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Dynamo

Dynamo darf mit Ticketverkauf beginnen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen liegt unter dem Grenzwert, der Verein erwartet mehr als 10.000 Fans beim Pokalspiel. Gute Nachrichten hat auch der Mannschaftsarzt.

Der Ticketverkauf für das Pokalspiel gegen Hamburg kann beginnen, die Kassen am Rudolf-Harbig-Stadion bleiben dennoch geschlossen. Die Eintrittskarten sollen ausschließlich online verkauft werden.
Der Ticketverkauf für das Pokalspiel gegen Hamburg kann beginnen, die Kassen am Rudolf-Harbig-Stadion bleiben dennoch geschlossen. Die Eintrittskarten sollen ausschließlich online verkauft werden. © dpa/Robert Michael

Dresden. Wichtig für den Fußball in Corona-Zeiten ist neben Taktiktafel und Laktatwert nun auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Diese Zahl über die Neuinfektionsfälle mit dem Covid-19-Virus in der zurückliegenden Woche entscheidet unter anderem maßgeblich, ob und wie viele Zuschauer bei den Spielen im Stadion dabei sein dürfen. Der Wert im Freistaat Sachsen, der auch speziell im Sport einen eigenen Weg im Umgang mit dem Virus pflegt, liegt aktuell bei 4,3 – und damit klar unter 35, was erste verschärfte Maßnahmen nach sich ziehen würde. 

Für Dynamo Dresden heißt das: Dem Vorhaben des Fußball-Drittligisten, das DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV am nächsten Montag, Anpfiff 18.30 Uhr, vor mehr als 10.000 Zuschauern zu bestreiten, steht nichts mehr im Weg. Die Sieben-Tage-Inzidenz erlaubt den Ticketverkauf, der am Mittwoch beginnen soll. "Hauptsache ist, dass überhaupt wieder Zuschauer dabei sind", betont Dynamos Trainer Markus Kauczinski. 

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Zwei Patienten, ein Beatmungsgerät
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Und nun? Mit Covid-19 kam die Thematik der Triage, dem Sichten und Klassifizieren von Patienten, erneut auf. Ein Interview mit Medizinrechtsexperte Prof. Dr. Erik Hahn.

Nach einer Sicherheitsberatung am Dienstag will der Verein die Details bekanntgeben. Bereits am vergangenen Freitag hatte das Dresdner Gesundheitsamt das Hygienekonzept genehmigt und dabei sogar die Öffnung des Stehplatzbereichs K-Block erlaubt.

Drei zuletzt Verletzte kehren ins Training zurück

Gute Nachrichten gibt es auch vom sportlichen Bereich. Die beim 1:0-Sieg im letzten Vorbereitungsspiel gegen Erzgebirge Aue verletzt fehlenden Sascha Horvath (Entzündung im Sprunggelenk) und Paul Will (Nasenbeinfraktur) können diese Woche wieder ins Training einsteigen. Beide erhielten nach einer Kontrolluntersuchung die Freigabe von Mannschaftsarzt Onays Al-Sadi. Auch Osman Atilgan, der zuletzt von Kauczinski kaum noch berücksichtigt wurde, soll nach einer Beckenprellung wieder zeitnah trainieren dürfen. 

Dagegen fällt Kevin Ehlers vorerst aus. Der U-20-Nationalspieler war am vergangenen Freitag beim Länderspiel umgeknickt und musste ausgewechselt werden. Die Untersuchung in der Uniklinik Dresden hat am Montag ergeben, dass sich der Innenverteidiger aber keine schwerwiegende Verletzung zugezogen hat. Der 19-Jährige muss wegen muskulärer Probleme im rechten Außenknöchel allerdings eine Trainingspause einlegen. 

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