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Dynamos Doppel-Torschütze wird Papa

Philipp Hosiner erzielt beim 4:3-Sieg gegen Kaiserslautern zwei Treffer - und verrät danach im Interview, worauf er sich jetzt besonders freut.

Mit diesem Torjubel deutet Dynamos Angreifer Philipp Hosiner an, dass er sich nicht nur über seine Treffer und den Sieg der Dresdner freut.
Mit diesem Torjubel deutet Dynamos Angreifer Philipp Hosiner an, dass er sich nicht nur über seine Treffer und den Sieg der Dresdner freut. © Lutz Hentschel

Dresden. Für Philipp Hosiner hätte Dynamos Auftakt in die Rückrunde nicht besser laufen können. Der Österreicher war beim 4:3-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern an allen vier Treffern direkt beteiligt, zwei Tore erzielte er selbst, zwei bereitete er vor. Wie glücklich er nicht nur wegen seiner Leistung ist, hatte er zuvor beim Jubel bereits angedeutet: Nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 stopfte er sich den Ball unters Trikot, nahm den Daumen in den Mund - Hosiner wird zum ersten Mal Vater.

Im Interview spricht der 31 Jahre alte Angreifer über seine bevorstehenden Vaterfreuden und das Vertrauen des Tabellenführers in die eigene Stärke.

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Herr Hosiner, Ihr Torjubel war ein Zeichen - darf man Ihnen gratulieren?

Ja, Anfang Juli werde ich zum ersten Mal Vater. Ich freue mich extrem, aber heute natürlich auch über den Sieg. Vielleicht hat der Torjubel auch für das weitere Spiel noch etwas beflügelt.

Wie fällt Ihre Analyse nach dem 4:3-Sieg gegen Kaiserslautern aus?

Es war ein verrücktes Spiel. Wenn hier heute 30.000 Zuschauer im Stadion gewesen wären, dann möchte ich mal wissen, was da losgewesen wäre. Wir haben vier Tore gemacht und noch einige Chancen ausgelassen. Der Platz war schwierig zu bespielen, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Wenn man zweimal einen Rückstand dreht, dann ist der Sieg schon verdient, absolut.

Was war für Sie der Schlüssel zum Erfolg?

Dass wir vom Anfang bis zum Schluss daran geglaubt haben. Dass es für die Defensive auf dem schwierigen Platz ein schweres Spiel wird, war von vornherein klar. Wir sind gut reingekommen, Kaiserslautern geht aber mit dem ersten Schuss in Führung. Wir drehen das Spiel, wissen aber auch in der Halbzeitpause, dass wir nachlegen müssen. Auf einmal führt Kaiserslautern wieder. Wir haben trotzdem versucht, den Ball weiterlaufen zu lassen, auch wenn es zunächst etwas hektisch war. Deswegen wollten wir das Spiel etwas beruhigen, weil wir wussten, dass wir noch einmal unsere Chancen bekommen. So haben wir auch noch zweimal zugeschlagen.

Spielentscheidend war wohl vor allem das perfekte Zusammenspiel mit Ihrem Sturmpartner Christoph Daferner…

So soll es bei einem guten Sturmduo sein, klar. Wir haben schon öfter bewiesen, dass das zusammen ganz gut klappt. So kann es weitergehen, wenn jeder auch noch knipst.

Dynamo lag zweimal zurück. Gab es während der 90 Minuten Momente, in denen Sie nicht mehr an einen Sieg glaubten?

Nein, daran, dass es schiefgehen könnte, habe ich nie gedacht. Wir können nicht jede Torchance verwerten. Wichtig ist aber, dass wir sie uns rausspielen und zu Abschlüssen kommen. Dann fällt auch einer mal rein. Kaiserslautern hat auch eine gute Mannschaft. Wir haben schon viele Spiele zu Null gewonnen. Heute war es ein Spektakel, dass dennoch nur drei Punkte bringt. Die nehmen wir genauso mit. Erst recht nach dem schwierigen Start mit der Niederlage und dem ausgefallenen Spiel.

Bereits am Dienstag geht es gegen Waldhof Mannheim weiter. Was erwartet Dynamo dort?

Mannheim ist eine gute Mannschaft, vor allem offensiv. Ich hatte den Trainer letztes Jahr in Chemnitz und weiß, für welche Art Fußball er steht. Da kommt einiges auf uns zu.

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