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Aus ohne Applaus: Dynamo verliert 0:3

Die Dresdner unterliegen Darmstadt, scheiden aus dem DFB-Pokal aus. Und das ist nicht die einzige Hiobsbotschaft. Der Liveticker zum Nachlesen.

Das Bild zum Spiel: Innenverteidiger Knipping humpelt vom Platz, gestützt von Darmstadts Torjäger Dursun, der das 3:0 erzielt hat.
Das Bild zum Spiel: Innenverteidiger Knipping humpelt vom Platz, gestützt von Darmstadts Torjäger Dursun, der das 3:0 erzielt hat. ©  dpa/Robert Michael

Dresden. Schlechte Nachricht für Dynamo vor Beginn des DFB-Pokalspiels gegen den SV Darmstadt 98: Die geplante Choreografie mit 30.000 Luftballons auf der Haupttribüne fällt aus, weil der Wind zu stark ist. Auch das Spiel ist nicht gut gelaufen. Drittliga-Spitzenreiter Dynamo unterliegt dem Zweitliga-Zehnten Darmstadt mit 0:3 - hier der Liveticker zum Nachlesen.

90. Minute: Pünktlich pfeift der Schiedsrichter ab. Warum auch nicht, das Spiel ist längst entschieden gewesen. Dynamo unterliegt mit 0:3 und ist damit aus dem Pokal ausgeschieden.

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87. Minute: Jetzt wird die Zahl der verkauften Geistertickets offiziell von Stadionsprecher Peter Hauskeller bekanntgegeben: 72.112. Und noch läuft die Aktion bis Mitternacht.

84. Minute: Die letzten Minute laufen. Dynamo bringt das jetzt mit Anstand zu Ende, die Niederlage aber ist besiegelt.

78. Minute: Im Pokal darf fünf Mal gewechselt werden, und das nutzt Dynamos Trainer Kauczinski aus. Er bringt Max Kulke für Stark, zudem kommt Agyemang Diawusie für Hosiner. Das Spiel aber ist entschieden, Dynamo versucht zwar, zumindest noch das Ehrentor zu erzielen. Von Offensivwucht kann aber keine Rede sein. Dafür fehlt die Kraft nach einem kräftezehrenden Programm zuletzt sowie natürlich auch das Personal. Stichwort Verletztenliste. Gegen einen abgezockten Zweitligisten ist das nicht zu kompensieren.

72. Minute: Das ist die Entscheidung. Darmstadt macht das Tor, führt jetzt 3:0. Diesmal ist es Torjäger Dursun, der trifft. Ein Wunder allein genügt jetzt nicht mehr für Dynamo...

70. Minute: Jetzt mal, Kopfball von Ehlers nach einem Freistoß. Sieht nur gefährlich aus.

68. Minute: So richtig kommt Dynamo nicht zum Zug. Und auch den Freistoß von Stefaniak klären die Darmstädter weitgehend problemlos. Jetzt braucht es das vielzitierte Pokalwunder, sonst wird das hier nichts mehr.

62. Minute: Und gleich noch der dritte Wechsel bei Dynamo. Der Trainer geht ins Risiko, nimmt den defensiver eingestellten Kade runter und den offensiv ausgerichteten Marvin Stefaniak.

Das Spiel ist entschieden, doch am Seitenrand kochen die Emotionen manchmal über. Darmstadts Trainer Markus Anfang gestikuliert in Richtung Dynamo-Bank.
Das Spiel ist entschieden, doch am Seitenrand kochen die Emotionen manchmal über. Darmstadts Trainer Markus Anfang gestikuliert in Richtung Dynamo-Bank. © dpa/Robert Michael

61. Minute: Bei Knipping geht es doch nicht weiter. Gestützt auf Gegenspieler Dursun schleppt er sich vom Platz. Für ihn kommt Nachwuchsspieler Maximilian Großer, 19 Jahre alt, ins Spiel. Innenverteidiger ist der nicht, doch eine andere defensive Alternative gibt Dynamos Kader nicht her - angesichts der verletzten Sebastian Mai, Marco Hartmann und Chris Löwe.

59. Minute: Entwarnung bei Knipping - doch das 0:2 ist gefallen. Paik trifft nach sehenswerter Doppelpass und Vorarbeit mit der Hacke von Dursun zur Vorentscheidung. Broll wieder chancenlos.

57. Minute: Nächste Hiobsbotschaft für Dynamo. Knipping hat es erwischt, der Innenverteidiger muss behandelt werden. Sieht nicht gut aus.

54. Minute: Das Gegenteil passiert, Darmstadts Dursun hat eine gute Chance, verfehlt das Tor knapp.

53. Minute: Nachricht aus dem Maschinenraum: Das Technikproblem bei Sächsische.de ist behoben, die "eingefrorene" Startseite ist wieder aufgetaut. Nehmen wir das also als gutes Omen. Dynamo, bitte nachmachen: auftauen und ausgleichen!

