dem Spiel noch so. Denn die beiden Spitzenmannschaften der 3. Liga trennen sich 0:0. Es war ein zerfahrenes Spiel, mit vielen Zweikämpfen und wenigen Torchancen. Durch den Punktgewinn beider Mannschaften bauen sie den Abstand auf den Dritten Ingolstadt aus, da sie am Sonnabend gegen Magdeburg 0:2 verloren hatte. Der Liveticker zum Nachlesen:

Abpfiff: Dieses torloses Unentschieden geht für beide Mannschaften in Ordnung. In der ersten Halbzeit war Dynamo die etwas bessere Mannschaft, in der zweiten Hälfte dominierten die Rostocker die Partie. Viele Torchancen gab es nicht. Am Ende können beide Mannschaften mit dem Punkt zufrieden sein, da sie dadurch den Abstand auf den Tabellendritten Ingolstadt ausbauen.

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90. Minute + 2: Es gibt noch einmal Eckball für Dynamo. Paul Will schlägt den Ball in die Mitte. Doch Rostocks Torhüter Markus Kolke pflügt den Ball aus der Luft. Danach pfeift Schiedsrichter Patrick Ittrich das Spiel ab.

85. Minute: Markus Kauczinski wechselt noch einmal. Er bringt Julius Kade und Luka Stor für Heinz Mörschel und Christoph Daferner ins Spiel. Ist das der Versuch, dieses Spiel doch noch zu gewinnen, oder will der Dynamo-Trainer das Ergebnis absichern?

84. Minute: Jan Löhmannsröben erziehlt beinah das 1:0 für Rostock. Er kommt nach einem langen Einwurf im Strafraum an den Ball, steht aber mit dem Rücken zum Dynamo-Tor. Mit der Hacke schießt er den Ball aufs Tor. Nur Zentimeter geht sein Kunstschuss neben das Tor. Kevin Broll wäre chancenlos gewesen.

80. Minute: Das Spiel lebt vor allem von der Spannung. Für den neutralen Zuschauern ist es sehr langweilig anzuschauen. Es scheint so, dass beide Mannschaften mit einem Punkt zufrieden sind.

Dieses Bild steht typisch für das Spiel. Es ist umkämpft, beide Mannschaften schenken sich nichts. Hier gewinnt Heinz Mörschel den Zweikampf gegen Rostocks Jan Löhmannsröben, der etwas zu leicht zu Boden geht.
Dieses Bild steht typisch für das Spiel. Es ist umkämpft, beide Mannschaften schenken sich nichts. Hier gewinnt Heinz Mörschel den Zweikampf gegen Rostocks Jan Löhmannsröben, der etwas zu leicht zu Boden geht. © dpa/Robert Michael

75. Minute: 15 Minuten sind noch zu spielen. Dynamo strahlt in der zweiten Hälfte aus dem Spiel kaum Gefahr aus. Ab und zu kommen die Schwarz-Gelben durch die langen Einwürfe von Kapitän Sebastian Mai zu Szenen vor dem gegnerischen Tor, aber wirklich gefährlich wird es dadurch nicht.

70. Minute: Das Spiel ist weiterhin sehr zerfahren. Das Geschehen spielt sich vor allem zwischen den Strafräumen ab. Torraumszenen gibt es nur wenige. Beide Mannschaften risikieren wenig und wollen auf keinen Fall einen Gegentreffer kassieren. Wer heute das erste Tor macht, gewinnt das Spiel.

66. Minute: Philipp Hosiner verlässt das Spielfeld. Für ihn bringt Markus Kauczinski Pascal Sohm ins Spiel. Er soll den Dynamo-Angriff wieder etwas beleben. Es ist Dynamos erster Wechsel im Topspiel.

63. Minute: Jetzt ist plötzlich richtig Tempo in der Partie. Erst rettet Sebastian Mai im letzten Moment mit einer Grätsche vor dem einschussbereiten Jan Verhoek und direkt im Gegenzug entschärft Rostocks Keeper Markus Kolke einen Schuss von Yannick Stark aus 16 Metern.

55. Minute: Die Gäste von der Ostsee kommen deutlich besser aus der Pause. Sie gewinnen die Zweikämpfe und erarbeiten sich Torchancen. Dynamo wirkt etwas überrascht, hält aber dagegen.

