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Ex-Dynamo Heinz Mörschel startet bei Olympia in Paris

Der ehemalige Dresdner Heinz Mörschel nimmt am olympischen Fußballturnier teil. Außerdem: Der Verein vermeldet neuen Rekord beim Dauerkarten-Verkauf - unser Dynamo-Blog.

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Ex-Dynamo Heinz Mörschel hat sich mit der Dominikanische Republik fürs olympische Fußballturnier qualifiziert. In der Gruppe B trifft die Auswahl auf Spanien, Ägypten und Usbekistan.
Ex-Dynamo Heinz Mörschel hat sich mit der Dominikanische Republik fürs olympische Fußballturnier qualifiziert. In der Gruppe B trifft die Auswahl auf Spanien, Ägypten und Usbekistan. © dpa/Picture Alliance/Robert Mich

Dynamo Dresden und die Saison in der 3. Liga – das Wichtigste in Kürze:

Mittwoch, 24. Juli:

17.54 Uhr: Ex-Dynamo Heinz Mörschel startet bei Olympia

Der ehemalige Dresdner Heinz Mörschel ist Teil der Olympischen Spiele in Paris, die am Mittwoch mit den ersten Wettkämpfen begonnen und am Freitag offiziell eröffnet werden. Mit der Fußball-Olympiaauswahl der Dominikanische Republik nimmt der frühere Dynamo-Profi am olympischen Fußballturnier teil. In der Gruppe B trifft Dominikanische Republik auf Spanien, Ägypten und Usbekistan.

Im ersten Gruppenspiel gegen Usbekistan in Nantes stand der 26-Jährige in der Startelf. Eigentlich dürfen bei dem Turnier der Männer nur Spieler teilnehmen, die nach dem 31. Dezember 2000 geboren wurden, da es ein Turnier der U-23-Auswahlen sein soll. Jedes Land darf aber drei Spieler berufen, die älter sind. Bei der Dominikanische Republik ist Mörschel einer dieser drei Spieler.

Für Dynamo war der Offensivspieler von 2021 bis 2022 aktiv. In 46 Pflichtspielen erzielte er zehn Treffer und bereitete vier weitere Tore vor. Nach dem Abstieg 2022 war er ein halbes Jahr vereinslos, ehe er sich dem ungarischen Erstligisten Újpest FC anschloss. In der vergangenen Spielzeit stand er für die Ungarn in 32 Pflichtspielen auf dem Platz. Sein Vertrag lief jedoch zum Saisonende aus. Derzeit befindet sich Mörschel wieder auf Vereinssuche und kann sich beim olympischen Fußballturnier empfehlen.

8.15 Uhr: Emotionale Extreme und personelle Fragen - die neue Folge Schwarz-Gelb-Podcast

Der Saisonstart rückt näher, und gleichzeitig wächst angesichts der Testspielniederlagen die Ungewissheit. Was ist drin für die neue Mannschaft? Vor allem: Woran mangelt es noch? Der Schwarz-Gelb-Podcast diskutiert die drängendsten Fragen - und hat diesmal auch mit Dynamos Stadionsprecher Peter Hauskeller am Mikrofon:

Dienstag, 23. Juli:

12.05 Uhr: Neuer Rekord beim Dauerkarten-Verkauf

Die Rückrunde der vergangenen Saison war alles andere als Werbung in eigener Sache. Die Fans strömen trotz des verpassten Aufstiegs weiter zu Dynamos Heimspielen ins Rudolf-Harbig-Stadion. Es sind sogar - zumindest bei den Dauerkarten - mehr als 2023/24. Laut dem Internetportal Die falsche 9 beendeten die Dresdner den Vorverkauf am Sonntag mit 15.000 Saisontickets. Das sind rund 1.300 mehr als im vorigen Jahr. Damit rangieren sie in der 3. Liga auf dem ersten Platz, allerdings kann ein anderer schwarz-gelber Verein noch vorbeiziehen. Aufsteiger Alemannia Aachen setzte bis zum Wochenende bereits 14.400 Karten ab und verkauft im Gegensatz zu Dynamo weiter.

Die Fans kauften so viele Dauerkarten wie noch nie in der Geschichte von Dynamo.
Die Fans kauften so viele Dauerkarten wie noch nie in der Geschichte von Dynamo. © dpa/PA/Robert Michael

Im Ranking folgen Hansa Rostock (13.300), Rot-Weiß Essen (11.270) und 1860 München (10.500). Die Löwen haben damit wie in den Vorjahren das gesamte zur Verfügung stehende Kontingent verkauft. Bei Dynamo gab es keine Obergrenze, zumindest wurde im Vorfeld keine kommuniziert.

Montag, 22. Juli:

11.44 Uhr: Drljaca zeichnet sich gegen seine Mitspieler aus

Das kommt im Fußball ganz selten vor und ist auch nur bei Testspielen möglich: Dynamos in der Sommerpause zum VfB Stuttgart gewechselter Torwart Stefan Drljaca stand bei der Partie des Champions-League-Teilnehmers gegen den niederländischen Erstligisten Fortuna Sittard im Tor des Gegners.

Beim auf 120 Minuten angesetzten Duell wurde der Keeper in der 70. Minute eingewechselt und versuchte, Treffer seiner Mitspieler zu verhindern. Das Kuriosum war vorher so abgesprochen gewesen, bei Sittard fielen kurzfristig zwei Torhüter aus und der einzige verbliebene sollte bei hochsommerlichen Temperaturen in Heilbronn nicht zwei Stunden auf dem Platz stehen.

