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Dynamo rettet 1:1 gegen Mannheim

Im ersten Heimspiel der Saison schaffen die Dresdner in den letzten Minuten gerade noch den Ausgleich. Der Liveticker zum Nachlesen.

Wirklich zufrieden kann Dynamo mit dem Unentschieden gegen Mannheim nicht sein, das weiß auch Neuzugang Panagiotis Vlachodimos.
Wirklich zufrieden kann Dynamo mit dem Unentschieden gegen Mannheim nicht sein, das weiß auch Neuzugang Panagiotis Vlachodimos. © dpa/Robert Michael

Dresden. Dynamo Dresden gegen Waldhof Mannheim - diese Partie gab es noch nie in einem Punktspiel. Am Ende heißt es am Sonntag 1:1 - für Dynamo eine Enttäuschung. Oder doch nicht? Der Liveticker zum Nachlesen.

Abpfiff: Der Schiedsrichter beendet das Spiel. Die Dresdner wollten unbedingt den nächsten Sieg, müssen allerdings froh sein, kurz vor Schluss überhaupt noch den Ausgleich erzielt zu haben. "Wir werden unsere Lehren daraus ziehen", sagt Trainer Markus Kauczinski danach.

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Nach dem Abpfiff gibt Stadionsprecher Peter Hauskeller zudem die Zuschauerzahl bekannt: 10.035 sind diesmal ins Rudolf-Harbig-Stadion gekommen, also ein paar weniger als zuletzt im Pokalheimspiel gegen Hamburg.

90. Minute + 3: Die letzten Sekunden laufen, das wird nichts mehr.

90. Minute: Jetzt will Dynamo den Heimsieg, angetrieben vom Publikum. Und Mannheim hat Platz zum Kontern. Noch drei Minuten Nachspielzeit.

87. Minute: Tor für Dynamo, Daferner erzielt das 1:1 aus spitzem Winkel und mit dem Rücken zum Tor. Eine richtige Chance ist auch das nicht, doch der Ball drin. 

82. Minute: Schlussoffensive in Dresden und von Dynamo. Weihrauch schießt, Mannheims Torwart Bartels hält stark. Chancen sind aber heute meist Zufallsprodukte.

79. Minute: Und noch ein Wechsel, der dritte und letzte bei Dynamo. Marco Hartmann kommt für Yannick Stark.

Es ist und bleibt ein umkämpftes Spiel - mit Vorteilen für Mannheim, auch wenn ein Spieler der Gäste hier am Boden liegt.
Es ist und bleibt ein umkämpftes Spiel - mit Vorteilen für Mannheim, auch wenn ein Spieler der Gäste hier am Boden liegt. ©  dpa/Robert Michael

77. Minute: Zwei gute Dynamo-Chancen hintereinander: Erst scheitert Königsdörffer mit seinem Schuss, danach Knipping per Kopf.

76. Minute: Dynamo erhöht das Risiko, nicht aber die Präzision. Die Folge sind immer wieder Mannheimer Konter - denen es allerdings auch an Präzision mangelt.

72. Minute: Der nächste Wechsel bei Dynamo, für Agyemang Diawusie kommt Ransford-Yeboah Königsdörffer. Kann er für die dringend benötigte Initialzündung sorgen? Es läuft nicht mehr viel zusammen. Immer wieder Ballverluste, kaum Ideen, nur das Bemühen kann man den Dresdnern nicht absprechen. 

67. Minute: Nach Vorarbeit von Weihrauch und Stark landet der Ball bei Daferner, die aus aussichtsreicher Position schießt. Mannheim kann klären. Es gibt Eckball - der nichts einbringt. 

61. Minute: So richtig kommt Dynamo nicht ins Spiel. Stattdessen hat Hamza Saghiri für Mannheim die nächste gute Chance. Für Torwart Broll diesmal kein Problem.

Beste Stimmung im Rudolf-Harbig-Stadion. Die Zuschauer sehen ein munteres Spiel, gerade zu Beginn. Über 10.000 Fans sollen es auch diesmal wieder sein.
Beste Stimmung im Rudolf-Harbig-Stadion. Die Zuschauer sehen ein munteres Spiel, gerade zu Beginn. Über 10.000 Fans sollen es auch diesmal wieder sein. © dpa/Robert Michael

54. Minute: Gelbe Karte für Yannick Stark nach einem Foul. Der daraus resultierende Freistoß beschert Mannheim eine gute Chance. Bei Justs Abschluss fehlt nicht viel.

49. Minute: Und dieser Hosiner führt sich auch gleich gut ein. Nach Pass von Vlachodimos hat er die Chance, halb Schuss, halb Vorlage und am Ende knapp vorbei.

46. Minute: Die zweite Halbzeit läuft - mit einem Wechsel bei Dynamo. Neuzugang Philipp Hosiner, letztes Jahr mit 19 Treffern einer der Toptorjäger in der 3. Liga, ist jetzt für Sascha Horvath im Spiel. 

Halbzeit: Pause im Rudolf-Harbig-Stadion - mit ungewohnter Situation für Dynamo. Zum ersten Mal im dritten Spiel geht es mit einem Rückstand in die Kabine. Im Interview bei Magenta Sport sagt Sportchef Ralf Becker, der gestern seinen 50. Geburtstag feierte: "Wir spielen nicht schlecht, lassen aber zu viel zu. Wir müssen enger am Gegner dran sein und uns in dieses Spiel reinkämpfen."

45. Minute: Der Rückstand zeigt erst mal Wirkung. Fast hätte das Mannheim zum 2:0 ausgenutzt, unter Mithilfe von Vlachodimos. Er lenkt eine Flanke ans Außennetz des eigenen Tores.