50. Minute: Auf dem Platz gibt es bislang nichts Nennenswertes nach der Pause.

Hinter dem Stadion wird bei Beginn der zweiten Halbzeit ein Feuerwerk gezündet.
Hinter dem Stadion wird bei Beginn der zweiten Halbzeit ein Feuerwerk gezündet. © dpa/Robert Michael

47. Minute: Vor dem Stadion knallt und kracht es jetzt. Und das sind nicht die Luftballons, die hier vorm Anpfiff abgebaut wurden. Stattdessen steigen Feuerwerkskörper in den Abendhimmel. In der Pause ist auch die Zahl der verkauften Geistertickets durchgesickert. Insgesamt sollen es inzwischen mehr als 70.000 sein. Die Aktion läuft noch bis Mitternacht.

46. Minute: Die zweite Hälfte hat begonnen.

2. Halbzeit

45. Minute: Schiedsrichter Jablonski pfeift superpünktlich ab. Nach exakt 45 Minuten ist Halbzeit. Dynamo liegt 0:1 zurück, doch noch ist alles drin. Wie sagte doch der Trainer: "Wir sind immer für ein Tor gut."

45. Minute: Eckball für Dynamo, vielleicht ist das die Chance... Nein, Becker kommt zwar zum Kopfball, der geht aber weit neben das Tor.

43. Minute: Dynamo stellt mit der Einwechslung von Sohm taktisch um. Der neue Mann rückt in den Angriff neben Hosiner.

Darmstadt ist der Favorit, doch Dynamo hält dagegen - hier Ransford-Yeboah Königsdörffer im Zweikampf mit Marvin Mehlem.
Darmstadt ist der Favorit, doch Dynamo hält dagegen - hier Ransford-Yeboah Königsdörffer im Zweikampf mit Marvin Mehlem. © dpa/Robert Michael

39. Minute: Broll hält den scharfen Schuss von Skarke. Dynamo muss aufpassen, nicht noch vor der Pause einen zweiten Gegentreffer zu kassieren.

38. Minute: Sieht nicht gut aus für Daferner, der sich offenbar verletzt hat. Dynamos Lauf- und Zweikampfwunder liegt am Spielfeldrand und muss ausgewechselt werden. Edeljoker Pascal Sohm, der am Samstag beim 4:2 in Köln den Sieg perfekt machte, kommt ins Spiel.

36. Minute: Gute Möglichkeit für Hosiner. Bekommt im Strafraum den Ball, dribbelt sich frei und schießt - genau in die Tormitte. Damit kein Problem für Darmstadts Torwart.

30. Minute: Jetzt ist Dynamo gefordert. Und tatsächlich versuchen die Dresdner, sich offensiv besser in Szene zu setzen. Derweil versuchen die Techniker bei Sächsische.de, und damit ein kurzer Hinweis in eigener Sache, die Startseite wieder mobil zu machen. Die ist nämlich "eingefroren". Passt irgendwie... Bleiben Sie also am besten direkt drin hier im Liveticker!

Der Schuss von Darmstadts Torschützen Fabian Schnellhardt ist so hart, dass der Ball gleich wieder aus dem Tor herauskommt. Dynamos Torwart Kevin Broll ist chancenlos.
Der Schuss von Darmstadts Torschützen Fabian Schnellhardt ist so hart, dass der Ball gleich wieder aus dem Tor herauskommt. Dynamos Torwart Kevin Broll ist chancenlos. © dpa/Robert Michael

24. Minute: Da ist es passiert... Darmstadt führt, und das hat sich angedeutet. Dursuns Schuss wird noch abgeblockt, doch im zweiten Versuch trifft Schnellhardt zum 0:1 aus Dynamo-Sicht. Ein Hammerschuss von der Strafraumgrenze, der im Dynamo-Tor einschlägt.

22. Minute: Darmstadt Torjäger Dursun schießt, Broll hält.

19. Minute: Das Spiel nimmt Fahrt auf. Erst zieht Dynamos Weihrauch in den Strafraum, doch sein Schuss wird abgeblockt. Auf der anderen Seite ist es Mehlem, der abzieht. Sein Schuss landet laut krachend an der Bande neben dem Tor, da wäre Broll chancenlos gewesen.

15. Minute: Darmstadt zieht das Tempo, und Skarke kommt zum Schuss - so weit drüber, dass Dynamos Nummer eins Broll nicht eingreifen muss.

12. Minute: Es bleibt dabei, bislang verhaltenes Spiel mit leichten Feldvorteilen für den Zweitligisten Darmstadt. Chancen haben aber die Gäste ebenso wenig wie Dynamo.

