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Dynamo gedenkt der Kriegsopfer in der Ukraine

Anlässlich des russischen Angriffs auf die Ukraine plant Dynamo vor dem Heimspiel gegen Darmstadt 98 ein Zeichen für Frieden zu setzen.

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Vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt im Juli 2021 wurde für die Opfer der Hochwasserkatastrophe eine Schweigeminute gehalten. Gegen Darmstadt 98 wird nun der Opfer des russischen Angriff auf die Ukraine gedacht.
Vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt im Juli 2021 wurde für die Opfer der Hochwasserkatastrophe eine Schweigeminute gehalten. Gegen Darmstadt 98 wird nun der Opfer des russischen Angriff auf die Ukraine gedacht. © Archivbild: dpa/Robert Michael

Dresden. Vor dem Duell gegen Darmstadt 98 wird am Samstagabend bei einer Schweigeminute der Opfer des Krieges in der Ukraine gedacht. Dies hatten der Deutsche Olymischer Sportbund (DOSB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Vereinen empfohlen.

Dynamo-Trainer Alexander Schmidt erklärte am Freitag: "Ich hatte acht Jahre einen russischen Co-Trainer und habe Freunde in Kiew. Weder die Menschen in Russland noch der Ukraine wollen diesen Krieg. Das trifft auch auf unseren russischen Torwart Anton Mitryushkin zu. Ich habe mit ihm gesprochen, er ist sehr traurig. Ich hoffe, dass er sich am Samstag aufs Spiel konzentrieren kann." Mitryushkin vertritt erneut den verletzten Stammtorhüter Kevin Broll.

Ligaverband verurteilt Krieg in der Ukraine aufs Schärfste

Bei den Zweitligapartien zwischen Hannover 96 und Holstein Kiel sowie dem SC Paderborn und Erzgebirge Aue am Freitagabend setzten Mannschaften und Zuschauer bereits ein Zeichen für den Frieden und der Anteilnahme in der Ukraine-Krise. In Hannover wurde zudem auf den üblichen Einlaufsong verzichtet. Stattdessen wurde "Imagine" von John Lennon gespielt. Der Song war im März 1971 während des Vietnamkrieges entstanden und hat sich zu einem Protestsong und einem Symbol für Hoffnung entwickelt.

"Wir verurteilen den Angriff auf die Ukraine - und damit auf das Leben und die Heimat unschuldiger Menschen", teilte die DFL mit. Wenige Stunden zuvor hatte der Ligaverband bereits den russischen Angriff auf die Ukraine "auf das Schärfste" verurteilt. "Krieg ist in jeder Form inakzeptabel - und mit unseren Werten des Sports unvereinbar", teilte die DFL via Twitter mit. "Unsere Sorgen gilt den betroffenen Menschen vor Ort."

Die DFL sei in dieser Angelegenheit mit den nationalen und internationalen Verbänden in Kontakt, hieß es weiter. Ähnlich hatten sich zuvor der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) geäußert. (SZ mit dpa)

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