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Nach Abstieg: Dynamo trennt sich von Trainer Capretti

Nach dem Abstieg in die 3. Liga gibt es erste personelle Konsequenzen bei Dynamo Dresden. Cheftrainer Capretti geht, Geschäftsführer Becker bleibt.

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Trainer Guerino Capretti und Dynamo Dresden gehen nach dem Abstieg getrennte Wege.
Trainer Guerino Capretti und Dynamo Dresden gehen nach dem Abstieg getrennte Wege. © dpa

Dresden. Nach der Niederlage in der Relegation am Dienstag gegen den 1. FC Kaiserslautern und dem damit besiegelten Abstieg in die 3. Liga gibt es bei Dynamo Dresden erste personelle Konsequenzen.

"Dynamo Dresden und Guerino Capretti gehen getrennte Wege", teilte der Verein am Freitagmorgen mit. Caprettis Vertrag wäre nach dem Abstieg ohnehin zum 30. Juni automatisch ausgelaufen, weil er nur für die 2. Bundesliga gültig war.

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Capretti hatte Anfang März den Posten des Cheftrainers übernommen. Das Ziel, die sportliche Talfahrt zu bremsen und den Verbleib in der 2. Bundesliga zu sichern, wurde verfehlt. In Caprettis Amtszeit gelang Dynamo kein Sieg. Die Sieglosserie, die unter seinem Vorgänger Alexander Schmidt begonnen hatte, addierte sich mit der Niederlage gegen den 1. FCK am Dienstag auf schließlich 19 Pflichtspiele.

"Die Trauer und die Enttäuschung sind noch immer sehr groß – der verpasste Klassenerhalt tut unheimlich weh", wird Capretti in der Vereinsmitteilung zu dessen Abschied zitiert.

Vor seinem Engagement in Dresden war Capretti fast fünf Jahre beim SC Verl tätig. Den Klub führte er in die 3. Liga. Dort spielt in der kommenden Saison auch Dynamo. Der Neuaufbau soll nun mit einem neuen Trainer gestaltet werden.

Sportgeschäftsführer Ralf Becker bleibt bei Dynamo

Den zu finden und zu verpflichten, fällt in den Aufgabenbereich des Sportgeschäftsführers. Das ist bei Dynamo seit der Saison 2020/21 Ralf Becker - und der wird das auch bleiben. Das teilte der Verein ebenfalls am Freitagmorgen mit.

Demnach hat der Aufsichtsrat einem Verbleib des "Geschäftsführers Sport", wie die Stelle offiziell heißt, zugestimmt. Beckers Vertrag hatte ursprünglich nur für die 2. Bundesliga gegolten und wurde nun entsprechend angepasst. Der neue Vertrag wurde bis 30. Juni 2024 verlängert und ist auch in der 3. Liga gültig.

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Becker erklärte in einer ersten Stellungnahme, den Abstieg so schnell wie möglich korrigieren zu wollen. "Wir haben bereits intensiv damit begonnen, die Saison 2022/2023 vorzubereiten", heißt es in der Mitteilung auf der Website von Dynamo. (SZ/fad)

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