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Erzgebirge Aue: Die Gründe für die Niederlage

Nach vier Spielen ohne Niederlage hat Aue wieder ein Spiel verloren. Die Spitzenmannschaft aus Darmstadt war dabei in fast allen Belangen überlegen.

Aues Torwart Martin Männel liegt nach dem Tor zum 0:1 am Boden. Am Ende verlieren die Veilchen das Spiel gegen Darmstadt 1:2.
Aues Torwart Martin Männel liegt nach dem Tor zum 0:1 am Boden. Am Ende verlieren die Veilchen das Spiel gegen Darmstadt 1:2. © dpa/Robert Michael

Aue. Pavel Dotchev hatte den Grund für die erste Niederlage des FC Erzgebirge Aue nach zuvor vier punktreichen Partien schnell ausgemacht. „Uns haben die Fans gefehlt, die uns daheim immer stark machen. Mit ihnen hätten wir wahrscheinlich gegen diese starke Darmstädter Mannschaft mehr Chancen auf einen oder vielleicht sogar drei Punkte gehabt“, sagte der Sportdirektor nach dem 1:2 (0:0) der Sachsen gegen Darmstadt 98. Wegen der Corona-Pandemie dürfen in Sachsen bis auf Weiteres keine Zuschauer in die Stadien – in diesem Fall sehr zum Nachteil der Auer.

Es nur auf die fehlende Unterstützung von den Rängen zu schieben, wäre aber zu einfach. Jeder, der das Spiel verfolgte, sah: Darmstadt war die klar bessere, reifere Mannschaft, die verdient gewann. Dotchev fehlten in seiner Mannschaft ein paar Emotionen. „Wir hatten zu viel Respekt vor Darmstadt, aber der war nach den Ergebnissen der Gäste zuletzt auch angebracht.“

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Man überließ dem Kontrahenten das Spiel, schaffte selbst kaum gefährliche Angriffe. „Unser Spiel nach vorn war nicht gut ausgeprägt, die Nadelstiche waren zu wenig“, resümierte der Sportdirektor.

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Und hinten sah man bei den Gegentoren nicht gut aus. „Wir müssen bei den Toren besser verteidigen“, sagte Abwehrchef Sören Gonther. Man habe nach zuletzt vielen guten Spielen diesmal nicht das Leistungsvermögen ausgeschöpft. „Das müssen wir auswerten und dann geht es weiter. Darmstadt hat eine sehr hohe Qualität, das müssen wir genauso anerkennen. Sie waren die bessere Mannschaft“, betonte Gonther und forderte: „Jetzt heißt es, uns zu schütteln und am Freitagabend wieder alles geben.“ Da gastiere die Auer beim SV Werder Bremen. (dpa)

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