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Dynamo

Neuer Gegner für Dynamo im Pokal

Die Schwarz-Gelben spielen im Achtelfinale des Sachsenpokals beim FC International in Leipzig. Dagegen kommt der 1. FC Lok nach Dresden - hier alle Paarungen.

So haben Dynamos Christoph Daferner (r.), Yannick Stark und Sebastian Mai (l.) beim überraschenden Sieg im DFB-Pokal gegen Hamburg gejubelt. Im Landespokal steht nun eine Pflichtaufgabe an.
So haben Dynamos Christoph Daferner (r.), Yannick Stark und Sebastian Mai (l.) beim überraschenden Sieg im DFB-Pokal gegen Hamburg gejubelt. Im Landespokal steht nun eine Pflichtaufgabe an. ©  dpa/Robert Michael

Dresden. Im Fußball-Sachsenpokal erlebt Dynamo eine Premiere. Die Dresdner spielen im Achtelfinale in Leipzig beim FC International. Das ergab die Auslosung durch den Vize-Präsidenten des Sächsischen Fußball-Verbandes Jörg Gernhardt am Dienstagnachmittag in der Sportschule "Egidius Braun" in Leipzig. Für die Schwarz-Gelben ist der Oberligist ein neuer Gegner in ihrer Vereinsgeschichte.

Der FC International wurde erst vor sieben Jahren, am 29. August 2013, gegründet. Allerdings konnte er mit seiner ersten Mannschaft gleich in der sechstklassigen Sachsenliga in den Spielbetrieb einsteigen. Möglich wurde das durch den Zusammenschluss mit dem seinerzeit insolventen SV See 90 (bei Niesky). Zuvor war ein Versuch gescheitert, das Spielrecht durch den Zusammenschluss mit dem TuS Leutzsch Leipzig zu erhalten.

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Der FC Inter versteht sich als integrativer Klub, der Nationalitäten, Generationen und verschiedene Kulturen vereint. "Wir geben jedem Ballbegeisterten die Möglichkeit, sich einzubringen, auszuprobieren und Energie zu tanken", heißt es auf der Homepage. Der eigene Anspruch wird entsprechend formuliert: "Nachwuchsarbeit ist unser Herz. Dabei legen wir unseren Fokus auf die Arbeit mit den Menschen und Kindern aus Brennpunkt-Stadtvierteln. Wir wollen einen sozialen Beitrag zur Gesellschaft und Offenheit Leipzigs leisten." 

In Leipzigs Kader stehen Spieler aus elf Nationen

Im derzeitigen Aufgebot der Leipziger stehen Spieler aus elf Nationen, trainiert wird das Team vom 33 Jahre alten Serben Zoran Levnaić, der einst selbst auf Malta semiprofessionell gespielt hat. 

Dynamo ist im Achtelfinale, das am Buß- und Bettag (18. November) ausgespielt werden soll, der Favorit. In den ersten drei Runden hatte der Drittligist, genau wie der FSV Zwickau, jeweils ein Freilos. „Wir werden nicht den Fehler machen, Inter Leipzig aufgrund ihrer Oberliga-Zugehörigkeit zu unterschätzen. Unser Ziel ist dennoch klar: Wir wollen ins Viertelfinale des Sachsenpokals einziehen“, erklärte Dynamo-Kapitän Sebastian Mai in einer Pressemitteilung.

Die SGD hat den Sachsenpokal dreimal gewonnen: 2003 durch ein 3:2 im Finale beim VFC Plauen, 2007 durch ein 2:0 gegen die zweite Mannschaft des FC Erzgebirge in Aue und schließlich 2009. Damals war allerdings Dynamos U23-Team ins Endspiel eingezogen und hatte - mit einigen Profis verstärkt - im Leipziger Zentralstadion mit 2:1 nach Verlängerung gegen Plauen gewonnen.

Bautzen empfängt Plauen, Niesky den Chemnitzer FC

Die Auslosung des Achtelfinales ergab einige spannende Paarung. So empfängt Sachsenligist Budissa Bautzen den VFC Plauen, Eintracht Niesky hat mit dem Pokalverteidiger Chemnitzer FC ein schwieriges Los gezogen. Und eine Leipziger Mannschaft muss nach Dresden: Der 1. FC Lok spielt im Heinz-Steyer-Stadion gegen den Dresdner SC.

Die SG Weißig, die zuletzt die Pokal-Sensation schaffte und den Oberligisten FC Eilenburg mit 3:2 bezwang, steht erneut vor einer großen Herausforderung. Diesmal will der Kreisoberligist sogar mit dem VfB Auerbach einen Regionalligisten ärgern.  

Die weiteren Paarungen:

BSC Freiberg - FSV Krostwitz

BSG Chemie Leipzig - FSV Zwickau

Radefelder SV/Bischofswerdaer FV - SV Einheit Kamenz

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Die ursprünglich für Sonntag, den 18. Oktober, geplante Auslosung zur zweiten Runde des DFB-Pokals musste dagegen verschoben werden. Vorher muss noch das Erstrundenspiel des FC Schalke 04 ausgetragen werden. Es steht immer noch nicht fest, ob Türkgücü München oder Regionalligist 1. FC Schweinfurt der rechtmäßige Gegner für die "Königsblauen" ist. Dynamo hatte sich in der ersten Runde sensationell klar mit 4:1 gegen den Zweitligisten Hamburger SV durchgesetzt.

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