Christoph Daferner setzt sich gegen Rostocks Nico Neidhart durch. Ansonsten hat der Dynamo-Stürmer einen schweren Stand.
Christoph Daferner setzt sich gegen Rostocks Nico Neidhart durch. Ansonsten hat der Dynamo-Stürmer einen schweren Stand. © dpa/Robert Michael

50. Minute: Hansa hat gleich die nächste Torchance. Bentley Baxter Bahn kommt am Elfmeterpunkt völlig frei zum Abschluss. Sein Schuss wird von Kevin Ehlers abgefälscht, Kevin Broll taucht ab und kann den Ball mit einer Glanztat entschärfen. Da kann sich Dynamo bei seinem Schlussmann bedanken, dass es noch 0:0 steht.

48. Minute: Rostock hat einen Freistoß 20 Meter zentral vor dem Tor. Ransford-Yeboah Königsdörffer kann den schwachen Freistoß aber blocken. Für die Hansestädter war da mehr drin.

46. Minute: Das Spiel geht weiter. Dynamo hat Anstoß. Markus Kauczinski wird vorest nicht wechseln.

Pause: Marco Hartmann ist zu Gast bei Magenta-Sport und spricht dort über seine Verletzung. „Es ist nicht optimal gelaufen“, sagt er. „Die Reha war nicht einfach. Ich hatte immer leichte Probleme, konnte mich aber zurück ins Mannschaftstraining kämpfen. Dann ging es aber nicht weiter, weshalb wir es jetzt operieren lassen haben.“

So wurde Hartmann vor knapp zwei Wochen in München am Knie operiert. Zunächst wurde versucht, die Verletzung konservativ zu behandeln. Hartmann kehrte sogar vor drei Wochen für eine Einheit ins Mannschaftstraining zurück.

Seit Jahren kämpft er mehr mit seinen Verletzungen als mit Gegenspielern, immer wieder wird er zurückgeworfen, muss sich in der Reha quälen. Bei seinen wenigen Einsätzen zeigt Dynamos dienstältester Profi, der bereits seine achte Saison für die Dresdner bestreitet, jedoch, dass er nicht nur mithalten kann, sondern nach wie vor ein echter Leistungsträger ist.

So war es auch bei seinen fünf Startelf-Einsätzen in der Hinrunde, als die Schwarz-Gelben mit ihm als Abwehrchef eine Serie starteten. Ob er über die Saison hinaus bei Dynamo bleibt und seine Karriere fortsetzt, werde in den nächsten Wochen entschieden.

Pause: In der ersten Hälfte des Drittliga-Topspiels ist Dynamo die etwas bessere Mannschaft. Doch Torchancen gibt es bisher nur wenige. Das Spiel ist geprägt von vielen Zweikämpfen und zu Teilen auch sehr nicklich. So steht es nach 45 Minuten noch immer 0:0.

Halbzeit: Wenig Torchancen, 0:0 zur Pause

45. Minute + 2: Patrick Ittrich pfeift zur Halbzeitpause. Es war ein zerfahrenes Spiel, mit vielen Zweikämpfen und wenig Torchancen. Die größte hatte Philipp Hosiner in der 29. Minute. Ansonsten spielten die Mannschaften vor allem zwischen den Strafräumen.

44. Minute: Kurz vor der Pause kommt es im Ostduell zur ersten kleinen Rangelei. Schiedsrichter Patrick Itrrich schaut sich das aus der Entfernung an und ermahnt dann Paul Will und Jan Löhmannsröben.

40. Minute: Fünf Minuten vor der Pause probiert es Yannick Stark mal aus der zweiten Reihe. Sein Schuss aus 18 Meter vor dem Tor hat Rostocks Torhüter Markus Kolke erst im Nachfassen sicher.

Das Topspiel ist geprägt von vielen Zweikämpfen. Tim Knipping gewinnt hier das Kopfballduell gegen Rostocks John Verhoek.
Das Topspiel ist geprägt von vielen Zweikämpfen. Tim Knipping gewinnt hier das Kopfballduell gegen Rostocks John Verhoek. © dpa/Robert Michael

34. Minute: Yannick Stark bekommt die erste Gelbe Karte der Partie. Er hält in einem Zweikampf mit Jan Löhmannsröben den Fuß drüber. Diese Karte muss man geben. Es ist Starks sechste in der Saison.

