Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dynamo
Merken

Rau, ikonisch und ein Stück Vorstadt: Dynamo präsentiert neues Auswärtstrikot

Dynamos neues Auswärtstrikot soll an die glorreiche Vergangenheit erinnern. Außerdem: 0:1-Niederlage gegen Chemnitz, Dresden für Drittliga-Trainer der Top-Favorit, 34.400 Euro Strafe wegen Pyrotechnik - unser Dynamo-Blog.

 100 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Das Fotoshooting für Dynamos neues Auswärtstrikot fand über den Dächern Dresdens statt - und mit den Jungprofis des Fußball-Drittligisten.
Das Fotoshooting für Dynamos neues Auswärtstrikot fand über den Dächern Dresdens statt - und mit den Jungprofis des Fußball-Drittligisten. © SG Dynamo Dresden

Dynamo Dresden und die Saison in der 3. Liga – das Wichtigste in Kürze:

Samstag, 20. Juli:

16.15 Uhr: Zweite Niederlage im sechsten Test

Dynamo hat den vorletzten Test der Vorbereitung verloren. Beim Regionalligisten Chemnitzer FC kassierten die Dresdner eine 0:1-Niederlage. Das einzige Tor der Partie erzielte Manuel Reutter mit einem Flugkopfball in der 58. Minute. "Wir waren - anders als der Gegner - nicht effizient. Zudem waren Intensität und Kompaktheit nicht gut, und im letzten Drittel müssen wir genauer sein", analysierte Trainer Thomas Stamm die Niederlage. Es war die zweite im sechsten Test, gegen Hessen Kassel, ebenfalls Regionalligist, hatte Dynamo im Trainingslager in Heiligenstadt 1:2 verloren.

Hier der ausführliche Bericht zum 0:1 mit Reaktionen und Stimmen

10.05 Uhr: Schwarz-grau-Camouflage: Dynamo präsentiert neues Auswärtstrikot

Vor dem Testspiel am Nachmittag beim Regionalligisten Chemnitzer FC hat Dynamo sein neues Auswärtstrikot präsentiert - per Pressemitteilung, inform von kleinen Filmchen in den Sozialen Medien und natürlich wieder, in Anlehnung ans Gründungsjahr, um 9.53 Uhr. "Gemäß dem fünften Leitsatz unserer Sportgemeinschaft", heißt es in dem Pressetext, "kommt das neue Auswärtstrikot für die Saison 2024/25 rau und authentisch daher. Es symbolisiert die Kontraste unserer Stadt zwischen Sandstein und Beton, zwischen Frauenkirche und Plattenbau."

Der schwarze vertikale Streifen soll ans Trikot der 1970er Jahre erinnern.
Der schwarze vertikale Streifen soll ans Trikot der 1970er Jahre erinnern. © SG Dynamo Dresden

Während das schwarz-gelbe Heimtrikot die fürstlich-königliche Geschichte Dresdens herausstellen sollte, spiegele das Auswärtstrikot ein Stück Vorstadt wider. "Ein zweifarbiges Camouflage-Muster in Schwarz und Grau ziert das gesamte Trikot. Gelbe und weiße Streifen schmücken Kragen und Ärmelenden, was dem Nikki eine moderne Linie verleiht", schreibt der Verein. Im Innenkragen ist das Statement "Love Dynamo - Hate Racism" eingearbeitet, im Nacken findet sich wie bei allen Trikots dieser Saison der Schriftzug "Elbflorenz".

Der vertikale Streifen erinnert, so Dynamos Erklärung, "an das ikonische Trikot der 70er, in dem wir legendäre Duelle gegen Liverpool, Juventus oder Bayern München bestritten haben". Das Trikot kostet 84,99 Euro (exklusive Rückendruck und Veredelungen), das Kindertrikot ist für 69,99 Euro erhältlich.

