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Dynamos nächster Gegner verliert Investor

Türkgücü München steht vor einer ungewissen Zukunft, weil sich der größte Geldgeber zurückzieht. Am 11. Januar spielt Dresden beim Drittliga-Aufsteiger.

Hasan Kivran hielt bisher 89 Prozent an der Spielbetriebs-GmbH von Türkgücü München.
Hasan Kivran hielt bisher 89 Prozent an der Spielbetriebs-GmbH von Türkgücü München. © Foto: Bildagentur Kolbert-Press

Türkgücü München verliert seinen größten Investor. "Das Aus von Hasan Kivran können wir bestätigen", sagte Pressesprecher Frederic von Moers am Montag. Der Zeitpunkt des Rückzugs stehe allerdings noch nicht fest. Kivrans Anteile an der Türkgücü Fußball GmbH stünden zum Verkauf. Ob sich der 54-Jährige auch aus dem Amt des Vereinspräsidenten zurückziehen wird, sei noch nicht geklärt.

Kivran hatte Türkgücü in den vergangenen drei Jahren von der sechstklassigen Landesliga in den Profifußball geführt. Das nächste Ziel sollte eigentlich der Aufstieg in die 2. Liga sein. Nach einem 4:1 im Nachholspiel beim SV Meppen am Tag vor Heiligabend belegt der Aufsteiger nach 17 Spieltagen mit 24 Punkten Platz acht. Der Rückstand auf den Tabellendritten TSV 1860 München beträgt aber nur drei Zähler. Türkgücü hat zudem eine Partie weniger ausgetragen.

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Wie aus dem Klub zu hören ist, sollen hauptsächlich wirtschaftliche Gründe für Kivrans Rückzugsentscheidung verantwortlich sein. Türkgücü leidet wie viele anderen Vereine auch unter den Auswirkungen der Corona-Krise. An der Türkgücü Fußball GmbH hält Kivran 89 Prozent der Anteile. Geschäftsführer Max Kothny wurde am Montag in verschiedenen Medien mit den Worten zitiert, dass es jetzt darum gehe, die Gesellschaft und den Verein "zu retten". Man müsse "schnell handeln", hieß es von Vereinsseite. Das nächste Punktspiel steht am Montag, 11. Januar, gegen Tabellenführer Dynamo Dresden auf dem Programm.

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Das Team von Trainer Alexander Schmidt, zu dem auch der Ex-Dynamo-Stürmer Petar Sliskovic gehört, soll am 2. oder 3. Januar wieder mit dem Training beginnen. Die Meldungen von Kivrans Rückzug dürften im Trainer- und Betreuerstab sowie bei den Spielern für Verunsicherung sorgen. Im Januar sind Transfers und Wechsel wieder möglich. Türkgücü hat einen arg aufgeblähten Kader. Kivran hatte die Aufstiege der vergangenen Jahre maßgeblich finanziert. (dpa)

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