29. Minute: Nun hat Dynamo seine erste Großchance. Yannick Stark spielt einen langen Ball hinter die Abwehr von Rostock. Dort hat sich Christoph Daferner freigelaufen, er spielt den Ball mit dem Kopf weiter zum mitgelaufenen Philipp Hosiner. Dieser kann den Ball aber ebenfalls mit dem Kopf aber nicht mehr auf das Tor platzieren. Sein Kopfball landet am Außennetz. Das hätte das 1:0 sein müssen.

26. Minute: Das Spiel ist kurz unterbrochen, da der Rostocker Bentley Baxter Bahn nach einem Zweikampf mit Tim Knipping liegen geblieben ist. Er hält sich den rechten Fuß. Voraussichtlich kann er aber weitermachen.

22. Minute: Hansa hat die erste richtige Chance des Spiels. Nach einem Freistoß von Simon Rhein kommt Damian Roßbach drei Meter vor dem Tor völlig frei mit dem Kopf an den Ball. Der Rostocker Innenverteidiger kann den Kopfball aber nicht platzieren, weshalb Kevin Broll diese Torchance ohne Probleme entschärft.

20. Minute: Bisher haben beide Mannschaften noch keine Torchancen. Das Spiel ist sehr nicklich. Es gibt viele Zweikämpfe im Mittelfeld und wenig Spielfluss.

17. Minute: Nun ist auch Rostock erstmals im gegnerischen Strafraum. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld kommt Jan Löhmannsröben mit dem Kopf an den Ball. Sein Kopfball stellt Kevin Broll aber vor keine Probleme.

14. Minute: Die Anfangsphase gehört den Dresdnern. Sie haben mehr Ballbesitz, Rostock konzentriert sich zunächst aufs Verteidigen und versucht zu kontern.

Rostocks Nico Neidhart ist einen Tick eher am Ball. Heinz Mörschel hat das Nachsehen.
Rostocks Nico Neidhart ist einen Tick eher am Ball. Heinz Mörschel hat das Nachsehen. © dpa/Robert Michael

9. Minute: Auch den Fußballprofis passieren Fehler. Sebastian Mai, der vor dem Spiel noch einmal beim Friseur war und sich einen Igel rassieren lassen hat, bleibt bei einem Einwurf an der gegnerischen Eckfahne nicht stehen. Schiedsrichter Patrick Ittrich entscheidet auf falschen Einwurf.

7. Minute: Dynamo beginnt druckvoll, gewinnt viele Zweikämpfe und nähert sich langsam dem Strafraum an. Es gibt den ersten Eckball der Partie. Dieser bringt aber nichts ein.

2. Minute: Paul Will wird den ersten Freistoß der Partie treten. Auf Höhe der Mittellinie schlägt er den Ball in Richtung Strafraum. Doch der Ball wird geblockt, die Hansa-Abwehr kann die Situation klären.

Spielbeginn: Der Ball rollt im Rudolf-Harbig-Stadion. Dynamo hat zunächst den K-Block im Rücken und spielt in den gewohnten schwarz-gelben Trikots. Hansa Rostock spielt in blauen Jerseys, weißen Hosen und blauen Stutzen.

Anstoß: Hosiner und Stark beginnen für Sohm und Kade

13.59 Uhr: Die Mannschaften sind eingelaufen. In wenigen Minuten geht es los. Schiedsrichter der heutigen Partie ist Patrick Ittrich aus Hamburg. Er wird assistiert von Sascha Thielert (Buchholz i. d. Nordheide) und Fynn Kohn (Husum).