Freitag, 19. Juli:

15.45 Uhr: Arslan droht in Magdeburg die Tribüne

Der 1. FC Magdeburger hat seinen Kader für die neue Saison veröffentlicht, der Name von Ahmet Arslan steht zwar darauf, aber ohne Rückennummer. Ein deutliches Zeichen, dass der Zweitligist nicht mit dem Ex-Dynamo plant. Zuletzt durfte sich der 30-Jährige beim U23-Oberliga-Team der Magdeburger fithalten.

Hintergrund ist ein Streit um eine Abfindung. Arslans Vertrag läuft noch bis 2026, bei einer vorzeitigen Auflösung stünden ihm Medienberichten zufolge 800.000 Euro zu. Er selbst möchte angeblich nur einen Teil ausgezahlt bekommen, aber selbst das ist dem 1. FC zu viel. Der wartet nun drauf, dass der Mittelfeldspieler einlenkt.

Es ist nur ein Jahr her: Ahmet Arslan mit der Torjägerkanone der 3. Liga. Nun sucht er einen neuen Verein.
Es ist nur ein Jahr her: Ahmet Arslan mit der Torjägerkanone der 3. Liga. Nun sucht er einen neuen Verein. © dpa/PA/Robert Michael

Vor einem Jahr hatte Arslan noch die Torjägerkanone der 3. Liga gewonnen, den Aufstieg mit Dynamo jedoch knapp verpasst. Er wechselte nach Magdeburg, bekam dort wenig Einsätze. In der Winterpause wurde er deshalb nach Dresden verliehen, konnte in der Rückrunde an seine Leistungen aus der Vorsaison jedoch nicht annähernd anknüpfen und blieb ohne Torerfolg.

Dynamo wollte ihn nicht fest verpflichten, deshalb musste Arslan zurück nach Magdeburg. Drittligist Rot-Weiss Essen wollte ihn unbedingt holen, doch dazu müsste sich Arslan mit seinem Arbeitgeber einigen. Inzwischen hat Essen eine Verpflichtung abgehakt. Bis zum 30. August bleibt noch Zeit für eine Einigung.

Donnerstag, 18. Juli:

16.45 Uhr: Dritter Torwart kommt aus der Landesliga

Phillip Böhm hat beim Probetraining offenbar überzeugt, der 22-jährige Torhüter erhielt einen Vertrag. Über die Laufzeit machte der Drittligist keine Angaben. Der Bayer, der zuletzt beim VfB Eichstätt in der Bayernliga gespielt hatte, wir die Nummer drei hinter Tim Schreiber und Daniel Mesenhöler. Die Verpflichtung eines neuen dritten Torhüters wurde notwendig, weil Eigengewächs Erik Herrmann das Vertragsangebot von Dynamo abgelehnt hatte. Der 19-Jährige spielt nach einem Bericht der Bild-Zeitung gerade beim spanischen Erstliga-Aufsteiger Real Valladolid zur Probe vor.

10.45 Uhr: Dynamo in der Umfrage vor Rostock und Saarbrücken

Zweimal in Folge ist Dynamo knapp am Aufstieg in die 2. Bundesliga gescheitert, trotzdem wählten die Drittliga-Trainer die Dresdner bei einer Umfrage des Online-Portals liga3-online.de erneut zum Top-Favoriten der neuen Saison. Auf die Schwarz-Gelben entfielen insgesamt elf Stimmen, dahinter rangieren Absteiger Hansa Rostock (9), der 1. FC Saarbrücken (8), Arminia Bielefeld (5), die beiden Absteiger VfL Osnabrück (4) und SV Wehen Wiesbaden (3), 1860 München (2), SV Sandhausen und FC Ingolstadt (jeweils 1).

Fünf Trainer wollten sich nicht festlegen - darunter auch Thomas Stamm. Seine Kollegen aus Osnabrück, Wiesbaden, Essen, Unterhaching, Verl, Köln, Bielefeld, Stuttgart, Cottbus und Hannover sowie seine Kollegin aus Ingolstadt tippten auf Dynamo als Aufsteiger. Vor einem Jahr bekamen die Schwarz-Gelben 14 Stimmen - eine weniger als Sandhausen. Vor zwei Jahren war Dynamo mit 19 Stimmen unangefochten die Nummer eins.