Und gleich ist der Ball im Tor. Den Schuss von Max Christiansen kann Dynamo-Torwart Kevin Broll nicht abwehren.
Und gleich ist der Ball im Tor. Den Schuss von Max Christiansen kann Dynamo-Torwart Kevin Broll nicht abwehren. © dpa/Robert Michael

42. Minute: Es hatte sich nicht mehr angedeutet - doch geht Mannheim geht 1:0 in Führung. Einen Konter schließt Max Christiansen mit straffem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich ab, nicht ganz unhaltbar für Dynamos bislang so überzeugenden Torwart Kevin Broll.

36. Minute: Dynamo gewinnt zunehmend die Kontrolle über das Spiel - und hat Pech, als Mannheims Marx vor Vlachodimos zur Stelle ist und den Ball an den Pfosten lenkt. Eine Dresdner Führung wäre jetzt nicht unverdient.

22. Minute: Es ist ein wirklich munteres Spiel mit zwei Mannschaften, die offensiv einiges zu bieten haben (und deren Defensive das immer wieder auch mit Fehlpässen begünstigt). Vor dem Tor fehlt es den einen wie den anderen dann aber meist an Präzision.  

16. Minute: Zurück zum Sportlichen, zurück auf den Platz, wo es munter hin und her geht. Dynamo hat inzwischen ein spielerisches Übergewicht, doch Mannheim eine weitere sehr gute Chance. Diesmal scheitert Donkor an Torwart Broll.

Er ist der Mann hinter All-inkl.-com. René Münnichs Welt sind Computerserver, nicht Fußballplätze. Im Rudolf-Harbig-Stadion war er noch nie, hat den Vertrag mit Dynamo aber bis 2024 verlängert.
Er ist der Mann hinter All-inkl.-com. René Münnichs Welt sind Computerserver, nicht Fußballplätze. Im Rudolf-Harbig-Stadion war er noch nie, hat den Vertrag mit Dynamo aber bis 2024 verlängert. © Robert Michael

12. Minute: Info vom Spielfeldrand: Kurz vor dem Anpfiff hat Dynamo die Vertragsverlängerung mit Haupt- und Trikotsponsor All-inkl.-com bekanntgegeben. Das in Neusalza-Spremberg beheimatete Unternehmen verlängerte bis 2024. Bereits inmitten der Corona-Pandemie erklärte Firmenchef René Münnich seine Verbundenheit mit Dynamo. Der Vertrag mit dem Dienstleister für Webhosting, Server und Domainverwaltung gilt für die ersten drei Profi-Ligen - und ist der größte Sponsoringvertrag in Dynamos Vereinsgeschichte.

6. Minute: Und da ist Dynamos erste dicke Möglichkeit. Agyemang Diawusie zieht unaufhaltsam in den Strafraum und passt in die Mitte, wo Christoph Daferner mit der Fußspitze an den Ball kommt und das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlt.

Dynamos erste Top-Chance: Christoph Daferner verfehlt das Mannheimer Tor knapper, als es das Foto vermuten lässt.
Dynamos erste Top-Chance: Christoph Daferner verfehlt das Mannheimer Tor knapper, als es das Foto vermuten lässt. © dpa/Robert Michael

2. Minute: Erste Top-Chance für Mannheim. Nach 75 Sekunden muss Dynamos Torwart Kevin Broll im Spiel gegen seinen Heimatverein in höchster Not retten.

1. Minute: Das Spiel beginnt, Schiedsrichter Lasse Koslowski hat angepfiffen.

Hier die Aufstellung. Dynamos Cheftrainer Markus Kauczinski hat sich für diese Anfangself entschieden: Broll - Kulke, Knipping, Mai, Löwe - Stark, Weihrauch, Horvath - Diawusie, Daferner, Vlachodimos.

Es ist im Prinzip die zu erwartende Formation - mit einer kleinen Überraschung. Den Gelb-Rot-gesperrten Paul Will ersetzt nicht der defensive Mittelfeldmann Marco Hartmann, sondern der offensive Sascha Horvath. Ein klarer Fingerzeig für die taktische Ausrichtung. Dynamo will mit aller Macht den Heimsieg.

Dynamos Aufstellung gegen Waldhof Mannheim.
Dynamos Aufstellung gegen Waldhof Mannheim. © sächsische.de

Der Verein erwartet noch mehr Zuschauer als die 10.053 Fans, die im DFB-Pokal für einen Corona-Zuschauer-Rekord sorgten. Das Hygienekonzept steht, die Sieben-Tage-Inzidenz passt - und die bundesweit als einheitlich beschlossene 20-Prozent-Stadionauslastung wird in Sachsen lediglich als Empfehlung betrachtet. Allerdings werden Dynamos Ultras, die im K-Block des Harbig-Stadions den Stammplatz haben, ihren Stimmungsverzicht fortsetzen. Sie könnten und wollten angesichts der allgemeinen Corona-Einschränkungen rund um ein Fußballspiel nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, heißt es in einer Erklärung.

Das weit verbreitete Stimmungshoch nach dem furiosen 4:1 im Pokal gegen Hamburg und dem hart erkämpften 1:0-Auswärtssieg in Kaiserslautern hat zudem einen ersten Dämpfer erhalten. Robin Becker und Luka Stor werden verletzungsbedingt fehlen - zwei Spieler, die bei den ersten beiden Partien immer dabei waren. Für Becker, zuletzt zweimal in der Anfangself, spielt Max Kulke rechter Außenverteidiger. Zudem steht Chris Löwe, der seine Rotsperre aus der Vorsaison abgesessen hat, wieder von Anfang an auf dem Platz.

Dynamos neue Mannschaft: alle Spieler und Trainer im Kurzporträt.

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