13.55 Uhr: Markus Kauczinski ist zu Gast bei den TV-Kollegen von Magenta-Sport. Er sagt: „Es ist ein besonderes Spiel mit den ganzen Vorzeichen: die Tabellensituation, Erster gegen Zweiter, die Fanlagern.“

Dynamo gegen Hansa - der Ostklassiker ist das Topspiel in der 3. Liga. Der Tabellenführer trifft auf den ersten Verfolger.
Dynamo gegen Hansa - der Ostklassiker ist das Topspiel in der 3. Liga. Der Tabellenführer trifft auf den ersten Verfolger. © Jens Maßlich

13.45 Uhr: Bei Hansa Rostock sitzt mit Jens Härtel ein gebürtiger Sachse auf der Trainerbank. Er ist in Rochlitz geboren und in Großbothen bei Grimma aufgewachsen. Als Profi war der 51-Jährige unter anderem für den 1. FC Union Berlin und den FSV Zwickau aktiv, als Trainer war er beim Berliner AK, der U19 von RB Leipzig, dem 1. FC Magdeburg und jetzt bei Hansa Rostock.

Magdeburg führte Härtel von der 4. bis in die 2. Bundesliga, musste aber im November 2018 gehen. Zwei Monate später holte ihn Hansa. Mit ihnen steht er jetzt wieder auf einem Aufstiegsplatz. Nach Jahren in der 3. Liga soll es jetzt wieder in die 2. Bundesliga gehen.

Doch Jens Härtel ist mehr als nur ein Fußballtrainer. Er macht seine Arbeit gern, würde aber sonntags auch in die Kirche gehen. Die Gemeinschaft einer Gemeinde ist dem Christen besonders wichtig. Vor drei Jahren hat er im Interview mit Sächsische.de aus der Bibel zitiert und erzählt, wie er zum Glauben kam, warum er niemanden missionieren will und verraten, wo christliche Werte auch im Fußball eine Rolle spielen.

13.40 Uhr: Für das Dynamo-Talent Kevin Ehlers ist es heute ein ganz besonderes Spiel. „Das kann man nicht leugnen“, sagte er vor dem Spiel. „Ich habe einen Großteil meiner Kindheit in Rostock verbracht und alle Mannschaften bis zur U17 durchlaufen. Mein Vater sitzt dort auf der Bank.“

Vater Uwe Ehlers absolvierte einst unter anderem 121 Bundesliga-Spiele für 1860 München und Hansa Rostock. Seit 2011 bekleidet er verschiedene Trainerpositionen bei den Hanseaten, ist derzeit Co- und U19-Coach des FC Hansa. „Wir sprechen uns regelmäßig. Aber wir freuen uns, wenn wir auch mal über andere Sachen als über Fußball reden können. Er ist mein Vater und nicht mein Trainer“, sagt der Junior.

Auch vor dem Rudolf-Harbig-Stadion haben die Ultras Dynamo Plakate aufgehangen.
Auch vor dem Rudolf-Harbig-Stadion haben die Ultras Dynamo Plakate aufgehangen. © Jens Maßlich

13.31 Uhr: Hansa Rostock hat 2021 erst ein Spiel verloren, sammelte in den vergangenen 13 Partien 34 Punkte. Dynamos Trainer Markus Kauczinski fand vor dem Spiel, das seine Mannschaft ebenfalls „eine sehr gute Serie spielt. Wenn man auf die der Rostocker schaut, dann ist es aber offensichtlich doch nur eine gute“.

13.23 Uhr: Vor 30 Jahren qualifizierten sich Dynamo und Hansa gemeinsam für die Bundesliga. Vor dem Topspiel haben sich Heiko Scholz und Juri Schlünz daran erinnert. Sie waren am Erfolg ihrer Mannschaften entscheidend beteiligt. Heiko Scholz für die Dresdner und Juri Schlünz für Hansa.

13.07 Uhr: Der Dynamo-Trainer wechselt damit seine Anfangformation im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen den TSV 1860 München auf zwei Positionen. Yannick Stark rückt für Julius Kade in die Startelf, für Pascal Sohm beginnt Philipp Hosiner.

Zwei Änderungen nimmt Markus Kauczinski in seiner Anfangself vor. Yannick Stark und Philipp Hosiner beginnen für Julius Kade und Pascal Sohm.
Zwei Änderungen nimmt Markus Kauczinski in seiner Anfangself vor. Yannick Stark und Philipp Hosiner beginnen für Julius Kade und Pascal Sohm. © Jens Maßlich

13.04 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Markus Kauczinski beginnt mit folgender Formation: Broll – Ehlers, Mai, Knipping – Königsdörffer, Stark, Will, Meier – Mörschel – Hosiner, Daferner.

