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Dynamo

Königsdörffer operiert und guter Dinge

Der Aufsteiger der Saison verletzt sich beim Saisonfinale am Knie und muss sich einem Eingriff unterziehen. Es ist bereits seine dritte OP aus diesem Grund.

Betreuer und Mitspieler tragen den verletzten Ransford-Yeboah Königsdörffer in Wiesbaden in Richtung Kabine.
Betreuer und Mitspieler tragen den verletzten Ransford-Yeboah Königsdörffer in Wiesbaden in Richtung Kabine. © dpa/Sebastian Gollnow

Dresden. Es waren Szenen, die nichts Gutes vermuten ließen. Bei einem langen Schritt bleibt Ransford-Yeboah Königsdörffer am Samstag beim 1:0- Sieg im Saisonfinale gegen den SV Wehen Wiesbaden im Rasen stecken und signalisiert sofort, dass er nicht weiterspielen kann. Die Betreuer testen immer wieder, wie stabil das linke Knie des 19-Jährigen ist. Auch sie entscheiden, dass er ausgewechselt werden muss. Da die Sanitäter in Wiesbaden nicht gleich mit einer Trage zur Stelle sind, wird Königsdörffer von Betreuern und Mitspielern Richtung Kabine getragen.

Diagnose: Außenmeniskus verletzt, und auch die Kapsel ist betroffen. Vier Tage danach ist Königsdörffer nun operiert worden. Der Knie-Spezialist Dr. Peter Schäferhoff nahm den Eingriff in der MediaPark Klinik in Köln vor. "Die Operation ist nach Rücksprache mit den Ärzten gut verlaufen und mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich konnte die Klinik bereits wieder verlassen und lege meinen vollen Fokus nun auf die bevorstehende Reha und meinen Weg zurück auf den Platz", erklärt Königsdörffer danach.

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Den ersten Teil der Reha absolviert er nun in der Nähe von Köln, ehe er in Dresden mit Dynamos Mannschaftsärzten und Physiotherapeuten an seiner Rückkehr auf den Platz weiterarbeiten wird. "Er hat eine fabelhafte Saison gespielt, deren Ende so natürlich nicht nur für ihn persönlich einen bitteren Beigeschmack hat. Wir sind aber froh, dass die Verletzung nicht noch schlimmer ausgefallen ist", meint Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

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Königsdörffer, der in der Rückrande nach einer Ansteckung mit dem Coronavisrus für 14 Tage in Quarantäne musste, kennt sich bereits bestens aus mit Meniskusverletzungen. Als er noch im Nachwuchs von Hertha BSC spielte, riss er sich innerhalb eines Jahres die Menisken in beiden Knien. „Beim ersten Mal wurde es genäht, da fehlte ich acht, neun Monate, beim zweiten Mal wurde die eingerissene Stelle weggeschnitten, dadurch waren es nur vier, fünf Monate“, erzählte er in einem Gespräch mit Sächsische.de. Schon am Samstag hat Königsdörffer bei der Auszeichnung mit den Medaillen und dem Meisterpokal der 3. Liga wieder lächeln können.

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