Die Geister-Choreografie fällt aus. Wegen zu starken Windes mussten die Luftballons von der Tribüne entfernt werden, einzelne hatten sich gelöst und sind unkontrolliert aufs Spielfeld gelangt.
Die Geister-Choreografie fällt aus. Wegen zu starken Windes mussten die Luftballons von der Tribüne entfernt werden, einzelne hatten sich gelöst und sind unkontrolliert aufs Spielfeld gelangt. © dpa/Robert Michael

5. Minute: Heute ist offenbar der Wurm drin. Oder sind's böse Geister? Zu viel Wind rund ums Harbig-Stadion, technische Probleme bei Sächsische.de. Aber jetzt läuft's wieder. Sie haben nichts verpasst. Auf dem Spielfeld ist noch nichts Wesentliches passiert.

1. Halbzeit

20.15 Uhr: Noch eine halbe Stunde bis zum Anpfiff. Zeit für einen Blick auf die Aufstellung der Darmstädter - mit aus Dynamo-Sicht mindestens zwei bekannten Namen. Lars Lukas Mai, gebürtiger Dresdner, Bruder vom derzeit verletzten Dynamo-Kapitän Sebastian Mai und von Bayern München ausgeliehen, ist als Innenverteidiger dabei. Und Tobias Kempe, in Dynamos Zweitliga-Zeit 2013 und 2014 im schwarz-gelben Trikot, spielt im Mittelfeld.

19.55 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Dynamos Trainer Markus Kauczinski, das hat er angekündigt, setzt auf die vermeintlich stärkste Formation und hat sich für diese Anfangself entschieden: Broll - Becker, Ehlers, Knipping, Meier - Stark, Kade - Königsdörffer, Weihrauch, Daferner - Hosiner.

19.30 Uhr: Dynamos Interimsgeschäftsführer Enrico Kabus erklärt die Absage der Choreografie. "Leider hat sich das Wetter am Dienstag mit zunehmend starkem Wind so entwickelt, dass wir uns nach einer internen Beratung dazu entscheiden mussten, nahezu die gesamte Choreografie bis zum Anpfiff zurückzubauen, um einen reibungslosen Spielablauf am Abend gewährleisten zu können", so Kabus.

18.45 Uhr: Die geplante Choreografie mit 30.000 Luftballons auf der Haupttribüne des Rudolf-Harbig-Stadions fällt aus. "Starkwind mit Geschwindigkeiten von teils über 50 km/h in der Spitze", meldet der Verein knapp zwei Stunden vor Anpfiff, sorge dafür, dass sich Luftballons aus ihren Verankerungen an den Sitzplätzen lösen und damit unkontrolliert auf den Rasen gelangen. Geplant war die Choreografie im Zuge der Aktion "30.000+ Geister für Dynamo", bei der Dynamo in den vergangenen knapp zwei Wochen über 60.000 Geistertickets verkauft hat für diese Pokalpartie.

Das haben beide Trainer vor dem Spiel gesagt

Trotz des Klassenunterschieds zwischen Drittliga-Spitzenreiter Dresden und dem Zweitliga-Zehnten Darmstadt erwartet Dynamos Trainer ein Duell auf Augenhöhe, wie er sagt. Darmstadt sei natürlich der Favorit. "Aber wir haben gezeigt, dass wir an guten Tagen bessere Mannschaften schlagen können", erklärt Kauczinski und verweist auf den 4:1-Sieg in der ersten Pokalrunde gegen den großen Hamburger SV. Mit Energie und Leidenschaft sei alles möglich. "Wir wissen, dass wir immer gefährlich sind und immer auch für ein Tor gut. Und dass man uns nicht kleinkriegt", sagt Kauczinski.

Sein Darmstädter Kollege Markus Anfang bestätigt das. "Dynamo ist kein klassischer Drittligist. Sie haben sieben der letzten acht Spiele gewonnen und führen die Tabelle souverän an. Ein Auswärtsspiel in Dresden ist immer schwierig. Sie sind qualitativ breit aufgestellt", sagt Anfang - wohlwissend, dass Dynamo zuletzt selbst großen Verletzungssorgen trotzen konnte.

Mit Kapitän Sebastian Mai, Abwehrchef Marco Hartmann und Chris Löwe fallen gleich drei Führungsspieler der Dresdner aus, zudem müssen Paul Will und der slowenische U-21-Nationalspieler Luka Stor ersetzt werden.

Ob seine Mannschaft angesichts der intensiven vergangenen Wochen noch einmal ausreichend Kraft hat für die letzten 90 Minuten des Jahres? Kauczinski, ohnehin nie um eine Antwort verlegen, reagiert schlagfertig: "Pokal kann auch 120 Minuten heißen." Die Spieler hätten zwar zuletzt schon ganz schön Körner gelassen, doch "sie werden noch einmal alles raushauen".

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