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Dynamo wartet auf die Test-Ergebnisse

Die Mannschaft setzt sich am Freitag erst in den Bus, wenn die Corona-Befunde negativ sind. Die Namen der beiden Infizierten bleiben geheim.

Trainer Markus Kauczinski sitzt am Freitag mit der Mannschaft mindestens sieben Stunden im Bus - falls gespielt wird.
Trainer Markus Kauczinski sitzt am Freitag mit der Mannschaft mindestens sieben Stunden im Bus - falls gespielt wird. © dpa-Zentralbild/Robert Michael

Dresden. Die Namen der beiden mit dem Corona-Virus Infizierten will auch Markus Kauczinski  bei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag nicht verraten. Wie schon bei den Fällen im Frühjahr verweist Dynamo auf die Persönlichkeitsrechte. Die Liste der verletzten oder im Aufbautraining steckenden Spieler (Chris und Justin Löwe, Robin Becker, Luka Stor und Pascal Sohm), die der Trainer vorliest, weist jedenfalls keinerlei Auffälligkeiten auf.  

Ob die Partie am Samstag beim Aufsteiger 1. FC Saarbrücken angepfiffen werden kann, hängt von den Befunden einer weiteren Testreihe ab, die am Donnerstag um 12.30 Uhr begann. "Die Ergebnisse erwarten wir am Abend", erklärt Kauczinski - und auch, dass die vor der Abfahrt zum Auswärtsspiel vorliegen müssen. Das ist eine Auflage des Deutschen Fußballbundes (DFB) und eine Reaktion auf Fälle, als Mannschaften erst nach der Ankunft am Spielort erfuhren, dass sie umsonst angereist waren. Dynamo trainiert am Freitagvormittag noch in Dresden und fährt dann mit dem Bus rund siebeneinhalb Stunden nach Saarbrücken. "Wir hatten die Option eines Fluges geprüft, aber das hat sich durch Corona erledigt", so Kauczinski. 

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Dynamo wird also nur Richtung Saarland starten, wenn sich keine weiteren Spieler angesteckt haben.  "Am Abend sind wir schlauer", meint der Trainer. Für die Quelle der Ansteckungen trifft das kaum zu. Die Vermutung, dass dies beim Spiel am vergangenen Samstag gegen den SV Meppen, der inzwischen sieben Fälle vermeldet hat, passiert sein könnte, hält Kauczinski für unwahrscheinlich: "Wir hatten mit ihnen außerhalb des Spiels keinerlei Kontakte. Und in geschlossenen Räumen ist die Ansteckungsgefahr viel größer, sagen die Experten." Der Trainer verweist eher auf die "allgemeinen hohen Infektionszahlen. Und wir sind Teil dieser Gesellschaft." 

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