„Testspiel-Minuten sind Testspiel-Minuten“, sagte Drljaca im Anschluss den Stuttgarter Nachrichten, „die nehme ich gerne mit, um mich zu zeigen.“ Das gelang. Der 25-Jährige kassierte keinen Gegentreffer, alle Tore beim Stuttgarter 3:0-Sieg waren bereits vor seiner Einwechslung gefallen. Zudem konnte sich Drljaca zweimal gegen Teamkollegen Ömer Beyaz auszeichnen.

„Mit der Einwechslung von Drille wurde es für uns noch schwerer“, sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth mit einem verschmitzten Lächeln. Dynamo hatte den Vertrag des einstigen Stammtorhüters nicht verlängert, der sich deshalb nach einem neuen Arbeitgeber umschaute.

Das richtige Trikot trägt Stefan Drljaca zwar, doch steht er gegen Fortuna Sittard im falschen Tor.
Das richtige Trikot trägt Stefan Drljaca zwar, doch steht er gegen Fortuna Sittard im falschen Tor. © dpa/Marco Wolf

Sonntag, 21. Juli

17.45 Uhr: Frauen-Team gewinnt Premierenspiel

Das Projekt Frauenfußball bei Dynamo Dresden ist erfolgreich gestartet. Die in diesem Jahr neu gegründete Damenmannschaft hat das Premierenspiel gegen den Kreisoberligisten SSV 1862 Langburkersdorf mit 12:3 (3:2) gewonnen. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen mussten sich die Dresdnerinnen beim Testkick erst warm spielen - dann dominierten sie die Partie im Sportpark Ostra. Das erste Tor für ein Frauen-Team bei der SGD erzielte in der 21. Minute vor rund 150 Zuschauern Aline Bartlick, die bis 2022 noch für den Bischofswerdaer FV in der Regionalliga aktiv war.

Das nächste Testspiel bestreitet die Mannschaft von René Müller bereits am 28. Juli beim NFV Gelb-Weiß Görlitz - dann erneut auf Kleinfeld. Das erste Pflichtspiel für Dynamos Frauen steigt am 11. August im Sachsenpokal gegen den Chemnitzer FC. Auftakt in der Stadtoberliga, der niedrigsten Spielklasse bei den Frauen, ist dann eine Woche später gegen die SpG Gohlis/Hirschstein.

Ein Moment für die Vereinschronik: In dieser Szene erzielt Aline Bartlick den ersten Treffer für eine Frauenmannschaft der SG Dynamo Dresden.
Ein Moment für die Vereinschronik: In dieser Szene erzielt Aline Bartlick den ersten Treffer für eine Frauenmannschaft der SG Dynamo Dresden. © kairospress/Thomas Kretschel

Samstag, 20. Juli:

16.15 Uhr: Zweite Niederlage im sechsten Test

Dynamo hat den vorletzten Test der Vorbereitung verloren. Beim Regionalligisten Chemnitzer FC kassierten die Dresdner eine 0:1-Niederlage. Das einzige Tor der Partie erzielte Manuel Reutter mit einem Flugkopfball in der 58. Minute. "Wir waren - anders als der Gegner - nicht effizient. Zudem waren Intensität und Kompaktheit nicht gut, und im letzten Drittel müssen wir genauer sein", analysierte Trainer Thomas Stamm die Niederlage. Es war die zweite im sechsten Test, gegen Hessen Kassel, ebenfalls Regionalligist, hatte Dynamo im Trainingslager in Heiligenstadt 1:2 verloren.

Hier der ausführliche Bericht zum 0:1 mit Reaktionen und Stimmen

10.05 Uhr: Schwarz-grau-Camouflage: Dynamo präsentiert neues Auswärtstrikot

Vor dem Testspiel am Nachmittag beim Regionalligisten Chemnitzer FC hat Dynamo sein neues Auswärtstrikot präsentiert - per Pressemitteilung, inform von kleinen Filmchen in den Sozialen Medien und natürlich wieder, in Anlehnung ans Gründungsjahr, um 9.53 Uhr. "Gemäß dem fünften Leitsatz unserer Sportgemeinschaft", heißt es in dem Pressetext, "kommt das neue Auswärtstrikot für die Saison 2024/25 rau und authentisch daher. Es symbolisiert die Kontraste unserer Stadt zwischen Sandstein und Beton, zwischen Frauenkirche und Plattenbau."

Über den Dächern der Stadt: Dynamo Dresdens präsentiert sein neues Auswärtstrikot.
Über den Dächern der Stadt: Dynamo Dresdens präsentiert sein neues Auswärtstrikot. © SG Dynamo Dresden

Während das schwarz-gelbe Heimtrikot die fürstlich-königliche Geschichte Dresdens herausstellen sollte, spiegele das Auswärtstrikot ein Stück Vorstadt wider. "Ein zweifarbiges Camouflage-Muster in Schwarz und Grau ziert das gesamte Trikot. Gelbe und weiße Streifen schmücken Kragen und Ärmelenden, was dem Nikki eine moderne Linie verleiht", schreibt der Verein. Im Innenkragen ist das Statement "Love Dynamo - Hate Racism" eingearbeitet, im Nacken findet sich wie bei allen Trikots dieser Saison der Schriftzug "Elbflorenz".

Der vertikale Streifen erinnert, so Dynamos Erklärung, "an das ikonische Trikot der 70er, in dem wir legendäre Duelle gegen Liverpool, Juventus oder Bayern München bestritten haben". Das Trikot kostet 84,99 Euro (exklusive Rückendruck und Veredelungen), das Kindertrikot ist für 69,99 Euro erhältlich.