Auf der Bank nehmen zunächst Platz: Wiegers, Sohm, Stefaniak, Löwe, Kade, Kreuzer, Stor.

13.00 Uhr: Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock - Das ist eines der Spiele in dieser Drittliga-Saison mit ganz viel Tradition und Vergangenheit. Zum 64. Mal treffen beide Mannschaften heute aufeinander. Zu DDR-Zeiten pflegten die Vereine eine Fanfreundschaft, die aber 1988 begraben wurde. Heute sind die beiden Lager verfeindet.

Wie wichtig die Partie für die Anhänger ist, machten die Ultras im Vorfeld mit einigen Aktionen noch mal klar. So hatten sie in Dresden Plakate aufgehängt, wie vor dem Rathaus ("Hansa auf Grund laufen lassen") und am Sächsischen Landtag ("Hansa versenken"). Nun sind einige Dresdner Anhänger sogar die rund 450 Kilometer an die Ostseeküste gefahren, um dort ein paar flotte Sprüche loszuwerden.

„100 % FÜR DYNAMO, DIE FANS UND DEN AUFTSIEG!“, steht auf dem Spruchband am K-Block geschrieben. Die Dynamo-Fans symbolisierten bereits in den vergangenen Tagen mit Plakaten in der ganzen Stadt ihre Unterstützung für die Mannschaft.
„100 % FÜR DYNAMO, DIE FANS UND DEN AUFTSIEG!“, steht auf dem Spruchband am K-Block geschrieben. Die Dynamo-Fans symbolisierten bereits in den vergangenen Tagen mit Plakaten in der ganzen Stadt ihre Unterstützung für die Mannschaft. © Jens Maßlich

Im Stadion sind die Fans heute aber nicht zugelassen. Aber auch dort zeigen sie ihre Unterstützung. Sowohl im als auch um das Stadion haben die Ultras Dynamo Spruchbänder aufgehangen.

Das wurde vor dem Spiel geschrieben:

Dynamo hätte am Samstag die Spitzenposition verlieren können - wenn der Tabellendritte Ingolstadt (punktgleich mit Hansa) seine Partie beim stark abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg gewinnt. Doch das Gegenteil ist passiert. Magdeburg setzte sich mit 2:0 durch.

Hansa Rostock dagegen ist die Mannschaft der Stunde in Liga drei. Die vergangenen vier Spiele hat das Team von Trainer Jens Härtel gewonnen - der Traum vom Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga könnte wahr werden. Einer der Erfolgsgaranten: Torwart Markus Kolke. Nur zwei Gegentore hat er mehr hinnehmen müssen als Dynamos Nummer eins Kevin Broll. "Ich beobachte ihn schon einige Jahre und bin ein Fan von der Art und Weise, wie er spielt", erklärte Dynamo-Trainer Markus Kauczinski auf der Pressekonferenz am Karfreitag.

Eine Erklärung für die eindrucksvolle Bilanz von elf Siegen aus den vergangenen 13 Spielen hat Kolke aber nicht. "Aktuell läuft es sehr gut und ich hoffe, dass das noch eine Weile so bleibt", sagt er im Interview mit liga3-online.de, und mit Blick auf den Sonntag meint Kolke: "Wir wollen natürlich etwas mitnehmen und bestenfalls den fünften Sieg hintereinander einfahren. Aber Platz eins wäre nur eine schöne Randerscheinung. Auch danach müssen wir weiter hart arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Das Saisonende ist noch längst nicht in Sicht."

Für Kauczinski ist das Duell lediglich "ein Kampf um die Spitze, aber noch keine Vorentscheidung", stellte er klar. Danach gäbe es noch acht Partien. Personell kann er bis auf die drei langzeitverletzten Marco Hartmann, Patrick Weihrauch und Robin Becker sowie Leroy Kwadwo, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat, auf alle Stammkräfte zurückgreifen. Auch Stürmer Christoph Daferner ist nach seiner Sprunggelenksverletzung rechtzeitig fit, bestritt am Freitag das komplette Mannschaftstraining - und das schmerzfrei.

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