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Dynamo

Wie stark verändert Kauczinski die Startelf?

In der ersten englischen Woche denkt Dynamos Trainer über Wechsel nach. Eine Veränderung wird es am Dienstag gegen Zwickau sicher in der Abwehr geben.

Trainer Markus Kauczinski überlegt, ob er die Anfangself gegen Zwickau verändern wird.
Trainer Markus Kauczinski überlegt, ob er die Anfangself gegen Zwickau verändern wird. © dpa/Christian Charisius

Dresden. Die Liste der verletzten Spieler ist nicht länger geworden. Das ist die gute Nachricht, die Markus Kauczinski einen Tag vor dem Heimspiel gegen den FSV Zwickau verkünden kann. Angesichts der kämpferischen Drittliga-Partie auf tiefem Boden in aufgeheizter Stimmung am Samstag in Lübeck war dies nicht selbstverständlich. Die Liste ist allerdings auch nicht kürzer geworden, mit Justin Löwe (Aufbautraining nach Schulter-OP), Luca Stor (Bänderriss), Pascal Sohm (Sprunggelenksverletzung) und Marco Hartmann (muskuläre Probleme) stehen weiterhin vier Namen drauf.

Das grenzt die Möglichkeiten des Dynamo-Trainers ein. Der denkt in der ersten englischen Woche der Saison laut über Veränderungen in der Startelf nach. "Ich muss mir das durch den Kopf gehen lassen. Es gibt da schon Kandidaten, weil der eine oder andere ein bisschen müde ist", findet er.  "Ich denke besonders an die Offensive, weil dort die schnellen Typen spielen, die eher mal dazu neigen, nicht mehr so frisch zu sein." Neben Marvin Stefaniak, der in Lübeck das erste Mal eingewechselt worden war, bietet sich auch Panagiotis Vlachodimos für eine Rotation an. Der Außenstürmer saß zuletzt nur auf der Bank.  "Ich schaue auch noch mal auf die Werte", sagte Kauczinski. Blutwerte zeigen an, ob der Körper eine Regeneration braucht oder nicht. 

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Sehr wahrscheinlich wird der Trainer die Vierer-Abwehrkette umbauen. "Ich mache mir Gedanken über Robin Becker", sagte der 50-Jährige. "Er steht wieder zur Verfügung und konnte  drei, vier Tage individuell trainieren, als wir unterwegs waren", so Kauczinski. In den vergangenen vier Partien hatte der erst 19-jährige Max Kulke den Ex-Braunschweiger ersetzt - und dabei nicht immer überzeugt. 

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Den Gegner FSV Zwickau ordnet Kauczinski unter "körperlich robust, kompakt und  kampfstark" ein. "Sie haben bisher gut gepunktet, können schnell umschalten und sind individuell stärker besetzt als zuletzt Lübeck", findet er. Am Dienstagabend (Anstoß 19 Uhr) dürfen wie schon gegen den 1. FC Magdeburg 999 Zuschauer ins Rudolf-Harbig-Stadion. Der Inzidenzwert liegt bei 28 und damit über dem Grenzwert 20, ein Risikogebiet ist Dresden damit aber nicht.  

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