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Dynamos Spielmacher fällt lange aus

Patrick Weihrauch muss sich am rechten Sprunggelenk operieren lassen. Wie der Verein darauf reagiert, erklärt Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

Patrick Weihrauch fehlt Dynamo im Kampf um den Aufstieg in die zweite Liga.
Patrick Weihrauch fehlt Dynamo im Kampf um den Aufstieg in die zweite Liga. © dpa/Robert Michael

Dresden. Bittere Nachricht für Dynamo Dresden. Seit dem Trainingsstart im neuen Jahr ist Patrick Weihrauch verletzt, bisher hatte man gehofft, die Probleme in seinem rechten Sprunggelenk ließen sich konservativ beheben. Doch nun steht fest: Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler muss operiert werden und fällt dadurch mehrere Monate aus.

Das ist für den Tabellenführer der 3. Fußball-Liga ein erheblicher Verlust, denn Weihrauch, der vor der Saison von Arminia Bielefeld nach Dresden gewechselt ist, war als Spielmacher eine zentrale Figur und wichtiger Ideengeber für die Offensive. In seinen bislang 18 Einsätzen für die Schwarz-Gelben erzielte er bereits drei Treffer und bereitete fünf Tore vor.

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"Der Eingriff ist nach Rücksprache mit den Ärzten zum jetzigen Zeitpunkt alternativlos, damit die Beschwerden nachhaltig gelöst werden können", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker. Trotz der guten Wünsche für die Operation und einen optimalen Heilungsverlauf, rechnet auch er mit einem längefristigen Ausfall. "Wir werden auf ihn leider mehrere Monate verzichten müssen." Becker stellt deshalb in Aussicht, dass Dynamo um Ersatz bemüht. "Was das für unsere Planungen bis zum Sommer bedeutet, werden wir nun in aller Ruhe erst einmal intern besprechen und anschließend gemeinsam eine Entscheidung treffen“, sagte der 50-Jährige. Das Transferfenster ist bis 30. Januar geöffnet, vereinslose Spieler könnten jederzeit verpflichtet werden, wären aber nach langer Wettkampfpause kaum eine sofortige Verstärkung.

"Enttäuschung über lange Ausfallzeit sehr groß"

Den Eingriff nimmt Dr. Florian Dreyer im „Artemed Klinikum München Süd“ vor. Dabei werden bei Weihrauch freie Gelenkkörper entfernt und eine Verletzung am Innenband im rechten Sprunggelenk operativ versorgt.

"Die Enttäuschung über die lange Ausfallzeit ist bei mir natürlich erst einmal sehr groß", wird Weihrauch in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. "Leider komme ich nach Rücksprache mit den Ärzten aufgrund der anhaltenden Probleme in meinem rechten Sprunggelenk an einer Operation nicht vorbei. Ich werde mich nach dem Eingriff voll auf meine Reha konzentrieren, um in ein paar Monaten stärker zurückzukommen", kündigte der gebürtige Bayer an. "Bis dahin drücke ich beide Daumen und wünsche meinen Mannschaftskollegen alles Gute und größtmöglichem Erfolg im Kampf um die Aufstiegsplätze der 3. Liga.“

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